Peschmerga

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Die Kurdistan Flagge ist gleichzeitig auch das Emblem der Peschmerga Peschmerga
Pêşmerge / پێشمەرگە
Flag of Kurdistan.svg
Führung
Oberbefehlshaber: Masud Barzani
Verteidigungsminister: Mustafa Qadir Mustafa Aziz
Sitz des Hauptquartiers: Erbil, zweiter Dienstsitz: Sulaimaniyya
Militärische Stärke
Aktive Soldaten: 190.000 - 250.000[1]
Wehrpflicht: ausgesetzt
Wehrtauglichkeitsalter: Vollendetes 17. Lebensjahr
Anteil der Soldaten an der Gesamtbevölkerung: 3,16%
Haushalt
Militärbudget: $ 1 Mrd. (2014)[2]
Anteil am Bruttoinlandsprodukt: 0,86%
Anteil am irakischen BIP
Geschichte
Gründung: 2003
Faktische Gründung: nach Ende des Ersten Weltkriegs[3]

Peschmerga (kurdischپێشمەرگەPêşmerge , aus پێش / pêş „nach vorn“ und مەرگە / merg „Tod“; frei übersetzt: „Die dem Tod ins Auge Sehenden“) bezeichnet die Streitkräfte der Autonomen Region Kurdistan. Dieser kurdische Begriff existiert seit den 1880er Jahren. Als Peschmerga bezeichnen sich auch die bewaffneten Einheiten der politischen Parteien Komalah und PDK-I im Iran, wie auch die Einheiten mehrerer kurdischer Parteien in Syrien.

Geschichte[Bearbeiten]

Die historischen Wurzeln der Peschmerga reichen zurück bis in die Zeit des Unterganges des Osmanischen Reiches sowie der Kadscharen-Dynastie, die sich bis in die 1920er Jahre hinein die Herrschaft über das Gebiet der Kurden aufgeteilt hatten. In dieser Zeit erstarkte die kurdische Unabhängigkeitsbewegung, deren Wurzeln wiederum bis in die 1890er Jahre zurückverfolgt werden können, und es wurden erste Einheiten bewaffneter Kämpfer der Peschmerga aufgestellt.

Der Begriff Peschmerga wurde allerdings erst von dem kurdischen Führer und Intellektuellen Ibrahim Ahmed geprägt, der auch die Kurdische Demokratische Partei (KDP) mitbegründete. Seither hat sich der Name für die meisten Kämpfer der kurdischen Parteien und Organisationen etabliert. Damit kann er sich also auf die Kombattanten von ideologisch völlig unterschiedlichen Parteien beziehen, wie z. B. die Kämpfer der PUK oder der KDP.

Ab 1961 und wieder ab dem Frühjahr 1969 brachen im Irak Revolten zwischen den Regierungstruppen und den seit 1961 gegen die Zentralregierung unter Mustafa Barzani kämpfenden Peschmerga aus. Zwar unterzeichneten Saddam Hussein und der Kurdenführer Molla Mustafa Barzani 1970 einen Friedensvertrag, der den Kurden politische Autonomie gewährte. Die Kämpfe endeten aber erst 1975 mit der Kapitulation der Kurden. Während des Irakisch-Iranischen Krieges 1980 bis 1988 kontrollierten die Peschmerga erneut einen Großteil der drei kurdischen Provinzen. Nach dem Zweiten Golfkrieg 1991 und der Errichtung der nördlichen Flugverbotszone hatten die Peschmerga, im Rahmen der Raperîn, die Kontrolle über die kurdische Region einschließlich der Städte. Nach dem Irakkrieg und Sturz Saddam Husseins wurden die Peschmerga in Regionalgarde umbenannt und auch mit US-amerikanischen Mitteln aufgerüstet.

Seit 1996 dienen in der Peschmerga auch Frauen.[4]

Seit 2007 gibt es die Peschmerga-Zeravani, eine militarisierte Gendarmerie.

