Pfaffenhofen an der Ilm

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm
Pfaffenhofen an der Ilm
Deutschlandkarte, Position der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm hervorgehoben
48.52972222222211.506666666667428Koordinaten: 48° 32′ N, 11° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Pfaffenhofen an der Ilm
Höhe: 428 m ü. NHN
Fläche: 92,39 km²
Einwohner: 24.441 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85276
Vorwahlen: 08441
08443 (Tegernbach)
08443 (Göbelsbach)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: PAF
Gemeindeschlüssel: 09 1 86 143
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptplatz 1
85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
Webpräsenz: www.pfaffenhofen.de
Erster Bürgermeister: Thomas Herker (SPD)
Lage der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
Ingolstadt Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dachau Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Kelheim Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Baar-Ebenhausen Ernsgaden Geisenfeld Gerolsbach Hettenshausen Hohenwart Ilmmünster Jetzendorf Manching Münchsmünster Pfaffenhofen an der Ilm Pörnbach Reichertshausen Reichertshofen Rohrbach (Ilm) Scheyern Schweitenkirchen Vohburg an der Donau WolnzachKarte
Über dieses Bild
Ensemble am Hauptplatz

Pfaffenhofen an der Ilm (amtlich: Pfaffenhofen a.d.Ilm; im Heimatdialekt: „Pfahofa“) ist die Kreisstadt und größte Stadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Oberbayern, sie ist eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern.

Lage[Bearbeiten]

Pfaffenhofen an der Ilm liegt im Hopfenland Hallertau im Dreieck zwischen München, Ingolstadt und Augsburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Zwischen Pfaffenhofen und Niederscheyern finden sich erste Siedlungsspuren aus der frühen Bronzezeit. Vor allem in Waldgebieten nördlich von Pfaffenhofen sind Grabhügel aus der Bronze- und älteren Eisenzeit erhalten. Viereckschanzen sind die einzigen Hinweise auf keltische Besiedlung des Pfaffenhofener Umlandes.

Die Frühgeschichte Pfaffenhofens ist weitgehend unbekannt. Die Mehrzahl der Heimatforscher geht jedoch davon aus, dass Mönche des einstigen Benediktinerklosters Ilmmünster im 8. Jahrhundert die Pfaffenhöfe bei Altenstadt im jetzigen Norden der Stadt errichteten.[2]

Urkundlich erstmals erwähnt wird Pfaffenhofen im Jahre 1140. Die Bezeichnung Markt findet sich 1197.

Im 13. Jahrhundert ist die Dienstmannenburg „Trosberg“ auf einer Anhöhe bei Weihern belegt. 1318 wurde dem Markt Pfaffenhofen durch Ludwig den Bayern das Münchener Stadtrechtsbuch verliehen. Das älteste Siegel von Pfaffenhofen ist im Jahr 1333 nachgewiesen. 1388 wurde Pfaffenhofen samt Kirche und Burg im Rahmen des großen Städtekrieges eingeäschert. Im Jahr 1396 fand eine Fürstenhochzeit in Pfaffenhofen statt: Ernst, Sohn von Herzog Johann, heiratete Elisabeth, Tochter des Herzogs Barnabon von Mailand aus dem Haus Visconti. Heinrich der Pröchsel wurde im Jahr 1412 als Bürgermeister genannt. 1438 findet sich die erste Erwähnung Pfaffenhofens als Stadt, die eine Mauer mit 17 Türmen und vier gesicherten Toren umgibt.

1632 bis 1634 brachte der Dreißigjährige Krieg starke Belastungen für die Bevölkerung in Pfaffenhofen; die grassierende Pest reduzierte die Einwohnerzahl erheblich.

Während des Österreichischen Erbfolgekriegs kam es am 15. April 1745 in der Nähe der Stadt zur Schlacht bei Pfaffenhofen, bei der die Österreicher eine französisch-bayerische Armee schlugen. Diese Niederlage zwang Bayern, aus der Allianz gegen Österreich auszuscheiden.

1812 erhielt Pfaffenhofen ein neues Stadtwappen. 1865 bis 1867 wurde die Eisenbahnlinie München–Ingolstadt gebaut, Pfaffenhofen wurde Bahnhofsstation. In der Folgezeit siedelten sich erste Maschinenfertigungsbetriebe in Bahnhofsnähe an. 1868 wurde das neue Rathaus eröffnet. 1899 hielt die elektrische Beleuchtung in Pfaffenhofen Einzug. 1899 wurde die erste öffentliche Telefonanstalt mit zehn Anschlüssen eröffnet.

1926 wurde die evangelische Kirche fertig gestellt. 1929 fand das erste Volksfest der Stadt, das „Hallertauer Oktoberfest“, statt.

Bei der Reichstagswahl 1933 erzielte die NSDAP mit 43,1 Prozent der Stimmen in Pfaffenhofen ihr höchstes Wahlergebnis in Oberbayern.

Die Neugründung des SPD-Landesverbandes Bayern fand am 6. Oktober 1945 in Pfaffenhofen a. d. Ilm statt.

1964 wurde ein Gymnasium in Pfaffenhofen errichtet. 1972–1973 erhielt es einen Neubau; der alte Bau wurde 1976 an die Realschule übergeben. 1966–1968 wurde das Schulzentrum am Gerolsbach errichtet.

1972 wurden elf ehemals selbstständige Gemeinden eingemeindet; Pfaffenhofen hatte dadurch 13.362 Einwohner. 1978 wurde auch die ehemalige Gemeinde Niederscheyern eingegliedert.

1981 wurde die Trabrennbahn, die sogenannte „Hopfenmeile“ eröffnet. 1988 fand an drei Tagen die 550-Jahr-Feier der Stadterhebung statt.

1994 wurde das Schul- und Sportzentrum Niederscheyern eröffnet. 1999 fand das erste Bürgerfest statt.

2001 wurde das neue Erlebnis-Freibad eröffnet und das Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb genommen.

Das Umweltbundesamt meldete am 27. Juli 2001, dass die Stadt Pfaffenhofen „als erste deutsche Kommune das Klimaschutzziel der Bundesregierung erreicht“ hat. Die Verpflichtung betraf den Ausstoß von Kohlendioxid, der bis zum Jahr 2005 um 25 % im Vergleich zu 1990 verringert werden sollte.

Pfaffenhofen wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen als eine von vier Modellkommunen im Rahmen des Projekts „Flächenressourcen-Management“ im Zeitraum von 2001 bis 2003 ausgewählt.

2003 wurde die Seniorenwohnanlage St. Josef eingeweiht.

Im Jahr 2006 beschloss der Pfaffenhofener Stadtrat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Ökologisches Zentrum Pfaffenhofen“. Nach zweimaliger Beteiligung der Bürger und Träger öffentlicher Belange konnte am 11. März 2010 der Satzungsbeschluss durch den Bauausschuss der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm gefasst werden. Es handelt sich um ein Gebiet am östlichen Stadtrand Pfaffenhofens, das durch eine 3-Säulen-Struktur bebaut werden soll: Landwirtschaft, Ökosiedlung und Ökologisches Kompetenzzentrum (Gewerbegebiet).

Pfaffenhofen bekam im Jahr 2011 das Gütesiegel „Nachhaltige Bürgerkommune Bayern“, das von Staatsminister Markus Söder an 34 Gemeinden in Bayern verliehen wurde. Mit dem Gütesiegel honoriert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit das außerordentliche Engagement der Kommunen auf dem Gebiet einer nachhaltigen Kommunalentwicklung und ihre langjährige Mitgliedschaft im Projekt Netzwerk Nachhaltige Bürgerkommune.

Religionen[Bearbeiten]

Für die katholischen Pfarreien in Pfaffenhofen und den Ortsteilen sind drei Diözesen zuständig: Augsburg, München-Freising und Regensburg. Die Bistumsgrenze zwischen München und Augsburg verläuft direkt durch die Klinik. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Pfaffenhofen besteht seit 1897, die Gottesdienste finden in der Kreuzkirche statt. Seit den 1960er Jahren gibt es eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) mit einem hauptamtlichen Pastor.

Unter dem Titel „Tisch der Religionen“ finden regelmäßig und auf Einladung des internationalen Kulturvereins Veranstaltungen statt, in denen das Kennenlernen und das Miteinander anderer Kulturen und Religionen im Mittelpunkt stehen. Neben den o. g. christlichen Kirchen beteiligen sich daran die buddhistische Gemeinschaft, die Türkisch-islamische Gemeinde DITIB und auch andere, nicht-kirchliche Gruppierungen mit international-kulturellem Hintergrund wie der Albanisch-Deutsche Kulturverein Sali Çekaj, die vietnamesische Gruppe sowie Vertreter der Stadt. (DK Nov. 2011[3])

Entwicklung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Eingemeindungen in der Gebietsreform

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform 1971 bis 1978 wurden die in der nebenstehenden Grafik dargestellten Landgemeinden in die Stadt Pfaffenhofen eingemeindet. Im Einzelnen fanden diese in den folgenden Schritten statt:

Am 1. April 1971 wurde ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Eberstetten eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Angkofen, Ehrenberg, Förnbach, Gundamsried, Haimpertshofen, Sulzbach, Tegernbach, Uttenhofen und Walkersbach hinzu. Affalterbach folgte am 1. Juli 1972.[4] Mit Niederscheyern wurde am 1. Mai 1978 die Serie der Eingemeindungen abgeschlossen.[5]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Ortsteile heute sind (inkl. aus Eingemeindungen, in alphabetischer Folge): Affalterbach, Altkaslehen, Angkofen, Bachappen, Berghof, Brunnhof, Buchhof, Doderhof, Ebenhof, Eberstetten, Eckersberg, Ehrenberg, Einödshof, Eja, Eutenhofen, Förnbach, Frechmühle, Fürholzen, Gittenbach, Göbelsbach, Griesbach, Grubhof, Gumpersdorf, Gundamsried, Haimpertshofen, Heißmanning, Höflmaier, Holzried, Kienhöfe, Kleinebenhof, Kleinreichertshofen, Köglhaus, Köhlhof, Kreuzmühle, Kuglhof, Langenwiesen, Menzenbach, Menzenpriel, Niederscheyern, Pallertshausen, Pernzhof, Radlhöfe, Riedhof, Schabenberg, Seugen, Siebenecken, Siebeneichmühle, Straßhof, Streitdorf, Sulzbach, Tegernbach, Thalhof, Uttenhofen, Walkersbach, Wasenstatt, Weihern, Weingarten, Weyern, Wolfsberg, Zierlmühle und Zweckhof Entrischenbrunn.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Pfaffenhofen an der Ilm wuchs zwischen 1988 und 2008 um 5636 Einwohner bzw. um ca. 31%.

  • 1780: 1.281 Einwohner
  • 1802: 1.438
  • 1832: 1.712
  • 1850: 2.000
  • 1871: 2.448
  • 1900: 3.822
  • 1933: 4.631
  • 1950: 7.355
  • 1970: 9.809
  • 1972: 13.362
  • 1980: 15.553
  • 1990: 18.935
  • 2000: 22,000
  • 2005: 23.282
  • 2006: 23.487 (11.491 männlich, 11.996 weiblich)
  • 2007: 23.657 (11.571 männlich, 12.086 weiblich)
  • 2008: 23,745 (11.599 männlich, 12.146 weiblich)
  • 2009: 23.751 (11.603 männlich, 12.148 weiblich)
  • 2010: 23.883 (11.668 männlich, 12.215 weiblich)
  • 2011: 23.979 (11.748 männlich, 12.231 weiblich, Ausländeranteil 8,6 Prozent)

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2008[6]
Wahlbeteiligung: 61,0 %
 %
40
30
20
10
0
36,2 %
20,8 %
18,2 %
7,8 %
6,6 %
5,9 %
4,6 %

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung:

CSU FW SPD GRÜNE FDP ödp FUW Gesamt
2002 13 5 5 2 1 2 2 30 Sitze
2008 11 5 6 3 2 2 1 30 Sitze

Die sieben Mitglieder von FUW, ödp, FDP und Bündnis 90/Die Grünen hatten sich in der Legislaturperiode 2002–2008 zu einer Freien Öko-Fraktion (FÖ) zusammengeschlossen. Nach der Wahl 2008 spaltete sich diese Fraktion in eine Gemeinschaftsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und ödp sowie eine Gemeinschaftsfraktion von FDP und FUW auf. Die Stadtregierung wird seit dem 1. Mai 2008 von einer Koalition aus SPD, FW, Bündnis 90/Die Grünen und ödp gebildet.

Rathaus, Fassade ab 2009

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1818–1820: Johann Nepomuk Mulzer
  • 1820–1823: Augustin Lorenz
  • 1823–1825: Leopold Wörl
  • 1825–1832: Kaspar Kratzer
  • 1832–1833: Joseph Eberl
  • 1834–1836: Augustin Kittenbacher
  • 1836–1842: Hermann Lenz
  • 1842–1848: Johann Anton Seidl
  • 1848–1852: Kaspar Eckinger
  • 1852–1870: Anton Rieder
  • 1870–1882: Joseph Seitz
  • 1882–1883: Anton Rieder
  • 1884–1894: Ludwig Lechner
  • 1894–1907: Xaver Haindl
  • 1907–1911: Karl Rieder
  • 1912–1919: Johann Amberger
  • 1919–1933: Georg Grabmair
  • 1933–1935: Sebastian Niedermayr
  • 1935–1940: Otto Bauer
  • 1940–1941: Sebastian Niedermayr
  • 1941–1945: Joseph Mayr
  • 1945–1946: Hans Demmelmeier, CSU
  • 1946–1956: Wilhelm Stocker, CSU
  • 1956–1972: Jakob Sanwald, FWG
  • 1972–1984: Anton Schranz, FWG
  • 1984–1990: Josef Hobmeier, FWG
  • 1990–2008: Hans Prechter, CSU
  • 2008–heute: Thomas Herker, SPD

