Peoria Rivermen

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Dieser Artikel behandelt das zwischen 2005 und 2013 bestehende Eishockey-Franchise der American Hockey League, für das gleichnamige, von 1984 bis 1996 bestehende Eishockey-Franchise der International Hockey League siehe Peoria Rivermen (IHL), für das gleichnamige, von 1996 bis 2005 bestehende Eishockey-Franchise der East Coast Hockey League siehe Peoria Rivermen (ECHL), für das gleichnamige, seit 2013 bestehende Franchise der Southern Professional Hockey League siehe Peoria Rivermen (SPHL).
Peoria Rivermen
Logo der Peoria Rivermen
Gründung 2005
Auflösung 2013
Geschichte Springfield Indians
1926 – 1951
Syracuse Warriors
19511954
Springfield Indians
19541967
Springfield Kings
19671974
Springfield Indians
19741994
Worcester IceCats
19942005
Peoria Rivermen
20052013
Utica Comets
seit 2013
Stadion Carver Arena
Standort Peoria, Illinois
Teamfarben Königsblau, Dunkelblau, Gold, Weiß
Liga American Hockey League
Conference Western Conference
Division Midwest Division
Besitzer Sports Capital Partners Worldwide
Calder Cups keine

Die Peoria Rivermen waren eine Eishockeymannschaft in der American Hockey League. Sie spielten in Peoria, Illinois, USA in der Carver Arena. Sie waren das Farmteam der St. Louis Blues (NHL) und besaßen in den Evansville IceMen, die in der ECHL spielten, ein eigenes Farmteam.

Geschichte[Bearbeiten]

Nachdem bereits von 1984 bis 1996 in der International Hockey League und von 1996 bis 2005 in der ECHL Mannschaften unter dem Namen Peoria Rivermen agierten, wurde 2005 die AHL-Mannschaft der Worcester IceCats nach Peoria umgesiedelt. Als Nachfolger der Springfield Indians (gegründet 1926) und der IceCats sind die Rivermen somit die älteste noch bestehende Franchise in den Minorleagues. Nach den NHL-Mannschaften der Montréal Canadiens, der Toronto Maple Leafs und der Boston Bruins sind sie sogar die viertälteste Eishockey-Franchise in Nordamerika.

Im ersten Jahr ihrer AHL-Zugehörigkeit erreichten sie zwar klar die Play-offs, schieden dort aber bereits in der ersten Runde aus.

Saisonstatistik[Bearbeiten]

Saison GP W L OTL SOL GF GA PTS Platzierung Play-offs
2005/06 80 46 26 3 5 253 226 100 3., West 1. Runde, Niederlage gegen Houston Aeros (0:4)
2006/07 80 37 33 2 8 221 242 84 5., West nicht qualifiziert
2007/08 80 38 33 4 5 247 242 85 7., West nicht qualifiziert
2008/09 80 43 31 2 4 215 211 92 2., West 1. Runde, Niederlage gegen Houston Aeros (3:4)
2009/10 80 38 33 2 7 233 248 85 5., West nicht qualifiziert
2010/11 80 42 30 3 5 223 218 92 3., West 1. Runde, Niederlage gegen Houston Aeros (0:4)
2011/12 76 39 33 2 2 217 207 82 4., Midwest nicht qualifiziert
2012/13 76 33 35 5 3 183 218 74 5., Midwest nicht qualifiziert

Legende: GP = gespielte Spiele, W = gewonnene Spiele, L = verlorene Spiele, T = unentschiedene Spiele , OL = nach Verlängerung verlorene Spiele, SOL = nach Penalty-Schießen verlorene Spiele, GF = geschossene Tore, GA = kassierte Tore, PTS = Punkte

Vereins-Rekorde[Bearbeiten]

Name Anzahl
Meiste Spiele Chris Porter 284 (in fünf Spielzeiten)
Meiste Tore Trent Whitfield 94
Meiste Vorlagen T. J. Hensick 145
Meiste Punkte Trent Whitfield 233 (94 Tore + 139 Vorlagen)
Meiste Strafminuten Ryan Reaves 489
Meiste Siege als Torhüter Ben Bishop 81
Meiste Shutouts Jake Allen
Ben Bishop
9

Weblinks[Bearbeiten]