Petronell-Carnuntum
| Petronell-Carnuntum | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Niederösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Bruck an der Leitha | |
| Kfz-Kennzeichen: | BL | |
| Fläche: | 25,37 km² | |
| Koordinaten: | 48° 7′ N, 16° 51′ O48.11666666666716.85175Koordinaten: 48° 7′ 0″ N, 16° 51′ 0″ O | |
| Höhe: | 175 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.188 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 46,83 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 2404 | |
| Vorwahl: | 02163 | |
| Gemeindekennziffer: | 3 07 18 | |
| NUTS-Region | AT127 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Kirchenplatz 1 2404 Petronell-Carnuntum |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Ingrid Scheumbauer (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2010) (19 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Petronell-Carnuntum im Bezirk Bruck an der Leitha | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Petronell-Carnuntum ist eine Marktgemeinde mit 1188 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im niederösterreichischen Bezirk Bruck an der Leitha.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Petronell-Carnuntum liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 25,36 Quadratkilometer. 25,99 Prozent der Fläche sind bewaldet. Die Gemeinde liegt am rechten Ufer der Donau südwestlich von Hainburg an der Donau, 182 Meter über dem Meeresspiegel.
[Bearbeiten] Geschichte
Im Altertum war die Festung Carnuntum Teil der römischen Provinz Pannonien. In deren Bereich entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts eine Siedlung, der im Jahr 1142 das Marktrecht verliehen wurde. Damit zählt Petronell zu den ältesten Marktgemeinden Niederösterreichs. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort später die wechselvolle Geschichte Österreichs.
Im 13. Jahrhundert existierte eine Petroneller Linie des Hauses Liechtenstein.
Den Namen Petronell-Carnuntum führt die Gemeinde seit 1963. Zum 900-jährigen Bestehen Petronells im Jahr 1958 verlieh die Landesregierung Niederösterreichs der Marktgemeinde ein Marktwappen. Die dazu gehörende Marktfahne ist in den Farben Blau-Weiß gehalten und trägt in der Mitte das neue Wappen: in blauem Schild das weiße Heidentor auf grünem Grund.[1]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1158 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1202 Einwohner, 1981 1241 und im Jahr 1971 1236 Einwohner.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Ingrid Scheumbauer, Amtsleiterin Gisela Klaffl.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die wesentlichste Sehenswürdigkeit des Ortes sind die Reste der römischen Festung Carnuntum.
Sehenswert darüber hinaus:
- die Kapelle Heiliger Johannes der Täufer, ein romanischer Rundbau aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts, die ursprünglich eine von den Tempelrittern erbaute Wehrkirche war; Seit dem 17. Jahrhundert dient sie als gräflich Abensperg und Traun’sche Familiengruft.
- die katholische Pfarrkirche Sankt Petronilla (um 1200) mit einem Rokoko-Tabernakel;
- die ehemalige Wasserburg Schloss Petronell, nach den Besitzern auch Schloss Traun. Es wurde 1660 bis 1667 von Domenico Carlone (um 1615-1679) zu einer vierflügeligen Schlossanlage im Stil des Frühbarock ausgebaut.
Das Heidentor ist das Wahrzeichen Petronells. Die Petroneller Pfarrkirche ist eine sehr berühmte Kirche im Brucker Bezirk.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 51, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 29. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 514. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,16 Prozent.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Toni Fritsch (1945–2005), Fußballspieler
- Hans Feodor von Milde (1821–1899), Opernsänger
- Viktor Schneider (1910–2005), Politiker
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeindedaten von Petronell-Carnuntum. In: Statistik Austria.
- Marktgemeinde Petronell-Carnuntum
- Gemeindedaten von Petronell-Carnuntum. In: Statistik Austria.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Petronell-Carnuntum - Geschichte. Abgerufen am 22. Mai 2011.
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