Pfons

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Pfons
Wappen von Pfons
Pfons (Österreich)
Pfons
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 21,72 km²
Koordinaten: 47° 9′ N, 11° 28′ O47.142511.4605555555561043Koordinaten: 47° 8′ 33″ N, 11° 27′ 38″ O
Höhe: 1043 m ü. A.
Einwohner: 1.227 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 56 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6143
Vorwahl: 05273
Gemeindekennziffer: 7 03 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Waldfrieden 23
6143 Pfons
Website: www.pfons.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Argen Woertz
Lage der Gemeinde Pfons im Bezirk Innsbruck Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Pfons.jpg
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Pfons ist eine Gemeinde mit 1227 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Pfons liegt im nördlichen Wipptal, östlich der Sill, unmittelbar angrenzend an Matrei. Gemeinsam mit Matrei und Mühlbachl hat Pfons viele infrastrukturelle Einrichtungen. Bei Pfons zweigt die alte Salzstraße über Ellbögen nach Hall ab.

Das ausgedehnte Gemeindegebiet umfasst die Weiler und Höfe der östlichen Wipptalterrasse bis zum Navistal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Pfons (620)
  • Schöfens (626)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Pfons.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Namensherkunft von Pfons ist ungeklärt. Der Name stammt entweder von „phanes“ bzw. „fanes“ (Berghang) oder von „pons“ (Brücke) ab. 1030 wird „Phunzun“ erstmals urkundlich genannt, 1177 taucht der Name „Phanes“ auf. Die erste urkundliche Nennung des Ortsteils Schöfens (Schevens) erfolgte 1315.

Seit 1811 ist Pfons eine selbständige Gemeinde. Eine Gemeindezusammenlegung mit Matrei und Mühlbachl wurde anlässlich einer Volksabstimmung 1974 abgelehnt.

Im Gemeindegebiet oberhalb des Ortes wurde früher der Matreier Marmor (Matreier Serpentin) abgebaut, der als Dekorationsstein in vielen Kirchen Tirols, aber auch in der Ausgestaltung des Burgtheaters und des Naturhistorischen Museums in Wien Verwendung fand.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Burg Arnholz, auf die im Wappen verwiesen wird

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister in Pfons ist Argen Woertz von der Bürgerliste Pfons Argen Woertz. Er konnte sich 2010 gegen Helmut Kirchmair von der Heimatliste Pfons mit 57,75 % der Stimmen durchsetzen.

Wiesengrund-Obpfons, Panorama von zwischen Matreiwald und Mühlbachl

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 13 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2010 [2] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 7 Bürgerliste Pfons Argen Woertz
  • 6 Heimatliste Pfons

Wappen[Bearbeiten]

Das Pfonser Wappen zeigt auf gelbem Grund einen blauen Hahn, der in der rechten Kralle einen Hammer hält. Dabei verweist der Hahn auf den ersten bekannten Besitzer der Burg Arnholz. Der damalige Abbau von Serpentin findet sich im Hammer des Hahnes wieder.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick auf den Pfonser Ortskern mit der Mariä-Himmelfahrts-Kirche
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pfons

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Kundmachung zu Wahl des Gemeinderats bzw. des Bürgermeisters durch die Gemeindewahlbehörde Pfons (PDF; 158 kB)
  3. Informationen über Pfons im Tirol Atlas tiroLexikon

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Pfons, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“