Peter Bergson

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Peter Bergson (hebräisch: פיטר ברגסון, auch Hillel Kook; * 24. Juli 1915 in Kriukai (jiddisch: Kruk), Litauen, Russisches Kaiserreich; † 18. August 2001 bei Tel Aviv) war ein Revisionist, zionistischer Aktivist, Politiker und prominentes Mitglied der Irgun.

Seine Familie verließ 1925 Litauen und ging nach Palästina. Dort besuchte er die Jeschiwa Merkas HaRaw Kook in Jerusalem, die von seinem Onkel Abraham Isaak Kook gegründet worden war. Anschließend studierte er an der Hebräischen Universität Jerusalem.

1937 wurde er von der Irgun nach Polen geschickt. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, ging er in die USA.

Nach der Gründung des Staates Israel kehrte er dorthin zurück. 1948 war er in die Altalena-Affäre verwickelt, bei der sich die Irgun mit der israelischen Armee Feuergefechte lieferte[1]. Aufgrund seiner Teilnahme auf Seiten der Irgun war er kurzzeitig verhaftet. 1949 wurde er für die Cherut in die erste Knesset gewählt. 1951 legte er sein Mandat jedoch nieder und ging erneut in die USA.

1970 kehrte er aus den USA nach Israel zurück, wo er dann bis zu seinem Tod in der Nähe von Tel Aviv lebte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]-Biographie auf der Seite des israelischen Parlaments

Weblinks[Bearbeiten]