Peritoneallavage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Peritoneallavage (auch Abdominallavage oder Bauchspülung) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet die Spülung des Bauchraums mit diagnostischer oder therapeutischer Absicht.

Als diagnostisches Verfahren wurde die Peritoneallavage früher zum Nachweis von Blutungen und Organverletzungen nach Unfällen sowie selten auch im Rahmen des Stagings bei Tumorpatienten eingesetzt, ist jedoch seit Aufkommen moderner Bildgebender Verfahren (Sonographie, Computertomographie) weitgehend obsolet. Der Bauchraum wird unterhalb des Nabels in der Mittellinie punktiert. Über einen Katheter wird eine körperwarme Ringerlösung infundiert. Anschließend läuft die Spülflüssigkeit nach dem Heberprinzip zurück in die Flasche.

Von den Ergebnissen der Lavage sind jeweils etwa 5 % falsch negativ (bei Vorliegen von Verwachsungen) oder falsch positiv (durch den Lavage-Katheter ausgelöste Blutung).

Zu therapeutischen Zwecken wird die Peritoneallavage durchgeführt, um Toxine, Enzyme und Eiweißabbauprodukte zu entfernen, wie zum Beispiel bei einer Peritonitis. Ebenso wird die Lavage auch bei stark unterkühlten Patienten eingesetzt um diese wieder zu erwärmen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!