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ämter[Bearbeiten]

Eine alphabetische Liste der in Pfaffenhofen ansässigen Ämter und Behörden:

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • dSPACE (Projektzentrum München)
  • Agraferm Technologies AG (Biogasanlagentechnologie)
  • BTA International GmbH (Biotechnische Abfallverwertung)
  • Hipp Babynahrung (Nahrungsmittel- und Babykosthersteller)
  • Daiichi Sankyo Europe GmbH (Pharmazeutisches Unternehmen, ehemals Luitpold Werk)
  • Panasonic Electric Works (Entwicklung und Produktion von Relais)
  • Bayernwerk (Energieversorger)
  • Müllerbräu
  • Urbanus-Brauerei, Brauhaus Pfaffenhofen
  • Kleiderbügel-Hersteller MAWA
  • eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH (Tiefkühlkost)
  • Hecht Technologie (Anlagenbau für die schüttgutverarbeitende Industrie)
  • Biomasse Heizkraftwerk GmbH
  • Excelitas Technologies Elcos GmbH (LED-Technik)
  • PolyDiagnost (kleinste Endoskope der Welt)
  • PN Medien GmbH (Betreiber Internetplattform und eines Internet-Fernsehsenders)
  • MEKRUPHY GmbH (Schülerexperimentiergeräte)

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Für die Jahre 2012/13 ist die Einrichtung einer Fachoberschule in Pfaffenhofen geplant.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

  • Das Eisstadion ist die Heimat der IceHogs des EC Pfaffenhofen. Die Mannschaft spielt in der Bayrischen Eishockey-Liga und erreichte in der Saison 2004/05 und in der Saison 2007/08 die Bayerische Vizemeisterschaft.
  • Schwimmer und Wassersportler kommen im modernen städtischen Freibad und im kleinen Hallenbad an der Realschule auf ihre Kosten.
  • Reiter und Voltigierer finden am Reitsport Brunnhof eine moderne und gut eingerichtete Reitanlage.
  • Für die Freunde des „weißen Sports“ bietet der Tennisclub Pfaffenhofen acht Freiplätze (Sand), zwei Hallenplätze (Granulat) und ein Vereinsheim mit Bewirtung.
  • Unter dem Namen „PAFROCK“ betreibt der Deutsche Alpenverein eine Kletterhalle nahe dem Pfaffenhofener Freibad.
  • Das „CineradoPlex“ bietet in acht Kinosälen aktuelle Filme mit digitaler Projektion und 3D-Technik. Im behindertengerecht angelegten Gebäudekomplex finden regelmäßig Sonderprogramme wie FilmKunst, KulturKino, KinderKino, FerienKino usw. statt.

Insgesamt bieten über 50 Vereine die Möglichkeit, Sport zu betreiben, von Alpenverein bis Wasserwacht.

Soziales und Gesundheit[Bearbeiten]

  • Soziale Organisationen und Verbände wie beispielsweise Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas, Hospizverein, Pfaffenhofener Tafel und VdK übernehmen wichtige Funktionen bei der Betreuung der Bürgerinnen und Bürger.
  • Das Alten- und Pflegeheim St. Franziskus hat eine Gesamtkapazität von 150 Plätzen und bietet 140 Wohn-/Pflegeplätze und 10 Kurzzeitpflegeplätze.
  • Aus dem ehemaligen Kreiskrankenhaus hat sich die Ilmtalklinik zu einem leistungsfähigen und patientenfreundlichen Gesundheitszentrum entwickelt.
  • Das Heilpädagogische Zentrum Pfaffenhofen bietet umfassende Förderangebote für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem Förderbedarf sowie Beratung für Eltern und Angehörige.

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Die Stadtjugendpflege Pfaffenhofen kümmert sich mit verschiedenen Projekten um die Belange junger Menschen. Hierfür gibt es unterschiedliche Einrichtungen:

  • Eine Jugend-Anlaufstelle („Backstage“), in der sich Stadtjugendpfleger um die Probleme und Konflikte der Jugendlichen kümmern.
  • Ein Jugendkultur- und Medienzentrum („Utopia“) mit eigenem Ton- und Filmstudio.
  • Seit Mai 2013 zählt auch wieder ein Jugendzentrum („Frontstage“) an der Unteren Stadtmauer 2 zum Angebot.
  • Außerdem gibt es auf dem alten Heriongelände an der Kellerstraße eine Skatehalle.

