Peter Gorsen

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Peter Gorsen (* 1933 in Danzig) ist ein österreichischer Kunstwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten]

Peter Gorsen studierte an der Universität Frankfurt die Fächer Philosophie, Psychologie und Kunstwissenschaft. Im Jahr 1965 wurde er mit seiner Dissertation zur Phänomenologie des Bewußtseinsstroms zum Dr. phil. bei Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas promoviert. Nach seiner Promotion übernahm Gorsen einen Lehrauftrag für Literatur und Soziologie an der Universität Frankfurt. Von 1973 bis 1976 war er Dozent für Kunst und visuelle Kommunikation an der Universität Gießen. Von 1977 bis zu seiner Emeritierung am 30. September 2002 lehrte er als Professor für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Dort leitete er von 1996 bis 1998 das Institut für Museologie.

Wirken[Bearbeiten]

Seit 1980 betreibt Gorsen eine interdisziplinäre Forschung und Lehre zum umfangreichen Themenkomplex Kunst und Krankheit. Dadurch konnte sein Werk an die Tradition einer kunstwissenschaftlichen Hermeneutik von Raymond Klibansky, Erwin Panofsky und Fritz Saxl anschließen. Spezielle Themenschwerpunkte hat er auch in der Psychohistorie, Ästhetik, Psychiatrie und Art brut bearbeitet. Schon von Anbeginn hat Gorsen den etwa nur zehn Jahre existierenden Wiener Aktionismus beobachtet und beschrieben. Im Jahr 2010 wurde er mit der Hans-Prinzhorn-Medaille geehrt.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DGPA
  2. Helnwein