Peter Frankenberg
Peter Frankenberg (* 29. Juni 1947 in Honnef) ist ein deutscher Wissenschaftler und Politiker (CDU). Er war Rektor der Universität Mannheim und von 2001 bis 2011 Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.
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Leben und Beruf [Bearbeiten]
Er absolvierte 1967 in Bad Honnef das Abitur. Danach studierte er an der Universität Bonn von 1968 bis 1972 Geschichte, Geographie und Geologie und danach bis 1976 Botanik. Er wurde promoviert und war anschließend wissenschaftlicher Assistent am Geographischen Institut der Universität Bonn.
Er habilitierte 1982 an der Universität Bonn. Danach lehrte er an der Universität Eichstätt, ab 1986 an der Universität Mannheim. Bekanntheit außerhalb der akademischen Geographie erreichte eine 1988 von Wilhelm Lauer und Frankenberg vorgeschlagene neue Klimaklassifikation.
Frankenberg war daneben von Oktober 1994 bis 2001 Rektor der Universität Mannheim und engagierte sich als solcher in verschiedenen überuniversitären Gremien in Fragen der Hochschulentwicklung. Er wurde Mitglied im Beirat des Centrums für Hochschulentwicklung[1] und Beauftragter des Landes Baden-Württemberg für die internationale Andrássy Universität Budapest.
Außerdem engagierte er sich als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Vereins „Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar“.[2] und im Aufsichtsrat der Gips-Schüle-Stiftung.[3] 2011 wurde er Vorsitzender der Heinrich-Vetter-Stifung[4] und des Museumsvereins für Technik und Arbeit.[5]
Frankenberg ist verheiratet und hat drei Kinder.
Politik [Bearbeiten]
Peter Frankenberg ist Mitglied der CDU. Von 2005 bis 2007 war er Vorsitzender des Kreisverbands Mannheim.
Von 2001 bis 2011 war Frankenberg als Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Mitglied der Landesregierung von Baden-Württemberg. Er gehörte den Kabinetten Teufel IV, Oettinger I, Oettinger II und Kabinett Mappus an. In seiner Zeit wurden Studiengebühren eingeführt, fusionierte die Universität Karlsruhe (TH) mit dem Helmholtz-Forschungszentrum zum Karlsruher Institut für Technologie und die Berufsakademien im Land wurden in die Duale Hochschule Baden-Württemberg überführt.[6]
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Peter Frankenberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Peter Frankenberg im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Biographie von Peter Frankenberg (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ Centrum für Hochschulentwicklung: Beirat. Abgerufen am 4. November 2009 [1]
- ↑ http://www.m-r-n.com/vorstand
- ↑ Minister a.D. Prof. Peter Frankenberg ist neues Aufsichtsratsmitglied der Gips-Schüle-Stiftung (PDF; 86 kB), Gips-Schüle-Stiftung 9. November 2011
- ↑ Peter W. Ragge: Großer Wechsel bei der Heinrich-Vetter-Stiftung, Mannheimer Morgen 11. November 2010
- ↑ Peter Frankenberg folgt auf Unternehmer Manfred Fuchs, Mannheimer Morgen 5. Dezember 2011
- ↑ Renate Allgöwer: Reformer mit trockenem Humor, Stuttgarter Zeitung 10. Mai 2011
Helmut Engler | Klaus von Trotha | Peter Frankenberg | Theresia Bauer
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frankenberg, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph und Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1947 |
| GEBURTSORT | Bad Honnef |
- Wissenschaftsminister (Baden-Württemberg)
- Kunstminister (Baden-Württemberg)
- Forschungsminister (Baden-Württemberg)
- Universitätspräsident
- Hochschullehrer (Universität Mannheim)
- Hochschullehrer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Campus Eichstätt)
- Korporierter im CV
- Geograph (20. Jahrhundert)
- Politiker (21. Jahrhundert)
- Deutscher
- Geboren 1947
- Mann