An den Abenden am Wochenende (19 bis 3 Uhr) dient der „Rufbus - Linie Nacht“ als Shuttle-Service für Jugendliche. Für den „Rufbus“ sind zahlreiche ehrenamtliche Fahrer tätig.

Auf dem jährlichen Open-Air-Band-Contest „Saitensprung“ können junge Nachwuchsmusiker ihr Können unter Beweis stellen. Die Bands werden von einer Jury sowie vom Publikum bewertet. Bei der Siegerehrung werden drei Gewinner und ein „Sieger der Herzen“ gekürt.

Seit 1998 gibt es in Pfaffenhofen ein gewähltes Jugendparlament mit 15 Mitgliedern. In den Jahren 2000, 2002, 2004, 2006, 2008 und 2010 (jeweils im Dezember) fanden Neuwahlen statt. Durch das Einbringen von Vorschlägen in den Stadtrat bzw. die Stadtverwaltung oder auch durch eigene Aktivitäten gestaltet das Jugendparlament das Pfaffenhofener Gemeinwesen aktiv mit. Die Kandidaten sowie die Wahlberechtigten müssen die Bedingungen erfüllen, aus Pfaffenhofen und zwischen 14 und 21 Jahre alt zu sein.

Energie[Bearbeiten]

Die Stadt Pfaffenhofen setzt vermehrt auf Ökostrom: In einem Vertrag mit E.ON Bayern ist festgelegt, dass alle städtischen öffentlichen Gebäude und die Straßenbeleuchtung zu 100 % mit Wasserkraft versorgt werden.

Die Stadt bezieht derzeit rund 50 % der benötigten Energie aus regenerativen Quellen.

Im Oktober 2012 wurde von der Stadt Pfaffenhofen ein Klimaschutzkonzept in Auftrag gegeben. Mit der Firma Green City Energy aus München soll in enger Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit (den Bürgern) ein Konzept erarbeitet werden, dass die Energieversorgung der Stadt in allen Bereichen auf den Prüfstand stellt. Ziel ist es, einen möglichst großen Teil des Energiebedarfs durch regenerative Quellen versorgen zu können.

Der 2008/09 neu gestaltete verkehrsberuhigte Hauptplatz

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm besitzt hervorragende Verkehrsanbindungen zu den Ballungszentren München im Süden, Augsburg im Westen, Ingolstadt und Regensburg im Norden sowie Landshut im Osten. Zum einen über die Bundesautobahnen A9 München-Nürnberg, A93 München-Regensburg und die Bundesstraße 13, zum anderen durch die Bahnlinie München–Nürnberg. Der Franz-Joseph-Strauß-Flughafen der Stadt München ist 45 km entfernt, der Flughafen Nürnberg ist 110 km entfernt. Die Bundesstraße 300 Memmingen–Regensburg verläuft ca. acht Kilometer nördlich von Pfaffenhofen.

Medien[Bearbeiten]

Pfaffenhofen an der Ilm wird vom Donaukurier aus Ingolstadt mit einer Lokalzeitung versorgt. Die Lokalausgabe für Pfaffenhofen heißt „Pfaffenhofener Kurier“. Diese Zeitung wird sowohl in Wolnzach als auch in Geisenfeld gelesen. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Preysing-Straße.

Obwohl Pfaffenhofen recht nah auch an Neuburg und Augsburg liegt, hat die „Augsburger Allgemeine Zeitung“ keine Lokalausgabe für die Pfaffenhofener Gegend herausgegeben. Gleiches gilt für die Münchner Zeitungen „Münchner Merkur“ und „Süddeutsche Zeitung“. Letztere kann man als „Stadt-Ausgabe“ käuflich erwerben.

Die Stadt Pfaffenhofen und der Landkreis gehören zum Sendegebiet der Radiosender „Radio IN“ und „Radio Galaxy“ sowie des Fernsehsenders „intv“. Das Programm von „Radio IN“ und der Lokalteil von „Radio Galaxy“ werden im Funkhaus Ingolstadt produziert.

Die Online-Plattform pafnet.de[8] bietet ein soziales Netzwerk für Pfaffenhofen und den Umkreis. Sie enthält ein lokales Nachrichten- und Service-Portal, zum Großteil auch für nicht angemeldete Benutzer.