Der Präsident der Autonomen Region Kurdistan und Oberbefehlshaber der Peschmerga Masud Barzani ordnete Ende August 2014 die notwendigen Reformen an, um die Peschmerga unter ein einheitliches Kommando zu stellen. Im Rahmen einer vorangegangenen Untersuchung – aufgrund der schnellen ISIS-Landgewinne – wurde die uneinheitliche Kommandostruktur als größter Mangel festgestellt.[5] Nach Angaben der US-Denkfabrik Washington Institute for Near East Policy waren die Peschmerga zu jenem Zeitpunkt folgendermaßen gruppiert: 33.000 Soldaten, 30.000 bewaffnete Kräfte (die eher mit Polizeikräften vergleichbar und dem kurdischen Innenministerium unterstellt sind) und 70.000 Kämpfer in Kleinverbänden, die mehr oder weniger stark entweder der Demokratischen Partei Kurdistans oder der Patriotischen Union Kurdistans unterstellt sind. Die politische Rivalität der beiden Parteien erschwert immer wieder die Koordination. Speziell im Raum Kirkuk kämpfen sie gegeneinander um die politische Vorherrschaft.[6]

Peschmerga und US-Soldaten bei der Reinigung ihrer Ausrüstung in Erbil 2005
Peschmerga während des Trainings in Marez nahe Mossul 2010

Ereignisse nach dem Irakkrieg[Bearbeiten]

Die US-Armee hatte Ende Mai 2007 die Sicherung der drei kurdischen Provinzen komplett an die Peschmerga übergeben. Zwischen der kurdischen Regionalregierung, dem kurdischen Oberkommando und den US-Streitkräften wurde ein 30 Seiten umfassender Regelungsvertrag getroffen, der den zukünftigen Status der – heute in Regionalgarde umbenannten – Peschmerga beschreibt. Die Peschmerga sind für das Haushaltsjahr 2010 als einheitliche Armee geführt; ihre Bezeichnung lautet Kurdische Grenzgarde. Die exakte Mannstärke steht unter Verschluss. Allerdings verlautet aus kurdischen Regierungskreisen, dass die Peschmerga im Gegensatz zu den irakischen Streitkräften in Brigaden unterteilt werden. Es sind 21 Brigaden vorgesehen. Die kurdische Regierung hatte ursprünglich eine Mannstärke von 78.000 Soldaten angestrebt. Aus den Peschmerga werden darüber hinaus zwei neue irakische Divisionen gebildet, die unter irakischem Kommando stehen. Weiterhin heißt es, dass die Peschmerga das Recht haben, alle Ausrüstungsgegenstände bis auf Kampfflugzeuge zu beschaffen, unter anderem auch Kampfhubschrauber und Kampfpanzer. Die amerikanischen Streitkräfte werden die Peschmerga in Zukunft ausbilden.

Peschmerga-Soldat mit seiner Colt M16

Konfrontationen mit der Türkei[Bearbeiten]

Nach der Drohung der Türkei Ende 2007, wegen Aktivitäten der PKK in den Nordirak einmarschieren zu wollen, hatte Masud Barzani sofort Tausende von Peschmergas an der Grenze stationiert.[7] Mittlerweile ist die Situation entspannt. Nach der großen türkischen Bodenoffensive im Nordirak hat die Autonomieregierung weitere 2000 zusätzliche kurdische Kämpfer an die Grenze geschickt.[8] Laut Fuad Hussein vom Präsidialamt der Kurdenregion im Irak kam es zu einem Feuergefecht zwischen kurdischen Kämpfern und türkischen Streitkräften. Die Sicherheitskräfte der Peschmerga hätten versucht, die Türken daran zu hindern, mit Panzern vorzurücken, sagte er. Dabei sei es zu einem Feuergefecht gekommen. „Diese Berichte sind absolut unwahr und sollen die öffentliche Meinung manipulieren“, erklärte der türkische Generalstab. Auch ein Sprecher der Peschmerga dementierte Husseins Darstellung. Es habe keine Kämpfe mit türkischen Truppen gegeben, sagte er.[9]

