Pfeifkessel

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Ein typischer Wasserkessel (Pfeifkessel) mit einer Dampfpfeife auf einem Kohleofen

Ein Pfeifkessel, auch Flötenkessel oder Wasserkessel, dient in der Küche dem Erwärmen von Wasser bis zum Siedepunkt, unter anderem zum Kochen von Tee oder Kaffee. Er wurde schon im 17./18. Jahrhundert genutzt.

Ein solcher Wasserkessel fasst einen Inhalt von etwa zwei Liter Wasser, besteht aus Edelstahl (früher aus Aluminium, Kupfer oder (emailliertem) Stahlblech) und wird im Gegensatz zu einem mit elektrischem Strom betriebenen Wasserkocher von außen auf einem Herd erwärmt. Zur schnellen Erhitzung des Wassers verfügen Wasserkessel im Gegensatz zu einem Kochtopf oft über sehr dünn ausgearbeitete Böden, um einen direkten Wärmekontakt zur Kochstelle zu gewährleisten.

Wasserkessel verfügen außerdem über eine Dampfpfeife, die über den ausströmenden Wasserdampf akustisch signalisiert, wenn das Wasser im Kessel seinen Siedepunkt erreicht hat. Bei solchen Wasserkesseln, welche direkt über die Schnaupe befüllt werden, kann der Wasserdampf nicht über sonstige Ritzen, wie sie beispielsweise durch einen Deckel verursacht würden, entweichen. Diese einem Schnellkochtopf vergleichbare Bauweise ermöglicht eine sehr schnelle und effiziente Erhitzung. Kessel, die mit großen Einfüllöffnungen angeboten werden, verfügen über einen gut schließenden Deckel, um den nötigen Druckaufbau zu gewährleisten.

Eine Konstruktion zum Einsatz im Freien unter Verwendung von offenem Feuer ist der Kelly Kettle.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Pfeifkessel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen