Peter Lamont

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Peter Lamont (* 12. November 1929 in London) ist ein britischer Filmarchitekt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Lamont, von schottischer Herkunft, kam 1946 zum Film. Dort lernte er die Branche von der Pike auf kennen und übernahm zunächst diverse Assistentenjobs. Später arbeitete er als Dekorationsmaler und Zeichner (u.a. bei Ist ja irre - unser Torpedo kommt zurück", „Hypno“, „O Darling, was für ein Verkehr“, Lockender Lorbeer) bis er Ende 1968 als Zeichner erstmals mit einer James Bond-Produktion (Im Geheimdienst ihrer Majestät) in Berührung kam. Anschließend entwarf Lamont bis 1971 Dekorationen als Art Director, ab 1972 als Set Designer.

Bis 1979 blieb Lamont dem ‘Bond’-Chefdesigner Ken Adam zugeordnet, nach dessen Abgang nach Hollywood 1980 rückte Lamont zum Chefarchitekten der 007-Filme auf. Eine seiner bedeutendsten Arbeiten lieferte Lamont hingegen jenseits der Agentenfilm-Reihe, als er 1985 eine irreale und zugleich furchteinflößende, kunstlichtdurchflutete Welt der Grotten und Schächte in dem zweiten Teil der Alien-Reihe, Aliens – Die Rückkehr, schuf. Eine weitere, nicht minder spezialeffektelastige Hollywood-Großproduktion folgte Ende 1993, als Lamont für den Arnold Schwarzenegger-Actionfilm True Lies engagiert wurde. 1996 entwarf er mit penibler Liebe zum historisch überlieferten Detail die Bauten zu dem bis dahin teuersten Film aller Zeiten, dem Viertel-Milliarden-Dollar-Film Titanic. Für diese Leistung wurde Peter Lamont mit einem Oscar ausgezeichnet.

Sein Sohn Neil Lamont ist ebenfalls als Filmarchitekt tätig.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Academy Awards

Los Angeles Film Critics Association Awards

  • 1998 - Auszeichnung mit dem LAFCA Award für Titanic

Satellite Awards

  • 1998 - Auszeichnung für Titanic

Filmographie (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Production Designer[Bearbeiten]

Als Art Director[Bearbeiten]

Als Set Decorator[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]