Pfullendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Stadt Pfullendorf in Baden-Württemberg, zum gleichnamigen Ortsteil von Bufleben in Thüringen siehe Pfullendorf (Bufleben). Zum Abt der Reichenau siehe Ludwig von Pfullendorf.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Pfullendorf
Pfullendorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Pfullendorf hervorgehoben
47.9242444444449.2556416666667654Koordinaten: 47° 55′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Sigmaringen
Höhe: 654 m ü. NHN
Fläche: 90,56 km²
Einwohner: 13.034 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88630
Vorwahl: 07552
Kfz-Kennzeichen: SIG
Gemeindeschlüssel: 08 4 37 088
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Kirchplatz 1
88630 Pfullendorf
Webpräsenz: www.pfullendorf.de
Bürgermeister: Thomas Kugler
Lage der Stadt Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen
Alb-Donau-Kreis Bodenseekreis Landkreis Biberach Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Tuttlingen Zollernalbkreis Bad Saulgau Beuron Bingen (bei Sigmaringen) Gammertingen Herbertingen Herdwangen-Schönach Hettingen Hohentengen (Oberschwaben) Illmensee Inzigkofen Krauchenwies Leibertingen Mengen Mengen Meßkirch Neufra Ostrach Pfullendorf Sauldorf Scheer Schwenningen (Heuberg) Sigmaringen Sigmaringendorf Sigmaringendorf Stetten am kalten Markt Veringenstadt Wald (Hohenzollern)Karte
Über dieses Bild
Blick zum Bodensee

Pfullendorf ist die drittgrößte Stadt im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg und eine ehemalige freie Reichsstadt.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Blick vom Oberen Tor

Die Stadt Pfullendorf liegt in topographischer Hanglage, rund 20 Kilometer nördlich des Bodensees im hügeligen Gelände des Linzgaus.[2]

Das Pfullendorfer Gemeindegebiet liegt auf der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Rhein und Donau. Die Wasserscheide verläuft durch Straß, südlich des Pfullendorfer Teilortes Denkingen nach Aftholderberg auf einem Moränenwall der äußeren Würmendmoräne.[3] Die Wasserscheide kreuzt anschließend die Straße Pfullendorf – Aach-Linz und verlässt nördlich von Aach-Linz das Gemeindegebiet.

Der Andelsbach fließt vom Höchsten (838 m ü. NHN) in die Ablach und von dort in die Donau. Die Linzer Aach fließt in den Bodensee (Rhein).

Geologie[Bearbeiten]

Pfullendorf befindet sich auf einem Molassehang. Die Moränenlandschaft ist durch verschiedene Eiszeiten entstanden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Raumplanung[Bearbeiten]

Pfullendorf bildet ein Mittelzentrum der Region Bodensee-Oberschwaben. Der Mittelbereich umfasst die südwestlichen Gemeinden des Landkreises Sigmaringen, im Einzelnen die Städte und Gemeinden (in alphabetischer Folge) Herdwangen-Schönach, Illmensee, Leibertingen, Meßkirch, Pfullendorf, Sauldorf und Wald.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Seit den 1970er Jahren gehören die Ortschaften Denkingen (mit Andelsbach, Langgassen, Straß und Hilpensberg), Aach-Linz (mit Reute und Sahlenbach), Gaisweiler (mit Tautenbronn und Bethlehem), Großstadelhofen (mit Kleinstadelhofen, Krähenried, Sylvenstal, Furtmühle und Wattenreute), Mottschieß, Otterswang (mit Litzelbach und Weihwang) und Zell am Andelsbach (mit Zell und Schwäblishausen) zur Stadt Pfullendorf.

Wappen Stadtteil Einwohner (2006) Fläche
Pfullendorf Pfullendorf (Kernstadt) 10.500  ?
Denkingen Denkingen 900  ?
Aach-Linz Aach-Linz 1300  ?
Gaisweiler Gaisweiler-Tautenbronn  ? 355 ha
Großstadelhofen Großstadelhofen  ?  ?
Mottschieß Mottschieß 150  ?
Otterswang Otterswang 267 529 ha
Wappen Zell am Andelsbach Zell am Andelsbach  ?  ?