Konfrontationen mit dem Iran[Bearbeiten]

In der Vergangenheit kam es des Öfteren auch zu Auseinandersetzungen zwischen kurdischen Peschmerga und der Iranischen Revolutionsgarde. Auftakt der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahre 2007 war der gewaltsame Tod von zehn kurdischen Demonstranten in Marivan. Im August 2007 starteten die Streitkräfte des Iran eine größere Offensive gegen die Präsenz der PJAK in Nordirak und nahmen Lager der PJAK und kurdische Dörfer unter Artilleriebeschuss.[10] Der Iran hat keine offizielle Erklärung über Operationen im Irak abgegeben. Protest kam von der kurdischen Regionalregierung der Autonomen Region Kurdistans. Die iranische Regierung will mit dem Bau einer Sperrmauer am Grenzübergang zum Irak die PJAK aus dem Iran heraushalten.

Verteidigung gegen IS-Truppen[Bearbeiten]

Peschmerga auf einem T-55 außerhalb Kirkuks im Juni 2014

Die Peschmerga sicherten im Juni 2014 nach der Flucht irakischer Truppen die Regionen um Kirkuk und nördliche Teile von Mossul vor Angriffen des IS. Die Einheiten handelten auf direkten Befehl der Regierung der Autonomen Region Kurdistan. Über die Grenzen dieser Region rückten die Peschmerga in die umstrittenen Landesteile des Irak vor, sodass diese Regionen nun de facto zum kurdischen Autonomiegebiet zählen.[11]

Seit Juni 2014 kämpfen Peschmerga der PUK, verstärkt durch Kämpfer der PYD und PKK und unterstützt durch Angriffe der irakischen Luftwaffe, im Raum Chanaqin gegen den IS. Dort bekämpfen auch schiitische Milizen den IS, die in der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreiten[12][13].

Beim Angriff des IS auf die Stadt Sindschar, die als Hochburg der jesidischen Kurden gilt, zogen sich zwischen 2.000-5.000 Peschmerga zurück und mussten dadurch die Zivilbevölkerung allein gelassen. Dies wird einerseits der guten strategischen Einkesselung durch den IS zugeschrieben, andererseits auch der Unerfahrenheit der mehrheitlich jungen kurdischen Rekruten, die in besagtem Gebiet stationiert waren und nie in einem Krieg gekämpft hatten. Weiterhin wurde es auch der schlechten und maroden Bewaffnung der Peschmerga angelastet. Zuvor war bekannt geworden, dass der IS sich modernste amerikanische Waffen aus Mossul aneignen konnte.[14] Diese militärisch richtige, jedoch moralisch umstrittene Entscheidung, hinterließ bei der jesidischen Glaubensgemeinschaft eine sehr große Verbitterung. Von Rojava aus konnten sich dann die Bewaffneten Milizen der kurdischen Partei PYD, die YPG, einen Korridor bis nach Sindschar erkämpfen und so einen Fluchtweg für die kurdische Minderheit ermöglichen. Dies war vor allem auch dadurch möglich, dass die Einheiten der PYD bereits jahrelange Erfahrung im Kampf gegen den IS hatten. Im Anschluss an den Rückzug der Peschmerga sammelten sich selbige im sicheren Autonomen Gebiet und marschierten kurz darauf wieder Richtung Sindschar um die Region gemeinsam mit der YPG zu befreien. Hierbei kamen dann auch modernere Waffen aus Deutschland und anderen westlichen Staaten zum Einsatz.[15][16]

Im Februar 2015 erklärte das Ministerium für die Peschmerga, dass 999 Kämpfer seit Beginn der Kämpfe im Juni 2014 starben und 4.569 verletzt wurden.[17]

