Petrolul Ploiești

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler bei Vorlage * Parametername unbekannt (Vorlage:Infobox Fußballklub): 'pattern_la3; pattern_so3; socks3; body3; pattern_sh3; leftarm3; pattern_ra3; pattern_b3; shorts3; rightarm3'
Diese Infobox enthält noch Fehler. Näheres wird angezeigt, wenn du erst auf "Seite bearbeiten" und dann auf "Vorschau" klickst.
Petrolul Ploiești
Logo von Petrolul Ploiești
Voller Name Fotbal Club Petrolul Ploiești
Gegründet 1952
Vereinsfarben gelb-blau
Stadion Ilie-Oană-Stadion
Plätze 15.500
Präsident RumänienRumänien Alexandru Crângu
Trainer RumänienRumänien Răzvan Lucescu
Homepage www.fcpetrolul.ro
Liga Liga 1
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts

FC Petrolul Ploiești ist ein rumänischer Fußballverein aus Ploiești. Er spielt seit 2011 in der Liga 1, der ersten rumänischen Fußballliga. Der Verein wurde dreimal Landesmeister und dreimal Pokalsieger.

Geschichte[Bearbeiten]

Petrolul Ploiești wurde gegründet, als die Mannschaft von Flacăra Bukarest (unter dem Namen Juventus Bukarest, rumänischer Meister im Jahr 1930) von Bukarest nach Ploiești umzog. Sie spielte zunächst unter dem Namen Flacăra Ploiești und stieg noch im Gründungsjahr aus der Divizia A ab.

Nach dem sofortigen Wiederaufstieg entwickelte sich Flacăra (1956 in Energia Ploiești umbenannt und ab 1957 unter dem Namen Petrolul Ploiești spielend) in Rumänien zu einer Spitzenmannschaft. Höhepunkte in dieser Phase waren die Meisterschaften 1958, 1959 und 1966 sowie der Pokalsieg 1963. International erreichte Petrolul das Viertelfinale des Messepokals in der Saison 1962/63, während die Teilnahmen am Europapokal der Landesmeister jeweils in der ersten Runde beendet waren.

Nach dem dritten Titelgewinn 1966 war die Glanzzeit des Vereins vorbei. Nach mehreren Jahren im Abstiegskampf stieg Petrolul am Ende der Saison 1974/75 als Tabellenletzter in die Divizia B ab. In den 1970er- und 1980er-Jahren entwickelte sich Petrolul zur Fahrstuhlmannschaft und konnte nie über längere Zeit die Klasse halten.

Erst zu Beginn der 1990er-Jahre konnte Petrolul wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Nach dem Aufstieg 1989 zog die Mannschaft im darauffolgenden Jahr erstmals in den UEFA-Pokal ein. Nachdem der Verein sich 1992/93 kurzzeitig FC Ploiești genannte hatte, gelang 1995 mit dem Pokalsieg gegen Rapid Bukarest der vorletzte Erfolg. Im Europapokal der Pokalsieger schied Petrolul aber schon in der ersten Runde gegen den späteren Finalisten SK Rapid Wien aus.

Nach dem Abstieg aus der Divizia A am Ende der Saison 2001/02 fusionierte Petrolul im Jahr 2003 mit dem Lokalrivalen Astra Ploiești zu Petrolul Astra Ploiești, änderte den Namen aber schon kurz darauf wieder in Petrolul Ploiești. Durch die Fusion kehrte Petrolul wieder in die Divizia A zurück, stieg aber 2004 unter Trainer Florin Marin, der im Juli 2004 durch Virgil Dridea ersetzt wurde,[1] wieder in die Divizia B ab. Dort belegte der Klub in den folgenden sechs Spielzeiten viermal den dritten und zweimal den vierten Platz in der jeweiligen Staffel. Nachdem Eusebiu Tudor im April 2009 entlassen worden war,[2] wurde im Juni 2009 Valeriu Răchită neuer Trainer der Mannschaft.[3] Mit ihm gelang 2011 der Wiederaufstieg in die Liga 1, er wurde jedoch am 28. März 2012 durch Gheorghe Mulțescu ersetzt, als sich der Klub nach 23 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz befand.[4]

In der Saison 2006/07 trug Petrolul seine Heimspiele aufgrund des Umbaus des Ilie-Oană-Stadions im 50 km entfernten Mogoșoaia aus.

2013 wurde unter Trainer Cosmin Contra zum dritten Mal der Pokal gewonnen. Contra verließ den Verein am 10. März 2014, um einen Vertrag beim spanischen Erstligisten FC Getafe zu unterschreiben. Am Tag darauf wurde Răzvan Lucescu als neuer Trainer vorgestellt.[5]

Kader der Profimannschaft (2014/15)[Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Peçanha BrasilienBrasilien
12 Alberto Cobrea RumänienRumänien
33 Mirel Bolboasa RumänienRumänien
02 Jean Alcénat HaitiHaiti
03 Geraldo Alves PortugalPortugal
06 Dean Beta RumänienRumänien
08 Mourad Satli AlgerienAlgerien
14 Roberto Alecsandru RumänienRumänien
35 Gerson BrasilienBrasilien
39 Jean-Alain Fanchone FrankreichFrankreich
77 Andrei Peteleu RumänienRumänien
05 Sony Mustivar HaitiHaiti
07 Gevaro Nepumoceno NiederlandeNiederlande
11 Juan Àngel Albín UruguayUruguay
15 Ovidiu Hoban RumänienRumänien
18 Marius Anghel RumänienRumänien
20 Njongo Priso KamerunKamerun
21 Victor Astafei RumänienRumänien
30 Laurentiu Marinescu RumänienRumänien
52 Romário BrasilienBrasilien
28 Felipe Teixeira PortugalPortugal
31 Pablo de Lucas SpanienSpanien
09 Patrick N´Koyi NiederlandeNiederlande
10 Adrian Mutu (C) RumänienRumänien
18 George Mares RumänienRumänien
93 Vlad Morar RumänienRumänien
99 Toto Tamuz ArgentinienArgentinien

Erfolge[Bearbeiten]

  • Rumänischer Meister: 1958, 1959, 1966
  • Rumänischer Pokalsieger: 1963, 1995, 2013
  • Viertelfinale im Messepokal: 1963

Auswahl ehemaliger Spieler[Bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. apropo vom 6. Juli 2004, abgerufen am 13. Januar 2012 (rumänisch)
  2. ProSport vom 15. April 2009, abgerufen am 6. August 2011 (rumänisch)
  3. ProSport vom 26. Juni 2009, abgerufen am 6. August 2011 (rumänisch)
  4. Evenimentul Zilei vom 28. März 2012, abgerufen am 20. April 2012 (rumänisch)
  5. Răzvan Lucescu s-a înțeles cu Petrolul!, abgerufen am 12. März 2013 (rumänisch)

Weblinks[Bearbeiten]