Pexie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Pexie bezeichnet in der Chirurgie das Anheften eines Organes oder einer Struktur an einer anderen mittels einer chirurgischen Naht. Beispiele

  • von einer Orchidopexie (Orchis gr = Hoden) spricht man wenn der Hoden im Hodensack (Skrotum) fixiert wird
  • Vaginopexie: das Anheften der Scheide (Vagina) an Beckenstrukturen, nachdem die Gebärmutter (Uterus) (z. B. bei Gebärmutterkrebs) entfernt werden musste.
  • Gastropexie: das Annähen des Magens (Gaster) an der Bauchdecke, um zu verhindern, dass er durch das zentrale Zwerchfell-Loch nach oben in den Brustkorb rutscht.
  • Rektopexie: das Anheften des Rektums an die Beckenhinterwand als Therapie bei Rektumprolaps
  • Nephropexie: die Fixierung einer Niere bei Nephroptose. Grund ist die Vermeidung oder evtl. Behebung von Harnstau.
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.