Permanenztheorie

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Die Permanenztheorie (vom lateinischen permanere verharren) war eine bis zum Paradigmenwechsel der Geologie in den 1960er Jahren wichtige geotektonische Theorie, die heute als überholt gilt. Sie baut auf der Vorstellung des Fixismus auf.

Die von Charles Lyell und James Dwight Dana vertretene Theorie lehrt - im Gegensatz zur heute maßgeblichen Theorie der Plattentektonik - die Auffassung, dass sich die Verteilung der Kontinente und Ozeane auf der Erde grundsätzlich nicht verändert hat. Regionale Verschiebungen im Erdbild hätten sich demnach nur durch vertikale Krustenveränderungen der Erdoberfläche und durch Meeresüberflutungen an den Kontinentalrändern ergeben. Dies wurde durch die geologische Beobachtung gestützt, dass in Gebirgen echte Tiefseesedimente kaum vorkommen.

Auf der Permanenztheorie baut wesentlich die auf Dana zurückgehende Geosynklinaltheorie auf.