Perm-Bahn

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Perm-Bahn
Kursbuchstrecke: 15060
Streckenlänge: 10,1 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 15 km/h
Bundesländer: Nordrhein-Westfalen,
Niedersachsen
Kategorisierung: Nebenbahn
Ausbau eingleisig
nicht elektrifiziert
Anzahl der Gleise: 1
Anzahl der Brücken: Erzbahn 2, Umgehungsbahn 1
Eröffnung: 01.01.1887 GV - 31.3.1889 PV
Verlauf
0,0 Übergang Strecke Löhne–Rheine
0,2 Erzwäsche Permer Stollen (Übergang Schleppbahn)
0,4 Brockbach
0,5 heutige A 30
5,3 heutige A 1
7,1 Landesgrenze NRW / Nds
Übergang Strecke Wanne-Eickel–Hamburg
10,1 Hasbergen Übergang Strecke nach Georgsmarienhütte

Die Perm-Bahn war eine Eisenbahnstrecke, die vom Permer Stollen zwischen Laggenbeck und Velpe zur Bahnstation Hasbergen führte. Später von Velpe nach Hasbergen.

[Bearbeiten] Erzbahn

Die Erzbahn verband den Permer Stollen mit der Bahnstation Hasbergen. So konnten die Erze des Ibbenbürener Erzbergbaus kostengünstig zur Georgs-Marien-Hütte in Georgsmarienhütte transportiert werden, weil man sich den wesentlich längeren und teureren Weg über Osnabrück sparte. Die Eisenbahnstrecke begann an der Erzwäsche am Permer Stollen und verlief durch die Bauernschaften Ahlert, Tolksdorf und Osterberg über die Landesgrenze Niedersachsen - Nordrhein-Westfalen zur Station Hasbergen, hier querte sie auf einer Brücke die Staatsbahn. Betreiber war die GMV. Der Betrieb wurde 1926 eingestellt. Zeitweise bestand auch Personenverker. Der Betreiber war die Georgsmarienhütten Eisenbahn (GMH).

Trasse der Permbahn

[Bearbeiten] Umgehungsbahn

Wegen zahlreicher Bombenangriffe auf Osnabrück sah sich die Reichsbahn gezwungen den zerstörten Bahnhof Osnabrück zu umgehen. Es bot sich die alte Trasse der Erzbahn besonders an, da diese von Hasbergen von der Strecke Osnabrück–Münster zur Bahnstrecke Löhne–Rheine führte. Lediglich circa 200 m fehlten noch zur Anbindung an die Bahnstrecke in Velpe, da der Permer Stollen unterhalb der Bahntrasse liegt. Diese Umgehungsbahn wurde 1944 fertiggestellt. Sie diente bis 1946 dem Personen- und Güterverkehr. Ihr endgültiger Abriss erfolgte 1949. Betreiber war die Deutsche Reichsbahn.

[Bearbeiten] Literatur

  • Hans Röhrs: Der frühe Erzbergbau und die Hüttenindustrie im Tecklenburger Land. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1987, ISBN 3-921290-23-6
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