Sender Pfaffenhofen (Ilm)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sender Pfaffenhofen (Ilm)

Koordinaten: 48° 32′ 35″ N, 11° 25′ 53″ O48.54305555555611.431388888889

In einem bewaldeten Gebiet auf der Gemarkung Wolfsberg betreibt die Deutsche Telekom den 160 Meter hohen Sender Pfaffenhofen zur Abstrahlung von UKW, DVB-T, Mobilfunk und Richtfunk.

Es handelt sich um einen Typenturm aus Stahlbeton vom Typ D, der bundesweit nur fünfmal gebaut wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das Rathaus am östlichen Ende des 300 Meter langen und 40 Meter breiten historischen 'Hauptplatzes'
  • Das „Haus der Begegnung“ (ehemalige Mädchenschule) ist der westliche Hauptplatz-Gegenpol zum Rathaus
  • Die Kath. Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist (1393 geweiht), das älteste Gebäude der Stadt. Der 77 Meter hohe Kirchturm wurde 1531 fertiggestellt; er ist das Wahrzeichen der Stadt.[9] Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche barockisiert.
  • Ihr gegenüber, an der Nordseite des Oberen Hauptplatzes, befindet sich die im Jahre 1717 erbaute Spitalkirche Hl. Geist, die Hospitzkirche des ehemaligen Franziskanerklosters.
  • Der „Pfänderturm“, auch Hungerturm genannt: Von einst 17 Stadttürmen ist er als einziger unverändert stehen geblieben.
  • Das „alte Rentamt“ beherbergt wieder seinen rechtlichen Nachfolger, das Landratsamt. Zwischenzeitlich diente es als Rathaus
  • Der „Flaschlturm“, einst Teil der Stadtbefestigung aus dem 15. Jahrhundert, ist heute die Heimat für das Museum des berühmtesten Sohns der Stadt und Ehrenbürgers Joseph Maria Lutz
  • Die ursprüngliche Stadtpfarrkirche und jetzige Friedhofskirche St. Andreas

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Pfaffenhofen an der Ilm

Museen[Bearbeiten]

  • Dichtermuseum Joseph Maria Lutz im „Flaschlturm“
  • Museum im Mesnerhaus (Sammlung religiöser Gegenstände aus Kirchen und Bürgerhäusern)
  • Lebzelterei- und Wachsziehermuseum
  • Städtische Galerie im „Haus der Begegnung“ am Hauptplatz
  • Kulturhalle (wechselnde Ausstellungen)
  • Kunstraum am Bahnhof

Ausstellungen[Bearbeiten]

In der Städtischen Galerie im „Haus der Begegnung“ richtet die Stadt Pfaffenhofen regelmäßige Ausstellungen aus. Die Galerie versteht sich als Plattform für regionale und überregionale Künstler. Die Ausstellungen dauern in der Regel zehn Tage und werden von den Künstlern und Ausstellern eigenständig organisiert.

Unter dem Motto „Kunst im Rathaus“ werden im Pfaffenhofener Rathaus langfristige Ausstellungen durchgeführt. Diese dauern meistens zwei bis drei Monate.

Seit 2009 organisiert der Neue Pfaffenhofener Kunstverein Ausstellungen, Lesungen und weitere Veranstaltung in den Kulturhallen der Stadt auf dem ehemaligen Herion-Gelände. Eine größere Ausstellung war Beuys und die Demokratie im Sommer 2011. Von Zeit zu Zeit werden Ausstellungen unter dem Titel Vergessene Orte veranstaltet. Diese finden immer an besonderen, meist alten und „vergessenen“ Plätzen statt. Beispielsweise im Müllerbräusaal (neben dem Haus der Begegnung) oder dem alten Freibadkiosk.

Konzerte[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 1986 finden im Festsaal des Pfaffenhofener Rathauses regelmäßig klassische Konzerte statt. Bei den Rathauskonzerten waren bereits namhafte Künstler wie zum Beispiel Daniel Rivera oder Bernd Glemser zu Gast.

Kulturförderpreis[Bearbeiten]

Seit 1993 vergibt die Stadt Pfaffenhofen alljährlich einen Kulturförderpreis,[10] der vom damaligen Musikreferenten des Stadtrats, Max Penger, initiiert wurde. Er hat vornehmlich ideellen Charakter und kann an begabte Künstler in Ausbildung verliehen werden oder an Personen oder Gruppen, die sich um das künstlerische Leben der Stadt verdient gemacht haben oder auch an Personen, die sich aufgrund besonderer Leistungen überregional etabliert haben. Der Preis war zunächst mit 1000 und ist seit 2008 mit 1500 Euro dotiert.