Mitte Dezember startete die kurdische Armee die bisher größte Bodenoffensive des Nahen Osten gegen den IS. Hierbei wurden vor allem die Regionen um das Sindschargebirge befreit, darunter auch die für die kurdische Religionsminderheit der Jesiden wichtige Stadt Şengal.[18][19]

Einsätze der Peschmerga[Bearbeiten]

Eine Auflistung der Peschmerga-Einsätze. Die Jahreszahlen stehen für die tatsächliche Einsatzzeit der Peschmerga, nicht für die Dauer der jeweiligen Schlacht oder des jeweiligen Krieges.

Abgeschlossene Einsätze[Bearbeiten]

Laufende Einsätze[Bearbeiten]

Ausrüstung[Bearbeiten]

2014 wurden von der Bundeswehr mehrere Dingos an die kurdischen Streitkräfte geliefert

Typisch war lange Zeit eine traditionelle Kleidung, zu der weite Lodenhosen gehörten, häufig ein gelber Stoffgürtel sowie farbenfrohe Schärpen. Diese wurde allerdings sukzessive von modernen Camouflageuniformen ersetzt, die durch ihre Tarneigenschaften im Vergleich zur alten Kleidung einen echten, potenziell lebensrettenden Mehrwert bieten; diese Anzüge werden von Männern wie Frauen gleichermaßen getragen.

Die Peschmerga stützten sich hauptsächlich auf alte Ausrüstung, die noch aus dem ehemaligen Ostblock stammt. Dies gilt für gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und Maschinengewehre des Typs DSchK ebenso wie für die Gewehre der Soldaten. Eine Ausnahme stellen die MP5 und das G3 von Heckler & Koch dar, das aber keine so weite Verbreitung gefunden hat wie die AK-47/74. In den letzten Jahren rüsteten sich die Peschmerga mit Hilfe der Vereinigten Staaten auf und kamen auch in den Besitz von Kampffahrzeugen und Panzern (T-72, T-55). Seit Neuestem befinden sich auch US-amerikanische und moderne russische Systeme im Besitz der Peschmerga, unter anderem M16, M82, Humvees und SA-16/18.

Aus amerikanischen Quellen geht hervor, dass die Peschmerga über folgende Ausrüstung verfügen:

  • einige Hundert PT-76-Panzer
  • zwischen 150 und 450 T-72- und T-55-Kampfpanzer
  • mehrere Zehntausend M-16-Gewehre
  • eine unbekannte Zahl 105-mm-Artillerie des Typs M-56
  • zudem eine unbekannte Zahl BMP-1-Schützenpanzer.

Ab Herbst 2014 liefert Deutschland auch neben leichten Boden-Boden-Panzerabwehrlenkwaffen des Typs MILAN (60 Stück mit 1.000 Lenkwaffen), weiteren Gewehren des Typs G3 (12.000 Stück), Gewehren des Typs G36 (geplant 8000 Stück) auch Maschinengewehre des Typs MG3 (50 Stück), die Panzerfaust 3 (400 Stück) und ältere Pistolen des Typs P1 (8000 Stück).[20][21][22]

Kleinwaffen[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Kaliber Anmerkung
NATO-Standard
Walther P1 DeutschlandDeutschland Deutschland Pistole 9x19mm 8000 geliefert von Deutschland[23]
MP5 DeutschlandDeutschland Deutschland Maschinenpistole 9x19mm
M4A1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Karabiner 5.56×45mm
HS Produkt VHS[24] KroatienKroatien Kroatien Sturmgewehr 5.56×45mm 20.000 gekauft von Kroatien
G36[20] DeutschlandDeutschland Deutschland Sturmgewehr 5.56×45mm 8.000 geliefert von Deutschland[23]
M16 (Gewehr)[25] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Sturmgewehr 5.56×45mm
Heckler & Koch G3 DeutschlandDeutschland Deutschland Sturmgewehr 7.62×51mm 12.000 geliefert von Deutschland[23][26]
MG3[20][22] DeutschlandDeutschland Deutschland Maschinengewehr 7.62×51mm 50 von Deutschland und 100 von Italien
Browning M2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten schweres Maschinengewehr 12.7×99mm 100 von Italien
M40 (Gewehr) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Scharfschützengewehr 7.62×51mm
M24 (Gewehr) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Scharfschützengewehr 7.62×51mm
Barrett M82A1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Scharfschützengewehr 12.7×99mm
Sowjet-Standard
Makarow (Pistole) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Pistole 9×18mm
Zastava M92 SerbienSerbien Serbien Karabiner 7.62×39mm
AK-47 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Sturmgewehr 7.62×39mm Standardgewehr der Peschmerga
AKM SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Sturmgewehr 7.62×39mm Standardgewehr der Peschmerga
RPK (Maschinengewehr) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion leichtes Maschinengewehr 7.62×39mm
PK (Maschinengewehr) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Maschinengewehr 7.62×54mmR
DSchK (Maschinengewehr) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion schweres Maschinengewehr 12.7×108mm
Tabuk Sniper Rifle IrakIrak Irak Scharfschützengewehr 7.62×39mm
Dragunow-Scharfschützengewehr SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Scharfschützengewehr 7.62×54mmR
Dragunov SVU RusslandRussland Russland Scharfschützengewehr 7.62×54mmR

Panzerabwehr[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Kaliber Anmerkung
RPG-7 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion reaktive Panzerbüchse 40mm
Panzerfaust 3[20] DeutschlandDeutschland Deutschland Panzerabwehrhandwaffe 60mm 400 Stück[27][26]
FFV AT 4 SchwedenSchweden Schweden / Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Panzerabwehrhandwaffe 84mm
FFV Carl Gustaf[23] SchwedenSchweden Schweden / DeutschlandDeutschland Deutschland reaktive Panzerbüchse 84mm 40 Stück
BGM-71 TOW Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Panzerabwehrlenkwaffe 152mm
MILAN[28][26] FrankreichFrankreich Frankreich / DeutschlandDeutschland Deutschland Panzerabwehrlenkwaffe 115mm 60 Stück
Rückstoßfreies Geschütz M40[29] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten tragbares Geschütz 106mm

Mörser[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Kaliber Anmerkung
2B9 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Mörser 82mm
M224 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten leichter Granatwerfer 60mm
M252 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich mittlere Mörser 81mm
M-29 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mörser 81mm
122-mm-Haubitze M1938 (M-30) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion mittlere Feldhaubitze 120mm

Tragbare Flugabwehrsysteme[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Kaliber Anmerkung
SA-7 Grail SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Man Portable Air Defense System 72 mm
SA-16 Gimlet SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Man Portable Air Defense System 72 mm
SA-18 Grouse SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Man Portable Air Defense System 72 mm

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Anzahl Anmerkung
T-72[30][31] SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Kampfpanzer < 30 seit 2003 im Dienst
T-62 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Kampfpanzer 170 170 im aktivem Dienst[32]
T-55[30] SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Kampfpanzer 95/215 95 im aktivem Dienst , 120 brauchen eine Generalüberholung.[32]
PT-76 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Leichter Schwimmpanzer < 70 seit 2003 im Dienst
BMP-1 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Schützenpanzer < 30 seit 2003 im Dienst
MT-LB SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Truppentransporter < 80 seit 2003 im Dienst
ATF Dingo DeutschlandDeutschland Deutschland Spähfahrzeug 5 von Deutschland geliefert[33]
Mine Resistant Ambush Protected Vehicle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Hinterhalt-geschütztes Fahrzeug < 45 übernommen von flüchtenden irakischen Truppen 2014
M1117 Guardian Armored Security Vehicle Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Truppentransportpanzer < 45 übernommen von flüchtenden irakischen Truppen 2014
BRDM-2 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Spähpanzer < 10 seit 2003 im Dienst

Logistik-Fahrzeuge[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Anzahl Anmerkung
Ural-5323 RusslandRussland Russland schweres vierachsiges Geländefahrzeug (8x8 10 to)
Mercedes-Benz Atego DeutschlandDeutschland Deutschland Lastkraftwagen (4x4 5 to) 5-25 gekauft von Deutschland
GAZ-33097 RusslandRussland Russland Lastkraftwagen (4x4 2 to)
GAZ-66 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Lastkraftwagen (4x4 2 to)
Unimog DeutschlandDeutschland Deutschland Kleinlastkraftwagen (4x4 2 to) 30 geliefert von Deutschland
High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle[34] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten geländegängiges Fahrzeug
Wolf (Fahrzeug) DeutschlandDeutschland Deutschland Militärfahrzeug 60 geliefert von Deutschland.
Toyota Land Cruiser[29] JapanJapan Japan Geländewagen

Artillerie[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Anzahl Anmerkung
2S1 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Selbstfahrlafette
BM-21 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Mehrfachraketenwerfersystem
Typ 63 (107mm MLR) China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China Mehrfachraketenwerfer
M198 (Haubitze) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Haubitze
122-mm-Haubitze D-30 (2A18) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Haubitze
122-mm-Haubitze M1938 (M-30) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Haubitze
152-mm-Haubitze M1955 (D-20) SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Haubitze

Luftabwehr[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Anzahl Anmerkung
20mm Mle F2 FrankreichFrankreich Frankreich[35] Flugabwehr
SU-23 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Flugabwehr
KS-30 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Flugabwehr
Typ 63 (Flak) China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China[36] Flugabwehr

Hubschrauber[Bearbeiten]

Name Herkunft Typ Anzahl Anmerkung
Mil Mi-8 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Mehrzwecktransporthubschrauber
Bell 206[37] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber
Bell OH-58 Kiowa Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Helicopter
Schweizer S-333[38][39][40] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber
Bell UH-1[37] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber
MD 530F[37] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber 12 Bestellt
MD Helicopters Explorer[37] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Mehrzweckhubschrauber 2 Bestellt
Mil Mi-8[37] SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Transporthubschrauber
Mil Mi-17[37] SowjetunionSowjetunion Sowjetunion Transporthubschrauber 2 Geliehen vom Irak
Eurocopter EC 120[37] FrankreichFrankreich Frankreich Mehrzweckhubschrauber
Eurocopter EC 135[37] DeutschlandDeutschland Deutschland Mehrzweckhubschrauber

