Petr Ruman

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Petr Ruman
Spielerinformationen
Geburtstag 2. November 1976
Geburtsort PřerovTschechoslowakei
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1983–1991
1991–1994
PS Přerov
FC Baník Ostrava
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1994–1996
1997
1997–1999
1999–2005
2005–2008
2009
FC Baník Ostrava
VP Frýdek-Místek (Leihe)
FC Baník Ostrava
SpVgg Greuther Fürth
1. FSV Mainz 05
VfR Aalen
38 0(6)

34 0(7)
168 (38)
47 0(7)
5 0(0)
Stationen als Trainer
2010
2010–
1. FSV Mainz 05 U17 (Co-Trainer)
1. FSV Mainz 05 U16
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Petr Ruman (* 2. November 1976 in Přerov) ist ein ehemaliger tschechischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Ruman spielte in der Jugend für PS Přerov und FC Baník Ostrava. In Ostrava schaffte er in der Saison 1993/94 den Sprung in den Profikader. Im Jahr 1997 war der Sturm an VP Frýdek-Místek ausgeliehen, anschließend kehrte er zu Baník Ostrava zurück.

Von 1999 bis 2005 spielte Ruman bei der SpVgg Greuther Fürth. In der Saison 2003/04 trug er mit 16 Toren dazu bei, dass die SpVgg nicht in die Regionalliga abstieg. Für die Franken erzielte Ruman in 168 Spielen 38 Tore.

Nachdem 2004 ein Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern gescheitert war, verpflichtete der Bundesligist 1. FSV Mainz 05 im Sommer 2005 den Tschechen, der zuvor in acht Zweitligaspielen gegen die Mainzer viermal für deren Angstgegner aus Fürth getroffen hatte. Im ersten Pflichtspiel der Mainzer in der Saison 2005/06, dem 4:0-Sieg gegen MIKA Aschtarak im Erstrunden-Hinspiel der UEFA-Cup-Qualifikation, traf Ruman zum 1:0. In seiner ersten Bundesligasaison zählte Ruman zu den erfolgreichsten Torschützen der Mainzer. Ab Winter 2005/06 fiel er wegen mehrerer Verletzungen immer wieder aus, kämpfte sich jedoch Anfang 2007 wieder zurück in die Stammelf.

Am Ende der Saison 2006/07 stieg Mainz in die 2. Bundesliga ab. Am 9. Spieltag der Saison 2007/08 hatte Ruman seinen letzten Zweitligaeinsatz für die Mainzer: Im Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue erlitt er bei einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torwart einen Bandscheibenvorfall, sodass er erst gegen Ende der Rückrunde wieder ins Teamtraining einsteigen konnte. Zu Beginn der Saison 2008/09 machte ihm eine ISG-Blockade zu schaffen. Da er nur in Testspielen und im Regionalligateam (drei Einsätze) zum Einsatz gekommen war, verließ er zur Winterpause den 1. FSV Mainz 05 und unterschrieb beim Drittligisten VfR Aalen einen Vertrag über ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2009. Im Spielbetrieb konnte er aber nicht überzeugen und absolvierte lediglich fünf Partien, ehe er sich am 29. März 2009 im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin am Knie verletzte und daraufhin kein Spiel mehr in der Saison 2008/09 bestritt.

Mit dem Abstieg des VfR am Ende der Saison in die Regionalliga Süd wurde auch sein Vertrag unwirksam. Daraufhin beendete er seine aktive Fußballkarriere aufgrund anhaltender Schmerzen und widmet sich seither dem Aufbau seiner eigenen Fußballakademie für Jugendliche im rheinhessischen Wörrstadt.[1] Von Januar bis Juni 2010 war Ruman Co-Trainer bei der U-17, ab Juli 2010 Cheftrainer der U-16 und ab 2011 Cotrainer der U-19 von Mainz 05. Seit 2013 trainiert er die U-19 des FSV Frankfurt.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ruman baut auf eigene Fußballakademie, Allgemeine Zeitung Abgerufen am 23. August 2009
  2. http://www.p11-fussballakademie.de/p11/p11-team/petr-ruman/