Peter Alois Gratz

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Peter Alois Gratz (* 17. August 1769 in Mittelberg/Allgäu; † 1. November 1849 in Darmstadt) war einer der bedeutendsten katholischen Bibelwissenschaftler im frühen 19. Jahrhundert.

Er wurde insbesondere durch seinen Kritisch-historischen Kommentar über das Evangelium des Matthäus bekannt, der 1821–1823 in zwei Bänden in Tübingen erschien.

[Bearbeiten] Wichtigste Werke

  • Neuer Versuch, die Entstehung der drey ersten Evangelien zu erklären, Tübingen: Fues, 1812.
  • Ueber die Grenzen der Freiheit, die einem Katholiken in Betreff der Erklärung der heiligen Schrift zusteht, Ellwangen: Ritter, 1817.
  • Der Apologet des Katholicismus. Eine Zeitschrift zur Berichtigung mannigfaltiger Entstellungen des Katholicismus. Für Freunde der Wahrheit und der Bruderliebe, 9 Hefte, Mainz: Kupferberg, 1820–1824.
  • Novum testamentum graeco-latinum, 2 Bde., Tübingen: Fues, 1821.
  • Kritisch-historischer Kommentar über das Evangelium des Matthäus, 2 Bde., Tübingen: Laupp, 1821–1823.
  • Novum Testamentum graece et latine, 2 Bde., Mainz: Kupferberg, 1827.
  • Nova collectio dissertationum selectarum in jus ecclesiasticum potissimum germanicum, Mainz: Kupferberg, 1829.

[Bearbeiten] Literatur

  • Norbert Wolff: Peter Alois Gratz (1769–1849). Ein Theologe zwischen „falscher Aufklärung“ und „Obscurantismus“ (= Trierer Theologische Studien 61), Trier: Paulinus, 1998. ISBN 3-7902-1289-X.

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