Pforten
| Pforten
Stadt Gera
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| Koordinaten: | 50° 52′ N, 12° 6′ O50.85944444444412.093333333333Koordinaten: 50° 51′ 34″ N, 12° 5′ 36″ O |
| Einwohner: | 3.199 (31. Dez. 2008) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1919 |
| Postleitzahlen: | 07545, 07551 |
| Vorwahl: | 0365 |
Pforten ist ein Stadtteil von Gera, zwischen dem Stadtzentrum und Zwötzen nahe der Einmündung des Gessenbachs in die Weiße Elster gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
An der Stelle des nachfolgend genannten Rittergutes lag eine Befestigungsanlage. Auch auf dem Gipfelbereich des Pfortners Berges waren vorher Menschen ansässig. Man fand altsteinzeitliche Steingeräte. Auf der Nordseite wurde ein Faustkeil gefunden, der die These bestätigt. Es wurden auch noch weitere Funde geborgen. Die Anhöhe ist durch einen später angelegten Steinbruch nicht mehr fündig.[1]
Pforten wurde 1333 als Phorte erstmals erwähnt[2] und war Standort eines Ritterguts. Wolfgang Kahl weist den 19. August 1219 als urkundliche Ersterwähnung nach.[3] Durch seine Nähe zur Stadt Gera wurde es frühzeitig industrialisiert; unter anderem befand sich hier die Pfortener Brauerei, die von 1864 bis 1994 in Betrieb war. Zum 1. Januar 1919 wurde Pforten gemeinsam mit zahlreichen weiteren Orten der Geraer Umgebung in die Stadt Gera eingemeindet.
[Bearbeiten] Politik
Pforten hat keine Ortsteilverfassung, somit auch keinen Ortsteilrat und keinen Ortsteilbürgermeister.
[Bearbeiten] Verkehr
Von 1901 bis 1969 war der Bahnhof Gera-Pforten in der Meuselwitzer Straße der Endpunkt der Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn („Wuitz-Mumsdorfer“). Von Pforten aus führte die Bahnlinie durch das Tal des Zaufensgrabens in nordöstliche Richtung.
Seit November 2006 ist Pforten über die Stadtbahnlinie 1 (Untermhaus–Heinrichstraße–Zwötzen) ans Netz der Geraer Straßenbahn angeschlossen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 201 und 170.
- ↑ Gera. Geschichte der Stadt in Wort und Bild. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1987, S. 29.
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 219.
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