Perlin-Noise

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zweidimensionaler Perlin Noise

Perlin-Noise ist eine fraktale Rauschfunktion auf der Basis von pseudozufälligen Gradientwerten. Durch das scheinbar zufällige Erscheinungsbild von Perlin Noise wird dieser häufig in der Bildsynthese eingesetzt, um natürliche Phänomene wie Wolken, Landschaftstopologien oder Wasser zu simulieren. Perlin Noise basiert auf der Überlagerung von Frequenzen. Bei der höchsten benutzbaren Frequenz wird für jeden Pixel ein anderer Wert berechnet. Je niedriger die Frequenz, desto mehr Werte müssen zwischen zwei Pixeln interpoliert werden, was in einem flacheren Gradienten resultiert.

Die Textursynthese geht auf Ken Perlin zurück, der sie 1982 für den Film Tron entwickelte, wofür er 1997 einen Oscar gewann.

Nachfolger[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 stellte Perlin die Simplex Noise vor, welche weniger Rechenleistung benötigt.

Quellen[Bearbeiten]