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten]

Bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit fanden sich in der Gegend um Pfullendorf Siedlungsspuren. Etwa einen Kilometer nördlich von Ruhestetten, einem Teilort der Nachbargemeinde Wald und rund fünf Kilometer westlich von Pfullendorf, findet sich im Wald ein Grabhügel. Südlich davon im Gewann Gertholz befinden sich die Reste einer Viereckschanze an der Straße von Aach-Linz nach Herdwangen. Diese Schanze aus der späten La-Tène-Zeit dürfte aus der Zeit um 100 v. Chr. stammen und könnte mit den spätlatènezeitlichen Streufunden (mögliche Siedlung) im Gewann Thiergarten zusammenhängen. Ebenfalls bei Aach-Linz, im Wald Remser Holz befinden sich die Reste einer vor- oder frühgeschichtlichen Wallanlage.[4]

Römische Mauerreste einer Villa Rustica im Gewann Maueräcker (Aach-Linz) weisen auf eine spätere gallorömische Besiedlung hin. Diese Villa Rustica wie auch die entfernter liegenden in Mettenbuch und Burgweiler wurde möglicherweise im späten 3. Jh. n. Chr. von einfallenden Germanenhorden zerstört oder aufgegeben.

Mittelalter[Bearbeiten]

Die Besiedlung des oberen Linzgaus erfolgte erst nach 500 n. Chr. durch die hier von den Franken angesiedelten Alamannen. Das Dorf Pfullendorf (Dorf am Pfuhl = Sumpf) dürfte im 9. Jahrhundert n. Chr. gegründet worden sein. Es ist die heute so genannte „Vorstadt“. Östlich und unabhängig davon entwickelte sich im 12. Jahrhundert um die etwa 1150/55 auf einem Molassehügel errichtete Burg des Grafen Rudolf eine Marktsiedlung oberhalb der Senke des heutigen Stadtweihers.

Auf dem Schloßbühl rund 300 Meter südlich von Großstadelhofen befindet sich in Spornlage eine vermutlich spätmittelalterliche doppelte Ringwallanlage mit erhaltenen Gräben und Wällen. Der Sage nach soll hier Hildegard, die dritte Frau Karls des Großen, eine Burg gehabt haben, was gänzlich auszuschließen ist. Auch in Denkingen lassen sich im Waldteil Schlossberg die Reste einer Wallanlage finden, deren tiefe Gräben noch heute sichtbar sind.

Die Grafen von Pfullendorf werden erstmals gegen Ende des 11. Jahrhunderts erwähnt. Rudolf II. war wohl der mächtigste, aber auch letzte von ihnen; er besaß Ländereien und Besitzrechte im Linzgau und rund um den Bodensee. Weil er keinen männlichen Erben hatte, setzte er Kaiser Friedrich Barbarossa als Erben ein. Rudolfs Tochter Ita (* 1150/52; † vor 1191) wurde mit dem Grafen Albrecht III. von Habsburg vermählt, genannt „der Reiche“. Ita, deren Vettern Heinrich der Löwe und Kaiser Friedrich Barbarossa waren, ist die Stammutter des Königs- und Kaisergeschlechts der Habsburger.

Am 2. Juni 1220 wurde durch König Friedrich II. die kurz zuvor abgebrannte Marktsiedlung Pfullendorf zur königlich-staufischen Stadt erhoben und entwickelte sich schnell. Es wurden in kurzer Zeit vier Stadttore mit Wehrtürmen und eine Stadtmauer errichtet. Nach dem Aussterben des staufischen Geschlechts 1268 zog König Rudolf von Habsburg durch Verleihung von Privilegien die Stadt unmittelbar an das Reich. Von da an bis zum Jahre 1803 war Pfullendorf eine Reichsstadt.

In Pfullendorf gab es zwei Frauenklöster. Die frommen Frauen des III. Ordens der Dominikanerinnen erhielten von den Dominikanern aus Konstanz deren Herberge als ersten Besitz und Urzelle ihres dann später ausgedehnten Klosters in der Stadt. Diese Herberge war die frühere Burg der Grafen von Pfullendorf, die nach deren Aussterben an ihre Ministerialen von Ramsberg gekommen war, die sie im Jahre 1255 den Dominikanern aus Konstanz überließen. Nach ihrem Kleid wurden sie „Weiße Nonnen“ genannt, und so auch das Kloster. Erst 1683 erhielt das Kloster eine Kirche „Maria zu den Engeln“, so dass man das Kloster auch „Gotteshaus Maria der Engeln“ nannte. Die Franziskanerinnen, auch anfangs eine fromme Frauengemeinschaft und seit dem 14. Jahrhundert dem III. Orden des Hl. Franziskus angehörig, bekamen im Jahre 1403 ein eigenes Kloster neben der Stadtkirche, das im 18. Jahrhundert sehr umfangreich inmitten der Stadt erweitert wurde. Nach dem Gewand dieser Nonnen wurde es das „graue Kloster“ genannt.

1257 wird erstmals in einem Lehensbrief des „magister hospitalis“ (Spitalpflegers) das Pfullendorfer Heilig-Geist-Spital erwähnt. Es gehört somit zu den ältesten Spitälern im Bodenseeraum und wurde wohl am Anfang des 13. Jahrhunderts kurz nach der Stadterhebung gestiftet. Das in der Stadtmitte gelegene erste Spitalgebäude brannte 1285 ab, wurde jedoch gleich darauf neu errichtet. Das Spital erhielt durch fromme Stiftungen und Erbschaften über die Jahre viele Gebäude, Wälder, Felder, Rechte und Kapitalien, die ihm die Erfüllung seiner Aufgaben in der Armen- und Krankenfürsorge ermöglichten. Das Spital, das unter Aufsicht des Bistums Konstanz weitgehend selbständig wirtschaftete, verschaffte der ansonsten wenig begüterten kleinen Reichsstadt Pfullendorf als größter Grundbesitzer der Region die Mittel, um politisch agieren zu können.

Im Jahre 1434 verlieh Kaiser Sigismund der Reichsstadt die „Hohe Gerichtsbarkeit“, den Blutbann. Nunmehr war Pfullendorf keinem Fürsten mehr hörig und nur noch dem Kaiser und Gott untertan. Seine Bürger lebten von Handwerk, zahlreichen Märkten und Viehhaltung.

Schon im Jahre 1383 hatten die Handwerker in der Stadt so viel Einfluss, dass eine Zunftverfassung beschlossen wurde. Diese übertrug die meiste Macht den Zünften. Pfullendorf regierte sich mit dieser „demokratischen“ Zunftverfassung selbst. Sie sah die jährliche Wahl eines Bürgermeisters vor. Die ausübende Gewalt besaß der ebenfalls jährlich neu zu wählende „kleine Rat“ von 17 Mitgliedern unter Vorsitz des Bürgermeisters. Es gab daneben noch den politisch wenig einflussreichen „Großen Rat“ von 50 gewählten Mitgliedern. Diese Zunftverfassung galt bis 1551 und erneut, wenngleich in abgeschwächter Form, von 1559 bis zum Ende der Reichsstadtzeit Pfullendorfs im Jahre 1803.

Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte Pfullendorf zahlreichen Städtebündnissen an, die die Freiheiten der Reichsstädte gegen die Fürsten verteidigten. So gehörte Pfullendorf z.B. 1431 und 1441 mit Überlingen und Ravensburg dem Bund der Seestädte an. Im Jahr 1492 war Pfullendorf z.B. Mitglied des Schwäbischen Bundes gegen Herzog Albrecht von Bayern. Pfullendorf stellte vier Mann, sechs Pferde, vier Wägen und acht Zelte für den Feldzug.[5]

Neuzeit[Bearbeiten]

Die Reichsstadt Pfullendorf auf einem alten Stich

Während des Dreißigjährigen Kriegs fielen im Jahr 1628 in Pfullendorf fast 600 Menschen der Pest zum Opfer. Am 6. Juli 1632 zogen die Schweden unter dem Kommandanten Oberstleutnant Max von Rählingen mit 1000 Reitern in Pfullendorf ein, nachdem die Stadt fünf Stunden umkämpft war und die Wallfahrtskirche Maria Schray in Brand gesteckt wurde. Sie brannte bis auf den gotischen Chor nieder.

Während des Spanischen Erbfolgekrieges wurde Pfullendorf im Mai 1704 von einer bayrisch-französischen Armee besetzt, wurde aber nicht verbrannt.[5]

Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert gab es in Pfullendorf alljährlich einen Kindermarkt für sogenannte „Schwabenkinder“. Das waren Kinder aus dem heutigen Vorarlberg, Nord- und Südtirol, sowie der Schweiz, die vom Frühjahr bis zum Herbst zum Viehhüten oder zur Arbeit hauptsächlich in der Landwirtschaft ins Schwäbische geschickt wurden. Eine Vermutung besagt, sie hätten den Fasnachtsbrauch des „Schnellens“ nach Pfullendorf gebracht.[6] Der als Fuhrmann aus dem 19. Jahrhundert gekleidete Schneller mit seiner Karbatsche begleitet die Pfullendorfer Fasnet bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde Pfullendorf wie fast alle anderen Reichsstädte mediatisiert. Hieraus resultiert der Verlust der herausgehobenen Stellung als „Reichsstadt“.[2] Pfullendorf wurde Teil des Großherzogtums Baden und blieb bis 1936 Amtssitz eines badischen Bezirksamtes. 1806 übernahm das Großherzogtum Baden auch die Aufsicht über das Spital, das in der Folge viele Ländereien und andere Vermögenswerte verkaufen musste. Das alte Spitalgebäude in der Stadtmitte wurde verkauft (heute befindet sich darin das Restaurant „Deutscher Kaiser“), und 1845 wurde ein neues Spital und Krankenhaus auf den Grundmauern eines ehemaligen Klosterhofs der Reichsabtei Salem am Oberen Tor eröffnet. Von 1858 bis 1971 führten die Barmherzigen Schwestern des hl. Vincenz von Paul den Krankenhausbetrieb, ab 1963 in einem neu errichteten Krankenhaus. Der Spitalfond besteht noch heute und unterstützt sozial und nachhaltig bedürftige Einwohner. Neben dem Krankenhaus gehören ihm unter anderem Hofgüter, der Spitalwald sowie Wohn- und Geschäftsgebäude.[7]

1873 bis 1875 erhielt Pfullendorf den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Hier trafen sich die Strecke Schwackenreute–Pfullendorf der Badischen Staatsbahnen und die Strecke Altshausen–Pfullendorf der Württembergischen Staatsbahnen.

Pfullendorf war im Zweiten Weltkrieg kein Primärziel. Das Ziel der alliierten Bombenangriffe war damals Friedrichshafen mit seinen Rüstungswerken. Auf dem Rückflug entluden jedoch die Bomber immer wieder ihre explosive Fracht auch über Pfullendorf.[8] Die ersten Bomben fielen am 18. März 1944, an einem Nachmittag, als ein Flieger Brandkanister und Stabbrandbomben abwarf. Menschen wurden bei dem Angriff nicht verletzt, aber vier Wochen später, am Karfreitag, explodierte in der Fuchshalde ein Blindgänger und tötet den 13-jährigen Alois Abberger.[9] Am 23. Februar 1945 wurde um 8.30 Uhr der Bahnhof Pfullendorf bombardiert. Beim Luftangriff wurde die genossenschaftliche Lagerhalle zerstört, aber kein Einwohner getötet.[10]

1936 wurde Pfullendorf Teil des Landkreises Überlingen und kam 1973 im Rahmen der Kreisreform zum Landkreis Sigmaringen. Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Gaisweiler (am 1. Januar 1969), Otterswang (am 1. Juli 1972), Denkingen, Großstadelhofen und Zell am Andelsbach (am 1. Januar 1973) sowie Aach-Linz (am 1. Januar 1975) nach Pfullendorf eingemeindet.

Zwischen 1962 und 1997 wurde in Pfullendorf und Umgebung an 18 Förderstellen 391.000 Tonnen Erdöl und 116 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert. Das Vorkommen begrenzte sich auf eine sieben Kilometer lange und etwa 600 bis 2000 Meter breite Stubensandsteinformation, die sich von Südwest nach Nordost zog.[11]

Seit 1983 ist die Altdeponie Pfullendorf komplett verfüllt, geschlossen und renaturiert. Die umzäunte Deponie befindet sich in der sogenannten „Nachsorgephase“, das heißt die Deponie wird begangen und in regelmäßigen Abständen werden Bodenproben entnommen. Sie kann zwischen 30 und 100 Jahre dauern.[12]

Religionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung Pfullendorfs ist überwiegend römisch-katholischer Konfession. Die Seelsorgeeinheit ist über das Dekanat Sigmaringen-Meßkirch und die Region Bodensee-Hohenzollern der Erzdiözese Freiburg zugehörig. Daneben gibt es in Pfullendorf eine Evangelische Kirchengemeinde. In ihrer Struktur spiegelt sich die Zerrissenheit der politischen Landschaft des süddeutschen Raums vor der Gründung des Deutschen Reichs wider. Die freie Reichsstadt Pfullendorf wurde 1805 Baden zugeschlagen und gehört deshalb heute zur Evangelischen Landeskirche in Baden.[13] Diese gehört zum Kirchenbezirk Überlingen-Stockach (benannt nach den alten badischen Landkreisen Überlingen und Stockach). Des Weiteren gibt es in der Stadt Gemeinden der Mennoniten, der Neuapostolische Kirche, der Siebenten-Tags-Adventisten und der Zeugen Jehovas.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 46,4 % (- 0,9) zu folgendem Ergebnis:[14]

