Pfarrweisach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pfarrweisach
Pfarrweisach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pfarrweisach hervorgehoben
50.1510.733333333333285Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ebern
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 28,43 km²
Einwohner: 1517 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96176
Vorwahl: 09535
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 184
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rittergasse 3
96106 Ebern
Webpräsenz: www.pfarrweisach.de
Bürgermeister: Ralf Nowak (ULB)
Lage der Gemeinde Pfarrweisach im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild
Katholische Pfarrkirche St. Kilian

Pfarrweisach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Pfarrweisach liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).

Gemeindeteile[Bearbeiten]

Pfarrweisach gliedert sich in neun Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl, Stand: 5. Januar 2009)[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Maroldsweisach, Seßlach, Untermerzbach, Ebern und Burgpreppach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war eine der Urpfarreien der Gegend und umfasste im Mittelalter bis zu 60 Filialkirchen. Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das ab 1500 im Fränkischen Reichskreis lag, wurde Pfarrweisach 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert und dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. Hiesige Rechte der Freiherren von Stein fielen 1814 ebenfalls mit an Bayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rabelsdorf eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kam Junkersdorf an der Weisach hinzu. Kraisdorf und Lohr sowie ein Teil der aufgelösten Gemeinde Lichtenstein folgten am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1573[4]
  • 1970: 1642[4]
  • 1987: 1595
  • 2000: 1599
  • 2011: 1537

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Pfarrweisach hat 12 Mitglieder ohne dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

Unabhängige Liste Bürgerblock (ULB) Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) Freie Wähler Gemeinschaft (FWG) Kommunale Unabhängige Liste e.V. (KUL) Gesamt
2014 5 7* 12 Sitze
2008 4 3 3 2 12 Sitze

* Nach Zusammenschluss der 3 Parteien CSU, FWG und KUL erreichten 2014 nur noch 2 Listen Sitze im Gemeinderat.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Ralf Nowak (ULB). Er setzte sich gegen Markus Oppelt mit 7 Stimmen Vorsprung (421 gegen 414 Stimmen bzw. 50,42% gegen 49,58%) durch. Sein Vorgänger war Hermann Martin (ULB).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 551.000 Euro, davon waren umgerechnet 43.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 63 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 586. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 69 landwirtschaftliche Betriebe.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 50 Kindergartenplätze mit 63 Kindern
  • Grundschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/130508&attr=OBJ&val=1640
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 453.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 759 bis 761.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfarrweisach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien