Pettstädt

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Pettstädt ist ein Ortsteil der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Kirche St. Anna

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort, der 1589 noch Böttstedt geschrieben wurde, war ein Amtsdorf des sächsischen Amtes Freyburg, in dem 19 besessene Männer mit ihren Familien lebten, darunter sechs Anspänner und 13 Hintersättler. Die Dorfflur grenzte mit der Flur von Markröhlitz. Beide Fluren trennte die Hallische Straße. Ferner grenzten Obschütz und Roßbach, getrennt durch die Merseburgische Straße, sowie Almsdorf und Leiha an die Ortsflur. 1815 wurde Pettstädt preußisch. Pettstädt liegt am Ökumenischen Pilgerweg[1] als Teil des Jakobswegs. In der Kirche St. Anna, direkt am Pilgerweg gelegen[2], wurden im Zuge einer umfassenden Renovierung im Jahr 2009 die zwei gotischen Maßwerkfenster und das romanische Rundbogenfenster des Chores mit Glasmalereien der Weißenfelser Künstlerin Christina Simon versehen[3], die auf die Legenden um St. Anna als Namenspatronin der Kirche und St. Jakobus dem Älteren als Namenspatron des Pilgerweges Bezug nehmen[4][5].

Bis zum 1. September 2010 war Pettstädt ein Ortsteil der Gemeinde Storkau, die dann nach Weißenfels eingemeindet wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.oekumenischer-pilgerweg.de/stationen/lunstadt.php
  2. http://www.ekd.de/kiba/projekte.php?action=projectdetail&id=481&image=3
  3. http://www.mz-web.de/weissenfels/trio-findet-beim-laerm-der-bohrmaschine-seinen-platz,20641108,18131682.html
  4. http://www.christinasimon.de/Kirchenfenster/pages/gestaltung_fenster.html
  5. http://www.glasmalerei.de/downloads/news2009_05.pdf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pettstädt (Weißenfels) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.23666666666711.881111111111Koordinaten: 51° 14′ N, 11° 53′ O