Petit Four

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Petits Fours in einer Konditorenauslage
Petits-Fours-Sortiment, Frankreich

Petit Four [pətiˈfuːʀ] (Plural: Petits Fours) ist ein klassisches Feingebäck der französischen Küche; man unterscheidet zwischen frischen Petits Fours (petits fours frais) und trockenen Petits Fours (petits fours secs).

Glasierte Petits Fours werden aus einem Biskuitteig ausgestochen oder geschnitten, mit Cremes und Marzipan gefüllt und anschließend mit Zuckerguss glasiert und reichhaltig und kunstvoll verziert.

Die unglasierte Petit-Four-Variante bezeichnet man auch als trockene Petits Fours. Für sie werden kleine Makronen, Biskuits oder kleines Blätterteiggebäck verwendet. Sie werden in der Regel gleichfalls mit Creme gefüllt, jedoch nicht mit einem Zuckerguss garniert.

In deutschen Veröffentlichungen wird Petit Four häufig mit „kleines Stückchen“ übersetzt, wörtlich heißt es jedoch „kleiner Backofen“. Der Ausdruck kommt aus der Zeit der Holz- und Kohleöfen. Die Bäcker und Konditoren nutzten die Resthitze der Öfen, nachdem die Hauptproduktion abgeschlossen war, um das Kleingebäck zu backen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Hauptmeier: Petits Fours & Co. Matthaes Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-87515-109-1.
  • Gaston Lenôtre: Faites votre patisserie. Paris 1975.
  • Gaston Lenôtre: Das große Buch der Patisserie. Die besten Rezepte vom König der Feinbäcker. Econ, München 1982, ISBN 3430159156.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Petit Four – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien