Petrosawodsk

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Stadt
Petrosawodsk
Петрозаводск
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Republik Karelien
Bürgermeister Nikolay Lewin
Gegründet 1703
Frühere Namen Äänislinna
Stadt seit 1777
Fläche 113 km²
Höhe des Zentrums 60 m
Bevölkerung 266 300 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 2357 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)8142
Postleitzahl 185000–185036
Kfz-Kennzeichen 10
OKATO 86 401
Webseite www.petrozavodsk-mo.ru
Geographische Lage
Koordinaten: 61° 47′ N, 34° 21′ O61.78333333333334.3560Koordinaten: 61° 47′ 0″ N, 34° 21′ 0″ O
Petrosawodsk (Russland)
DEC
Petrosawodsk (Karelien)
DEC
Republik Karelien
Liste der Städte in Russland

Petrosawodsk (russisch Петрозаводск, karelisch und finnisch Petroskoi, schwedisch Petroskoj oder alt Onegaborg) ist die Hauptstadt der Republik Karelien, Russland, mit 266.300 Einwohnern (Stand 2007). Sie liegt am Onegasee rund 400 km nordöstlich von Sankt Petersburg entfernt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Bahnhof von Petrosawodsk

Archäologische Funde auf dem Stadtgebiet beweisen, dass es bereits vor etwa 7000 Jahren eine Ansiedlung an der Stelle von Petrosawodsk gegeben hat. Die heutige Stadt ging jedoch aus den Dörfern hervor, die sich seit dem Mittelalter am hiesigen Ufer des Onegasees befanden. Der Stadtteil Solomennoje wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt. Die Stadt Petrosawodsk selbst wurde jedoch erst 1703 mit dem Bau des Eisen- und Kanonenwerkes an der Lossossinka gegründet. Dort wurde Kriegsmaterial für die Nordischen Kriege produziert. Um das Werk herum wuchs die Siedlung, in der die Arbeiter wohnten.

Am 21. März 1777 erhielt Petrosawodsk die Stadtrechte. Daraufhin wurde die Stadt 1781 zum Zentrum der Provinz Olonez ernannt. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Petrosawodsk zum Bischofssitz. Im Laufe des Jahrhunderts entwickelte es sich außerdem zum Verbannungsort für politische Gegner des Zaren. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde in Petrosawodsk im Januar 1918 die Sowjetmacht errichtet. 1920 wurde die Stadt zur Hauptstadt der Karelischen Arbeiterkommune, 1923 zur Hauptstadt der neu gegründeten Karelischen Autonomen Republik. Im Zweiten Weltkrieg war Petrosawodsk von Oktober 1941 bis Juni 1944 von finnischen Truppen besetzt und trug in diesen Jahren den Namen Äänislinna.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Kultur

Petrosawodsk ist der Sitz einer Universität sowie verschiedener kultureller Einrichtungen, u.a. eines Konservatoriums. Außerdem befindet sich holzverarbeitende Industrie, Möbelindustrie, Fischverarbeitung und Werftenindustrie vor Ort. Durch Petrosawodsk verläuft die Murmanbahn von Sankt Petersburg nach Murmansk.

[Bearbeiten] Partnerstädte

Klimadiagramm von Petrosawodsk

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Petrosawodsk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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