Partei / Liste Stimmenanteil +/− Sitze +/−
CDU 41,0 % − 5,8 10 − 1
Freie Wähler 34,7 % − 18,5 8 − 4
Unabhängige Liste (UL) 24,3 % + 6,0 6 + 2

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 22. Oktober 2006 wurde Thomas Kugler mit 55,5 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt. Er ist Nachfolger von Heiko Schmid, der als Landrat nach Biberach wechselte. Kugler wurde am 13. Januar 2007 in sein Amt eingeführt. Er war zuvor 16 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Sauldorf.

  • 1888–1908: Franz Xaver Vollmar[15]
  • 1908–1933: Ernst Reinhard Vollmar, 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzt.[15]
  • 1945–1948: Plazidus Ott[15]
  • bis 1986: Hans Ruck
  • 1986–1994: Hartmuth Dinter (SPD)[16]
  • 1994–2006: Heiko Schmid (FWV)
  • seit 2007: Thomas Kugler (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Pfullendorf Wappen.png

Blasonierung: „In Gold ein rot bewehrter schwarzer Adler“ – als Zeichen der freien Reichsstadt.

In dem vielleicht noch der Zeit vor 1250 entstammenden, 1271 im Abdruck bekannten Stadtsiegel erscheint im Dreieckschild der einköpfige Reichsadler, der auch in allen späteren Siegeln und Wappenabbildungen keine Änderung erfuhr. In dem seit dem 17. Jahrhundert benutzten größeren Siegel steht der schon vor 1618 vor allem in päpstlichen Urkunden verwendete lateinische Stadtname Juliomagus außerhalb des Schildes mit dem Adler.[17]

Flagge[Bearbeiten]

Die Stadtflagge ist Rot – Weiß wegen der alten Reichsfarben.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Marktplatz um 1900

Pfullendorf ist Station der Oberschwäbischen Barockstraße, der Deutschen Fachwerkstraße und der Hohenzollernstraße.[18] Eine Entwicklung, die erst durch staatlich geförderte Sanierungsprogramme in den 1980er und 1990er Jahren ermöglicht wurde.[2] Seit 2008 gibt es einen etwa neun Kilometer langen Wanderweg, der entlang der landschaftlichen exponierten Wasserscheide Rhein-Donau von Straß nach Aftholderberg führt.[3] Die Stadt Pfullendorf bildet zusammen mit den Gemeinden Illmensee, Ostrach, Wald und Wilhelmsdorf die 1999 gegründete Ferienregion „Nördlicher Bodensee“.[19]

Museen[Bearbeiten]

  • Das Heimat- und Handwerksmuseum der Stadt Pfullendorf im Bindhaus zeigt Sammlung zur Stadtgeschichte, zu historischem Handwerk und zur Pfullendorfer Fasnet. Dazu zählt unter anderem das älteste Henkerschwert Pfullendorfs aus dem 16. Jahrhundert, eine Leihgabe der Familie Vollmar, deren Vorfahren jahrelang als Henker für 10 Gulden tätig waren und 34 Menschen mit diesem Schwert hingerichtet wurden.[20] Das Heimat- und Handwerkermuseum wurde durch den Heimat- und Museumsverein, der auf Anregung vom heimat- und geschichtsbewussten Bürgermeister Hans Ruck 1986 gegründet wurde, geschaffen, um der Heimatgeschichte einen Platz im Bewusstsein der Stadt und ihrer Bevölkerung zu geben. Seinen Platz fand es in dem durch den Tod der „Zopftante“ an die Stadt gekommenen Bindhaus. Über viele Jahre lag der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit im Sammeln von historischen Einrichtungen, Gegenständen und Gerätschaften des Handwerks.[21]
  • Städtische Galerie „Alter Löwen“: Wechselnde Ausstellungen verschiedener hauptsächlich einheimischer Künstler. Großausstellungen mit Friedensreich Hundertwasser (2008) und James Rizzi (2009); 2010 „PopArt Now“ mit den Künstlern Herman Reichhold, Robin van Arsdol, Lisa Grubb und Tamir Shefer;[22] 2011 „Panische Malerei – Originalwerke“ von Udo Lindenberg (Likörelle);2013 "Gaymann's komische Kunst" von Peter Gaymann; 2014 Janosch-Ausstellung.
  • Das „Alte Haus“ dient als Dauerausstellung der Stadtgeschichte und ist eine Zweigstelle des Hauptmuseums des Heimat- und Museumsvereins Pfullendorf. Durch Tafeln und verschiedenen Objekte und ebenso durch Modelle wird die Entwicklung und Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Pfullendorf aufgezeigt. Das Alte Haus war kurzzeitig bis 2006 Heimat des Konrad-Kujau-Museums mit Werken des Malers und Fälschers Konrad Kujau.
  • Die "Galerie Kunst & Werk" stellt Schmiedekunst, Malerei und Skizzen des Pfullendorfer Kunstschmieds Peter Klink aus.

