Peregrinus Laziosi

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Peregrinus Laziosi (eigentlich Peregrinus Pellegrino Latiosus von Forlì) (* um 1265 in Forli, Italien; † 1. Mai 1345 ebenda) ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche. Er gilt als der Schutzpatron der Krebskranken und AIDS-Kranken, der Gebärenden und Wöchnerinnen, der Lohnkutscher, Rheuma-, Gicht- und Pestkranken und soll bei Beinleiden helfen.

Peregrinus wuchs als Sohn wohlhabender Eltern auf. Er beteiligte sich am Aufstand gegen das Regime des Kirchenstaates.[1] 1283 soll er Philippus Benitius, einen der Mitgründer des Servitenordens geohrfeigt haben. Zur Buße trat er in Siena in den Servitenorden ein, später war er dann als Seelsorger in Forli tätig. Mit 60 soll er nach der Überlieferung an einem Venenleiden und einem Knochentumor erkrankt sein, auf Grund eines Gebetes aber geheilt worden sein. Sein Leichnam ruht in der Servitenkriche in Forli. Er gilt als der meistverehrte Heilige des Servitenordens.

Er wurde 1609 selig- und am 27. Dezember 1726 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen. Seine Attribute sind Buch und Kruzifix.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Peregrinus Laziosi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.heiligenlexikon.de/BiographienP/Peregrinus_Laziosi.htm (abgefragt 20. April 2013.