Pflugscharbewegung

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Die Pflugscharbewegung ist eine internationale Bewegung von Friedensaktivisten.

Diese entstand aus einem Kreis friedenspolitisch engagierter katholischer Priester und Nonnen, darunter Philip Berrigan, Daniel Berrigan, Anne Montgomery, Helen Woodson, Jean Gump, Daniel Sicken und Carl Kabat.

Die Aktionen sind gewaltfreie Akte zivilen Ungehorsams, bei dem Menschen symbolisch, jedoch real Waffen abrüsten. Das Ziel ist, Aufmerksamkeit auf die Unmoral und Gefahr von Kriegsvorbereitungen zu lenken und eine öffentliche Diskussion in Gang zu bringen, um zu einer weltweiten Abrüstung zu kommen.

Die erste Aktion der Organisation fand am 9. September 1980 statt, als die acht Aktivisten in eine Atomwaffenfabrik von General Electric eindrangen und zwei Sprengkopfhülsen mit Hämmern zerstörten. Anschließend gossen sie eigenes Blut über Konstruktionszeichnungen und warteten im Gebet bis zu ihrer Festnahme.

Weitere Aktivisten der Pflugscharbewegung: Wolfgang Sternstein (Deutschland),[1] Martin Newell (England), Susan van der Hijden (Niederlande), Annika Spalde (Schweden), Per Herngren (Schweden), Stellan Vinthagen, Ann-Britt Sternfeldt, Angie Zelter (England)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Wilhelm Bittorf: Giftgas ging, Unrecht bleibt. In: Der Spiegel. Nr. 44, 1990, S. 75 (online).
  • Wolfgang Sternstein (Hrsg.): Abrüstung von unten. Die Pflugscharbewegung in den USA und in Europa. Mit einem Vorwort von Philip Berrigan. Selbstverlag
  • Wolfgang Sternstein: Mein Weg zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit. Autobiografie. Vorwort: Horst-Eberhard Richter. Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2226-2. 488 Seiten, 50 Fotos. 28 €.
  • Ulrich Philipp: Politik von unten – Dr. Wolfgang Sternstein – Erfahrungen eines Graswurzelpolitikers und Aktionsforschers. Nora-Verlag, Berlin Mai 2006, ISBN 3-86557-085-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Institut für Umweltwissenschaft und Lebensrechte e. V. (UWI e. V.) und Mitinitiator der EUCOMmunity