Bauwerke[Bearbeiten]

Sakralbauten[Bearbeiten]

  • Die Stadtpfarrkirche St. Jakob wurde 1480/81 als gotische Pfeilerbasilika vom Salemer Baumeister Hans Saphoi vollendet und 1750 barockisiert.
  • Die ehemalige Kapelle des Salemer Klosterhofs, die heutige Spitalkapelle (erbaut um 1500 unter dem Salemer Abt Johann Scharpfer) besitzt einen gotischen Dreikönigsaltar der Ulmer Schule (Jörg Stocker zugeschrieben), eine Darstellung des Marientods von Bernhard Strigel (um 1510) und einen spätbarocken Marienaltar von Johann Felizian Hegenauer.
  • Die Wallfahrtskirche Maria Schray ist vor 1480 zu datieren. Maria Schray ist im Stil des Rokoko gehalten. Die Stuckierung ist von Johann Jakob Schwarzmann, die Altäre im Zopfstil sind von Fidelis Mock. Zur Ausstattung gehört weiterhin eine frühbarocke Wallfahrtsmadonna und eine Winterhalterorgel.
  • Die Friedhofskapelle St. Leonhard wurde 1401 erstmals genannt und stammt wohl aus dem 14. Jahrhundert. Der historische Pfullendorfer Friedhof wurde 1551 erbaut. Auf ihm befinden sich unter anderem die Mausoleen der Familie Heilig, sowie Amelie und August Ambros.[23]
  • Die evangelische Christuskirche wurde am 12. Juni 1910 durch die evangelische Kirchengemeinde eingeweiht und der letzte Gottesdienst im alten Gottesdienstlokal im Spital gehalten. Die Pläne stammten von Architekt Dilger. Die Grundsteinlegung war am 5. Juli 1909. Allerdings wurde aus der „Diasporagenossenschaft“ Pfullendorf erst 1933 eine selbstständige Kirchengemeinde.[24] 1957 wurde die Kirche vergrößert und 2006/2007 renoviert und ein Anbau hinzugefügt.[25]
  • Das Dieterich-Bonhoeffer-Haus wurde 1965 gebaut. Es ist das Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde und war bis 1998 auch Soldatenheim.[25]
  • In Otterswang befindet sich die Kirche St. Fidelis.
  • Im Ortsteil Zell steht die Kirche St. Peter und Paul.
  • Die Kirche St. Johannes des Täufers befindet sich in Denkingen.
  • Die Kirche St. Martin im Ortsteil Aach-Linz hat ein neubarockes Deckengemälde. Zur Ausstattung gehören eine Weinende Madonna und eine Tonbüste des Meisters von Eriskirch.
  • In Straß befindet sich die barocke Georgskapelle.[3]
  • In Großstadelhofen steht die Martinskapelle.[3]
  • In Brunnhausen befindet sich die St. Georgs-Kapelle.
  • Ehemaliges Franziskanerinnen- und Dominikanerinnenkloster.

Profanbauten[Bearbeiten]

  • An vielen Stellen der Stadt sind auch heute noch Teile der einst umlaufenden mittelalterlichen Stadtmauer zu sehen. Natürliche Steilhänge schützen die Altstadt im Osten und Westen. Im Norden war sie am stärksten befestigt, was sich an der Doppeltoranlage des Oberen Tores mit dort erhaltener historischen alten Stadtmauer aus dem 11. Jahrhundert nebst Wachtürmen beim Spital und ehemaligem Königsbronner Pfleghof zeigt. Die immer wieder verstärkte Mauer besaß Schießscharten und einen hölzernen Wehrgang.
  • Das Obere Tor von 1505 ist das Wahrzeichen der Stadt und schönste Doppeltoranlage im Bodenseegebiet. Der 38 Meter hohe Beobachtungsturm der Doppeltoranlage wurde auf dem höchsten Punkt des Molassehügels errichtet, an dem die Stadt liegt. Das Vortor zeigt über dem Torbogen zwischen zwei Rundtürmchen eine Kreuzigungsgruppe und darunter das von zwei „Wilden Männern“ gehaltene Reichsstadtwappen der Stadt. Es ist das einzige noch erhaltene Stadttor im Landkreis Sigmaringen.[26] Die gotische Befestigungsanlage ist dem Brückenheiligen St. Nepomuk geweiht. Im Inneren des Turmes wurden eingeritzte, teilweise geheimnisvolle Zeichen und Namen entdeckt. In der vierten Etage befinden sich winzige Gefängniszellen, die mit einer doppelten schweren Holztüre versehen und mit bis zu fünf Schlössern behängt. Die bisher letzten Inhaftierten brachte übrigens die französische Besatzungsmacht 1945 auf den Turm hinauf.[2]
  • Das 1524 erbaute Rathaus besitzt im historischen Rathaussaal einen einzigartigen Glasbilderzyklus aus der Frührenaissance, von dem Glasmaler Johann Christoph Stimmer d. Ä.. Das Rathaus wurde 1785 von Franz Anton Bagnato erweitert.
  • Der historische Marktplatz ist das Herz der ehemals freien Reichsstadt.
  • Das Alte Haus wurde im frühen 14. Jahrhundert in alemannischer Hochständerbauweise als Bürgerhaus errichtet. Eine Datierung am Haus gibt das Jahr 1317 an. Das bislang ungenutzt leer stehenden Kulturdenkmal gilt als eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser Süddeutschlands. Das Gebäude mit seinen Mauern aus Molasseblöcken mit Schießscharten wurde in den 1990er-Jahren grundlegend denkmalgerecht saniert.[27]
  • Das Bindhaus wurde im Jahr 1499 erbaut. Es beheimatet das städtische Heimat- und Handwerksmuseum. Vor dem Gebäude steht die von Peter Klink aus Schmiedestahl gefertigte Skulptur Friedrich II. - Gründer der Stadt Pfullendorf. Sie wurde am 3. Juni 2006 eingeweiht und ist 30 Prozent überlebensgroß.[28]
  • Salmannsweiler Hof von 1505
  • Gremlichhaus
  • Spital am Oberen Tor, erbaut 1845; bis 1963 Krankenhaus, seither als Altenheim genutzt
  • Viele Wohn- und Geschäftshäuser in der Altstadt sind als Kulturdenkmal der Denkmalschutzkategorie 2 eingetragen, so zum Beispiel das Objekt „Am Alten Spital 4“, ein Gebäude in Fachwerkbauweise aus dem Jahr 1700.

Keller[Bearbeiten]

Baugeschichtliche Besonderheit der Altstadt ist, dass alle Häuser in die Molasse getriebene Naturkeller aufweisen. Diese Keller und Gewölbe waren teilweise durch hunderte Meter lange Gänge miteinander verbunden.[2] Am bekanntesten ist der „Felsenkeller“ unter dem heutigen Hotel Adler, er ist der Öffentlichkeit zugänglich. Unbekannter sind die Keller unter dem „Buchenwasen“ an der heutigen Aftholderberger Straße. Die vier miteinander verbundenen Keller wurde im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt. Sie hatten Notausstiege, die man über Leitern erreichte. Wann die Keller in den Hang gegraben wurden, ist nicht bekannt, doch wurden sie schon 1910 nicht mehr benutzt.[8]

Stolpersteine[Bearbeiten]