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peschmerga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bbc.com/news/world-middle-east-28738975
  2. http://basnews.com/en/economy/2014/12/23/baghdad-to-allocate-1-billion-annually-to-peshmerga-forces/
  3. http://www.bbc.com/news/world-middle-east-28738975
  4. Kämpfende Frauen: Kurdische „Amazonen“ jagen Dschihadisten. In: Kurier. Abgerufen am 24. August 2014
  5. Sources: Barzani Orders Peshmerga Forces Reformed, United. Abgerufen am 26. August 2014 (englisch).
  6. Irakische Peschmerga im Kampf gegen IS. Abgerufen am 28. August 2014
  7. Artikel aus dem Standard
  8. Artikel aus Welt Online
  9. Bericht aus Reuters Deutschland
  10. Meldung der Financial Times Deutschland vom 21. August 2007 (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)
  11. Markus Bickel: Kämpfe im Irak – Die Peschmerga sind gekommen, um zu bleiben. faz.net, 18. Juni 2014, abgerufen am 26. November 2014.
  12. Karin Mlodoch, Einheitsfront gegen den Islamischen Staat, analyse&kritik, 16. September 2014
  13. Karin Mlodoch, Die Angst ist groß, analyse&kritik, 19. August 2014
  14. http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-der-islamische-staat-setzt-amerikanische-waffen-ein-a-988659.html
  15. http://www.arte.tv/guide/de/058299-000/eingekesselt-der-einsame-kampf-der-peschmerga
  16. https://ennolenze.de/die-rolle-der-peschmerga-beim-massaker-von-shingal/1670/
  17. AFP: Nearly 1,000 Iraq Kurds killed fighting IS since June. Yahoo News, 4. Februar 2015, abgerufen am 4. Februar 2015.
  18. http://basnews.com/de/news/2014/12/19/sindschar-berg-peschmerga-kampfer-werden-von-eziden-bejubelt-empfangen/
  19. http://www.tagesschau.de/ausland/irak-591.html
  20. a b c d Unterstützung der Regierung der Autonomen Region Irakisch-Kurdistan bei der Versorgung der Flüchtlinge und beim Kampf gegen den Islamischen Staat im Nordirak. bmvg.de, 31. August 2014, abgerufen am 26. November 2014 (PDF (30 KB)).
  21. ISIS-Terro im Nordirak – Diese Waffen liefert Deutschland an die Kurden. bild.de, 31. August 2014, abgerufen am 26. November 2014.
  22. a b Folgelieferungen an den Kurden Bundeswehr.de. Abgerufen am 12. Februar 2015
  23. a b c d Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatISIS-terror im Nordirak. August 2014, abgerufen am 8. September 2014.
  24. ZARADA U RATU S ISLAMISTIMA Vlada iračkoj vojsci prodaje oružje i opremu vrijednu 700 milijuna kn
  25. U.S. Department of Defense, "Measuring Stability and Security in Iraq" (June 2007) p. 30, 39
  26. a b c Mehr deutsche Waffen für Kurden Handelsblatt. Abgerufen am 12. Februar 2015
  27. Merkel: Arming Kurds in Germany's interest (Memento vom 14. Oktober 2014 im Internet Archive)
  28. Irak: Deutschland schickt Kurden Panzerabwehrraketen. In: Spiegel Online. 31. August 2014, abgerufen am 31. August 2014 (deutsch).
  29. a b Peshmerga Forces Recruit Christian Fighters, says Local Official. In: Rudaw. Abgerufen am 23. Oktober 2014.
  30. a b Middle East Military Balance (Memento vom 24. Juni 2003 im Internet Archive)
  31. Iraq’s T-72s: Payment Received. Defenseindustrydaily.com, 14. November 2005, abgerufen am 18. August 2014.
  32. a b shex ja3far puk. In: YouTube. Abgerufen am 23. Oktober 2014.
  33. Diese Waffen liefert Deutschland an die Kurden. 31. August 2014, abgerufen am 18. August 2014.
  34. Holdanwicz, Grzegorz. "Iraqi armed forces get armoured vehicles". Jane's Defence Weekly
  35. French Giat 53T2 20mm Mle F2 guns delivered to Kurdistan. Abgerufen am 23. Oktober 2014.
  36. Type 63 Self-Propelled Anti-Aircraft Gun System. Abgerufen am 4. August 2014.
  37. a b c d e f g h Southern Kurdistan army. Abgerufen am 16. Februar 2015.
  38. hurriyet - Kurdish authority buying 16 US-built helicopters from Saudi firm. Hurriyetdailynews.com. 19. Juli 2006. Abgerufen am 18. August 2014.
  39. Contract to Buy 16 Helicopters Signed by Kurdistan R. Govt. - Media monitor. Ekurd.net. Abgerufen am 18. August 2014.
  40. By IWPR - Iraqi Press Monitor: Contract to Buy 16 Helicopters Signed - Institute for War and Peace Reporting - P224. Iwpr.net. Abgerufen am 18. August 2014.