Pfifferlinge
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Pfifferling (Cantharellus cibarius) |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cantharellus | ||||||||||||
| (Adans.) Fries |
Die Pfifferlinge (Cantharellus) sind eine Pilzgattung aus der Familie der Pfifferlingsverwandten.
Die Typusart ist der Echte Pfifferling (Cantharellus cibarius).[1]
Inhaltsverzeichnis |
Merkmale [Bearbeiten]
Bei den Pfifferlingen handelt es sich im Allgemeinen um mittelgroße Pilze, deren Fruchtkörper mehr oder weniger deutlich in Hut und Stiel gegliedert sind. Der Hut ist meist etwas trichterförmig, der Hutrand ist sehr lange eingerollt. Das Hymenophor bildet Leisten, die zum Teil weit am Stiel herablaufen und teils miteinander vernetzt sind. Der Stiel ist bei den meisten Arten vollfleischig und steht zentral. Mikroskopische Kennzeichen sind die hyalinen, keuligen und meist viersporigen Basidien, und dünnwandigen, glatten, ebenfalls hyalinen Sporen.
Ökologie [Bearbeiten]
Die Pfifferlinge sind Mykorrhizapartner von Laub- und Nadelbäumen.
Arten [Bearbeiten]
In Europa kommen 14 Arten und Varietäten vor bzw. sind dort zu erwarten.[2]
| Pfifferlinge (Cantharellus) in Europa |
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Violettschuppiger Pfifferling
(Cantharellus amethysteus) -
Echter Pfifferling
(Cantharellus cibarius) -
Zweifarbiger Pfifferling
(Cantharellus cibarius var. bicolor) -
Cantharellus cinnabarinus, ein Fund aus dem Devil’s Hopyard State Park in East Haddam, Connecticut (USA)
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Samtiger Pfifferling
(Cantharellus friesii) -
Blasser Pfifferling
(Cantharellus pallens)
Bedeutung [Bearbeiten]
Viele Arten der Gattung Pfifferlinge sind essbar und beliebte Speisepilze, der Echte Pfifferling wird auch gehandelt. Alle heimischen Arten der Gattung stehen allerdings auf der Liste nach BArtSchV geschützten Flechten und Pilze als besonders geschützt.[3]
Namen [Bearbeiten]
Der deutsche Namen der Gattung bezieht sich auf das leistenförmig an der Hutunterseite herablaufende Hymenophor. Der lateinische Name ist vom lateinischen cantharula (Verkleinerungsform zu cantharus, Becher oder Humpen) abgeleitet und nimmt auf die Form der Fruchtkörper Bezug.
Siehe auch [Bearbeiten]
Quellen [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Josef Breitenbach, Fred Kränzlin: Pilze der Schweiz. Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil. Bd. 3, Mykologia, Luzern (CH) 1991, ISBN 3-85604-030-7 (362 Seiten; 450 Arten mit Beschreibungen, Standorts- und Fundangaben, Mikrozeichnungen und Farbbildern).
- Andreas Gminder, Armin Kaiser, German Josef Krieglsteiner: Ständerpilze: Blätterpilze 1 (Hellblättler). In: G. J. Krieglsteiner (Hrsg.): Die Großpilze Baden-Württembergs. Band 3, Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-8001-3536-1.
- Heinrich Dörfelt, Gottfried Jetschke (Hrsg.): Wörterbuch der Mycologie. 2 Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/ Berlin 2001, ISBN 978-3-827-40920-1 (384 Seiten).
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Elias Magnus Fries: Systema Mycologicum. 1, 1821, S. 1-520.
- ↑ Eric Strittmatter: Die Gattung Cantharellus. In: Fungiworld.com. Pilz-Taxa-Datenbank. 29. September 2007, abgerufen am 20. Januar 2011.
- ↑ Wisia Online, abgerufen am 23. August 2012