Peshkopia

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Peshkopi
Peshkopia
Peshkopia (Albanien)
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41.68611111111120.428888888889650Koordinaten: 41° 41′ N, 20° 26′ O

Basisdaten
Qark: Dibra
Kreis: Dibra
Gemeinde: Peshkopia
Höhe: 650 m ü. A.
Einwohner: 13.227 (2011[1])
Telefonvorwahl: (+355) 0218
Postleitzahl: 8301
Kfz-Kennzeichen: DI
Struktur und Verwaltung (Stand: 2011)
Gemeindeart: Bashkia
Bürgermeister: Ilir Krosi (PD)
Postanschrift: Bulevardi Elez Isufi
8301 Peshkopia
Webpräsenz:
Sonstiges
Lokale Ortsbezeichnung: Peshkopëj / Peshkopëja

Peshkopia (albanisch auch Peshkopi) ist eine kleine Stadt im Osten Albaniens. Peshkopia hat zurzeit nach Angaben der lokalen Verwaltung etwa 18.750 Einwohner (2011)[2], bei der Volkszählung 2011 wurden jedoch nur 13.227 Einwohner erfasst.[1] Als größter Ort der Region ist Peshkopia auch Hauptstadt des Kreises Dibra sowie des Qarks Dibra. Die Stadt liegt in einem weiten Tal im Gebirge, der so genannten Dibra, am Peshkopi-Bach, einem Nebenfluss des Schwarzen Drin, auf 650 Meter über dem Meer. Bis zur mazedonischen Grenze sind es ca. 20 Kilometer.

Stadtbild[Bearbeiten]

Zentraler Teil von Peshkopia

Als administratives Zentrum Ostalbaniens ist Peshkopia von einem kleinen Dorf schnell zur Stadt gewachsen. Tagsüber ist die Stadt voll mit Menschen, die in den städtischen Geschäften oder Ämtern ihre Besorgungen erledigen oder auf dem Markt Gemüse und Obst verkaufen. Es gibt einen kleinen Boulevard mit Bäumen zu beiden Seiten. Links und rechts von dieser den Fußgängern vorbehaltenen Straße finden sich Verwaltungsgebäude, das Kulturzentrum und das ehemalige Albturist-Hotel. Am Hang über der Straße, die zum Fluss hinunter führt, liegt der Treg genannte Stadtteil mit Markt und zahlreichen älteren Häuser. Der Taleinschnitt des Flüsschens teilt die Stadt in zwei Teile: Südlich des Flusses auf einer Anhöhe abgesetzt vom Zentrum liegt der Stadtteil Dobrova mit zahlreichen Plattenbauten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Museum, neben den ottomanischen Häusern, einer neuen großen Moschee, der lieblichen Landschaft und einigermaßen nahe gelegenen Nationalparks die einzige Attraktion für Touristen, ist seit längerer Zeit geschlossen.

Das Schwefel-Heilbad Llixhat, wenige Kilometer östlich vom Stadtzentrum, zieht hingegen auch Gäste aus entfernteren Gegenden an. Die Kuren dauern meist mehrere Wochen. Es sind aber auch einzelne Bäder durch Tagesgäste möglich.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits den Römern waren die warmen, schwefelhaltigen Quellen bekannt. Der Name Peshkopia wird vom griechischen Episcopi (Bischof-Sitz) abgeleitet, das auf eine frühe Christianisierung hindeutet. In der ottomanischen Zeit war Peshkopia ein kleiner Marktflecken, immer im Schatten der Stadt Dibra, die heutzutage jenseits der Grenze in Mazedonien liegt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Peshkopia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Instat (Hrsg.): Population and Housing Census in Albania 2011: Preliminary Results. Tirana Dezember 2011 (Online-Version (PDF; 5,76 MB)).
  2. Tabela permbledhese e te dhenave te popullsise se Qarkut Diber periudhen 1/1/2011. In: Këshilli i Qarkut Dibër. Abgerufen am 25. Juli 2011 (albanisch).