Pfarrkirche St. Sigismund (Strobl)

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St. Sigismund

St. Sigismund ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Strobl am Wolfgangsee. Das Patroziniumsfest wird am 1. Mai gefeiert.

Geschichte[Bearbeiten]

1758 beauftragte der Salzburger Erzbischof Sigismund III. Christoph von Schrattenbach den Kitzbüheler Baumeister Kassian Singer (1712–1759) mit der Errichtung einer Kirche in Strobl. Singer verstarb jedoch vor der Vollendung der Kirche, so dass sein aus St. Gilgen stammende Polier Andrä Huber mit der Fertigstellung beauftragt wurde. Der Kirchenbau wurde am 3. Mai 1761 dem Heiligen Sigismund, Namenspatron des Erzbischofs, geweiht.

Ausstattung[Bearbeiten]

Die Bedeutung von St. Sigismund beruht vor allem auf der fast vollständig erhaltenen einheitlichen spätbarocken Ausstattung.

Auf dem Hochaltarbild von Benedikt Werkstätter ist der Heilige Sigismund dargestellt sowie über den Wolken schwebend die Heilige Dreifaltigkeit. Außerdem findet man in der Kirche zwei Statuen von Christophorus und Josef von Sebastian Eberl. Lorenz Hörmbler schuf die Hochaltarverkleidung sowie den dreiteiligen Tabernakel. Auf dem linken Seitenaltar ist das Gnadenbild „Maria vom guten Rat“ von Genazzano sowie die Legende der Übertragung des Bildes dargestellt. Das rechte Seitenaltarbild von Peter Anton Lorenzoni zeigt den Heiligen Franz von Sales.

Patrozinium[Bearbeiten]

Fest des Heiligen Sigismund.

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Neuhardt: Strobl am Wolfgangsee, Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 215, St. Peter, Salzburg 1992.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: St.Sigismund in Strobl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.71915613.48274Koordinaten: 47° 43′ 9″ N, 13° 28′ 58″ O