Der Preis ging im Jahr 2013 an die Stadtkapelle Pfaffenhofen.[11] Preisträger der vergangenen Jahre waren Max Hanft (1993, Musik, erster Preisträger); das Kabarett 'Stachelbär' (1994); Marion Lustig (1995, Musik); Steffen Kopetzky (1997, Literatur); Clemens Benecke alias C.B. Green (1999, Musik); Matthias Franz jun. (2000, Musik); Norbert Käs (2001, Malerei); Christoph Hörmann (2002, Musik); die vhs-Fotofreunde (2003); Roberto Di Gioia (2004, Musik); Benedikt Hipp (2005, Malerei); David Böhm (2006, Musik); Tomi Wendt (2007, Musik); Nico Bleutge (2008, Literatur); Michael Leopold (2009, Musik); der Verein 'Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen e. V.' (2010); Sebastian Klein (2011, Malerei); Laura Maire (2012, Schauspielerin und Synchronsprecherin); Stadtkapelle Pfaffenhofen (2013, Musik)

Sport[Bearbeiten]

In Pfaffenhofen gibt es zahlreiche Sportvereine, zum Beispiel:

  • Ball-Club (BC) Uttenhofen
  • Billard-Sport-Club Pfaffenhofen a. d. Ilm
  • Bowling-Sport-Club und 1. Bowling-Verein 1984 Pfaffenhofen a.d.Ilm e. V.
  • Eis-Club (EC) Pfaffenhofen a.d. Ilm e. V.
  • Fußball-Club (FC) Tegernbach
  • Fußball-Sport-Verein (FSV) Pfaffenhofen a.d. Ilm e. V.
  • Motorsportclub (MSC) Pfaffenhofen
  • MTV Pfaffenhofen (Männerturnverein 1862 Pfaffenhofen); größter Sportverein im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm mit vielen Sportarten: Fußball, Handball, Leichtathletik, Turnen, Volleyball, Judo, Karate, Schwimmen oder Tennis.
  • Radsportverein Hallertau e. V.
  • Sport-Club (SC) Pfaffenhofen
  • Taekwon-Do 1995 Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V.
  • Tauchsportclub Marlin e.V.
  • Türk Sport Verein (TSV) Pfaffenhofen 1988 e. V.

Daneben unterhalten zahlreiche überregionale Vereine, Vereinigungen und Dachverbände – wie der DAV, der BLSV und der BFV – in Pfaffenhofen lokale Vertretungen, Untergruppen.

Schäfflertanz[Bearbeiten]

Alle sieben Jahre führt die Schäfflertanzgruppe des MTV 1862 Pfaffenhofen den traditionellen Zunfttanz auf, dessen Geschichte bis ins Jahre 1517 zurückgeht. erstmals in Pfaffenhofen wurde er 1930 aufgeführt, das letzte Schäfflerjahr war 2012.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Volksfest (Anfang bis Mitte September)
  • Christkindlmarkt auf dem Hauptplatz mit „Lichtkalender“ (Illumination von Gebäudefassaden)
  • Kultursommer
  • Nacht der Kunst
  • Saitensprung – Bandwettbewerb
  • Dulten (jeweils mit verkaufsoffenem Sonntag):
– Josephidult (Mitte März)
– Maidult (1. Mai)
– Herbstdult (Anfang Oktober)
– Martinidult (Mitte November)
  • Gastronomische Schmankerlwochen:
– Hallertauer Hopfenspargelwochen – die jungen, noch weißen Triebe des Hopfens sind eine Delikatesse (Mitte März bis Ende April)
– Hallertauer Spargelwochen (Ende April bis 24. Juni)
– Hallertauer Hopfenwochen (Anfang August bis Mitte September)
– Hallertauer Wildwochen (Mitte Oktober bis Mitte November)
  • Monatlicher Flohmarkt (am 4. Sonntag d. M.)[12] und Nachtflohmarkt (Mitte August)
  • Weinfest des Sportgremiums Pfaffenhofen seit 1978 (jeweils am letzten Samstag im Juli)

Kleine Landesgartenschau 2017[Bearbeiten]

Die Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm ist Ausrichter der kleinen Landesgartenschau im Jahr 2017 und setzte sich somit mit ihrem Konzept Natur in der Stadt gegen die Mitbewerberstädte Mühldorf a.Inn und Freystadt durch. Mit der so genannten kleinen Landesgartenschau sollen tragfähige städtebauliche Konzepte für mehr Grünflächen im innerstädtischen Bereich umgesetzt werden. Für „Natur in Pfaffenhofen 2017“ laufen im Herbst 2011 bereits verschiedene Planungen für Umbaumaßnahmen in der Pfaffenhofener Innenstadt.

