Pfreimd
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Pfreimd | |
| Höhe: | 372 m ü. NN | |
| Fläche: | 51,43 km² | |
| Einwohner: |
5464 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 106 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92536 | |
| Vorwahl: | 09606 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 153 | |
| Stadtgliederung: | 29 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Marienplatz 2 92536 Pfreimd |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Arnold Kimmerl (ÖDP) | |
| Lage der Stadt Pfreimd im Landkreis Schwandorf | ||
Pfreimd ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Die Stadt befindet sich an der Mündung des Flusses Pfreimd in die Naab und gehört zum Naturpark Oberpfälzer Wald.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Pfreimd hat 29 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Name [Bearbeiten]
Der Name Pfreimd leitet sich von dem gleichnamigen Fluss Pfreimd ab[3], welcher der Naab zufließt.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von Pfreimd geht auf das Jahr 1118 zurück.
Bereits seit 3. Januar 1372 führt Pfreimd die Privilegienrechte einer Stadt.
Die Stadt Pfreimd war Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zur Gefürsteten Landgrafschaft Leuchtenberg. Die Landgrafschaft war seit 1714 kurbayerisch (der Kurfürst trug den Titel, führte ihn jedoch nicht im Wappen). Pfreimd besaß das Stadtrecht mit wichtigen Eigenrechten.
Die frühere gemeinsame Zugehörigkeit zur Landgrafschaft Leuchtenberg führte zu einer Städtepartnerschaft mit Grünsfeld.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Iffelsdorf, Stein und Weihern eingegliedert.[4] Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Saltendorf kamen am 1. Januar 1978 und der aufgelösten Gemeinde Hohentreswitz, die am 1. Januar 1971 Pamsendorf aufgenommen hatte, am 1. Mai 1978 hinzu.[5]
Politik [Bearbeiten]
Bei der Bürgermeisterwahl am 2. März 2008 belegte Arnold Kimmerl (ÖDP) mit 41,5 % den ersten Platz. Alfred Hammer (CSU) kam auf 35,1 %, Martha Schönberger (FWG) erzielte 23,4 %. Somit kam es zur Stichwahl zwischen Arnold Kimmerl und Alfred Hammer, die Kimmerl mit 64,6 % für sich entscheiden konnte.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder.
- CSU 8 Sitze
- SPD 4 Sitze
- Freie Wählergemeinschaft 5 Sitze
- ÖDP 3 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: In Blau übereinander drei von Rot, Grün und Gold gestreifte Regenbogen, zwischen denen zwei silberne Äschen schwimmen; in den Oberecken zwei fünfstrahlige goldene Sterne, im Schildfuss ein solcher. Wappen seit dem 15. Jahrhundert.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Die Stadt Pfreimd unterhält eine Städtepartnerschaft zur Stadt Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis)
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Kirchen [Bearbeiten]
- Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
- Eixlbergkirche St. Barbara
- Franziskanerkloster Pfreimd
- Evangelische Pauluskirche
Sport [Bearbeiten]
- Schießsport (Landesleistungszentrum des Oberpfälzer Schützenbundes)
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Pfreimd liegt an der Bundesautobahn 93 (Anschlussstelle Pfreimd) nahe dem Autobahnkreuz Oberpfälzer Wald (A 93 und A 6). Der örtliche Bahnhof wird regelmäßig von Zügen auf der Bahnstrecke Regensburg–Oberkotzau bedient.
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
- Gerresheimer Wilden AG, Medizinische Kunststoffsysteme,
- Ebert+Jacobi Finze GmbH & Co. KG, pharmazeutischer Großhandel
- EDV-BV GmbH, IT-Systemhaus
- ibb Ingenieurdienstleistungen GmbH, Unternehmensberatung
Garnison [Bearbeiten]
Pfreimd ist seit 1971 Bundeswehrstandort. In der Oberpfalz-Kaserne sind das Panzerbataillon 104 und ein Teil des Logistikbataillons 4 stationiert, die der Panzerbrigade 12 unterstehen.
Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen [Bearbeiten]
- Georg Dorner (* 1752 Pfreimd; † 1794 Pfreimd), Ratsherr in Pfreimd, Inhaber des ehemaligen Gasthofes „Zum Schwan“; oo 1779 Pfarrkirche v. Pfreimd Barbara Stich, Tochter des Pfreimder Ratsherrn Josef Stich.
- Ignaz Valentin Dorner (* 1784 Pfreimd; † 1859 Mosonmagyarovar/Ung.), Großkaufmann, Handelsherr
- Pater Petrus Karl Mangold, Franziskaner, 1931–1939 Guardian des Klosters Pfreimd, † 18. Juli 1942 im KZ Dachau
Bildergalerie [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/011851&attr=OBJ&val=1058
- ↑ Wolf-Armin Reitzenstein:Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 530.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668.
Literatur [Bearbeiten]
- Richard Hoffmann, Felix Mader: Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg, Bezirksamt Nabburg, München 1910.
- Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 50, Nabburg, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
- Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7
Weblinks [Bearbeiten]
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