Organisationen im Kulturbereich[Bearbeiten]

Zur Förderung des Jazz und der Bildenden Kunst wurde im Jahr 2001 der Verein „Künstlerwerkstatt e. V.“ gegründet. Bereits seit dem Jahr 1996 fanden Jazzkonzerte in der Werkstatt nahe dem Pfaffenhofener Bahnhof statt. Inzwischen bietet die Werkstatt regelmäßige Konzerte und Ausstellungen. Der Verein arbeitet gemeinnützig. Er finanziert sich über Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Im Dezember 2007 hat sich unter dem Namen „Neuer Pfaffenhofener Kunstverein e. V.“ ein gemeinnütziger Kunstverein gegründet. An seiner Spitze stehen der Schriftsteller Steffen Kopetzky sowie der Maler Christoph Ruckhäberle. Der Verein organisiert Ausstellungen, Lesungen und Kunstausstellungsbesuche.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

siehe: Liste der Ehrenbürger von Pfaffenhofen an der Ilm

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Nationale / internationale Auszeichnungen[Bearbeiten]

Lebenswerteste Stadt der Welt[Bearbeiten]

Im Oktober 2011 wurde Pfaffenhofen mit dem International Award for Liveable Communities, kurz LivCom-Award, ausgezeichnet.[13] Die Stadt gilt durch den vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützten Preis als weltweit lebenswerteste Stadt zwischen 20.000 und 70.000 Einwohnern. Pfaffenhofen konnte die Jury in den sechs Kategorien Lebensraum-Gestaltung, Kulturförderung, Bewahrung des traditionellen Erbes, Bürgerbeteiligung, Gesundheit und Soziales oder Strategien für die Verbesserung von Umweltschutz und Lebensqualität überzeugen. Neben dem LivCom-Award wurde Pfaffenhofen auch ein Umwelt-Sonderpreis verliehen.

Nachhaltigkeitspreis 2013[Bearbeiten]

Besonders in Würdigung der erfolgreichen Öko-Bilanz und der menschengerechten Stadtplanung zeichnete die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises die Stadt mit dem Prädikat „Nachhaltigste Kleinstadt Deutschlands“ aus. Die Jury honorierte damit insbesondere und unter anderen Kriterien das Pfaffenhofener Bürgerbeteiligungsprogramm „PAF und Du“ sowie den Einsatz „Grüner Technologien“ und schonender Verfahren in seinem „innovativen Biomasse-Heizkraftwerk“, mit dem die Stadt bereits 2001 als erste deutsche Kommune das Klimaschutzziel aus dem Kyoto-Protokoll erreicht habe.[14]

Weitere Bilder aus der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Streidl: Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm – Ein Heimatbuch. Pfaffenhofen 1965.
  • Willihard Kolbinger: Pfaffenhofen a.d. Ilm – eine Politische Geschichte der bayerischen Kleinstadt 1945–1996. Pfaffenhofen 1996.
  • Otto Baumgärtner: Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist Pfaffenhofen a. d. Ilm. München 1985, ISBN 3-7954-0461-4.
  • Heinrich Streidl, Franz Rutsch: 550 Jahre Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm. 1998.
  • Willy Hailer (Text und Fotos), Clemens Fehringer, Anton Ritzer (Fotos): Pfaffenhofen an der Ilm – Portrait einer Hallertauer Kreisstadt. Ludwig, Pfaffenhofen 1997.
  • Reinhard Haiplik: Pfaffenhofen unterm Hakenkreuz. 2. erw. Auflage. Pfaffenhofen 2005, ISBN 3-9805521-6-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfaffenhofen an der Ilm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Joseph Heinrich Wolf: Urkundliche Ortsgeschichte der Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm von 1857 (PDF).
  3. Harmonie zwischen Christen und Muslimen, Pfaffenhofener Kurier, 16. November 2011, S. 24. Es gibt regelmäßige Taizé-Gebete, die von allen Religionen mitgetragen werden.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 551.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 586.
  6. http://www.wahlen.bayern.de/biz/kowa_g2008.php?g=h&schluessel=186&suchbegriff=1
  7. Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen
  8. pafnet.de[1]
  9. Bistum Augsburg Pfaffenhofen St. Johannes Baptist
  10. Pfaffenhofener Kurier vom 21. November 2011, S. 17.
  11. PAF-und-Du Kulturförderpreis 2013 [2]
  12. Flohmarkt [3]
  13. [4] Süddeutsche Zeitung: Lebenswerteste Kleinstadt der Welt
  14. Bayerischer rundfunk Nachrichten Oberbayern 21. November 2013 [5]