Gedenkstein für Jan Kobus auf dem Alten Friedhof
BW

Am 8. April 2005 wurde angeregt durch Donata Höffer auf dem Gehweg an der Ecke Mühlensteigle/Zum Eichberg von Gunter Demnig ein Stolperstein verlegt, um an das Schicksal des ermordeten 23-jährigen polnischen Zwangsarbeiters Jan Kobus zu erinnern. Dieser wurde am 5. April 1941 an dieser Stelle, an einem Baum im damaligen Gewann „Sieben Linden“ außerhalb der Stadt wegen Rassenschande mit einer 20-jährigen Deutschen gehängt. Beide hatten auf einem Bauernhof in Ruschweiler gearbeitet, waren eine Liebesbeziehung eingegangen, aus der ein Kind hervorging. Die Hinrichtung fand vor den Augen der örtlichen NS-Formationen, Pfullendorfern Bürgern sowie hunderten polnischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter aus der Umgebung zur Abschreckung und unter militärischer Bewachung statt. Die schwangere Frau war nach drei Monaten versetzt worden und gebar ihr Kind im Gestapo-Gefängnis in Konstanz, wo sie zuvor nach vielen Verhören den Namen des Vaters preisgab. Nach dem Krieg errichteten ehemalige polnische Zwangsarbeiter an der Mordstätte eine von einem polnischen Steinmetz gestaltete obeliskartige, schwarze Marmorsäule, mit einer Inschrift in Deutsch, französisch und polnisch. Im Zuge der baulichen Erschließung für das neue Wohngebiet am Eichberg in den Jahren 1962/1963 wurde dieser Gedenkstein in den Alten Friedhof gebracht, wo er bleibend an der Mauer, gegenüber dem Eingang vom Krankenhaus steht.[29][30][31][32][33]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Der Bahndamm zwischen Pfullendorf und Aach–Linz mit seiner in der Region einmaligen Magerkalkrasen-Fläche (Halbtrockenrasen) ist eingetragenes Naturdenkmal. Um das Verschwinden von seltenen Tieren und Pflanzen zu verhindern und damit ein ökologisch wertvolles Terrain zu erhalten, besteht seit rund 25 Jahren eine Pflegepflicht. Diese umfasst das Abmähen der Rasenfläche jeweils nach der Vegetationsphase und das Abfahren und ordnungsgemäße Entsorgen des Schnittgutes. Die Eigentümer können zu dieser Pflege nicht gezwungen werden, dürfen die Maßnahmen aber auch nicht verhindern.[34]

Parks[Bearbeiten]

Seepark Linzgau[Bearbeiten]

Der Seepark Linzgau liegt am westlichen Ende der Stadt Pfullendorf. Er entstand 2001 im Rahmen des landesweit ersten Grünprojekts „Natur in Stadt und Land“ auf dem Gelände, das zum alten Baggersee gehörte. Peter Lenk steuerte einen Brunnen mit Graf Bernadotte als Motiv bei. In der Anlage befinden sich zwei Kinderspielplätze, der sogenannte Seeungeheuer-Spielplatz und der Bachspielplatz,[35] ein Strandbad mit Liegewiese und Ballsportanlagen. Auf dem Planetenweg wird das Sonnensystem im Maßstab 1:1,4 Milliarden dargestellt[36], hier kann man den See entlang zum Bienenschauhaus wandern, dort steht auch eine Weidenkapelle. Nach der kleinen Landesgartenschau, entwickelte sich der innerhalb der Ferienregion Nördlicher Bodensee gelegene Seepark zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien.[35]

Seit 2005 gibt es im Seepark der Wasserskipark Pfullendorf, eine Wasserski- und Wakeboardanlage. Sie war im Jahr 2006 Austragungsort der Deutschen Wakeboard-Meisterschaften.

Im Mai 2007 wurde „Deutschlands verrückteste Abenteuer-Golfanlage“ durch das gemeinnützige Beschäftigungsprojekt Werkstättle eröffnet, die aus 18 aufwändigen Adventure-Golfbahnen und zwei Übungsbahnen auf Kunstrasen mit viel Wasser und technischen Überraschungen auf über 6400 m² besteht. Die Bahnen haben eine Länge zwischen zehn und 30 Meter und wurden mit dem Preis „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.[37] In der Saison 2009 wurden 45.000 Besucher gezählt.[38][39]

Seit Juli 2012 gibt für alle Fußballfreunde eine weitere Attraktion. Es wurde eine Fußballgolfanlage mit 30.000 Quadratmetern und 18 Bahnen mit einer Länge zwischen 30 und 130 Metern eröffnet. Die Fußballgolfanlage befindet sich direkt beim Parkplatz West des Seeparks Pfullendorf.

Des Weiteren befindet sich im Westen der Erlebnistierpark Jägerhof.[40]

Stadtgarten[Bearbeiten]

Am Stadtteich

In der Stadtmitte hat Pfullendorf einen kleinen, „Stadtgarten“ genannten Stadtpark. Dort befindet sich auch ein Mahnmal, das der Opfer von Gewalt, Krieg und Willkürherrschaft gedenkt.

Musik[Bearbeiten]

Es gibt Kirchenchöre in Pfullendorf, Aach-Linz, Denkingen, Otterswang und Zell, Musikvereine in Pfullendorf („Stadtmusik“), Aach-Linz, Denkingen und Otterswang, in Pfullendorf einen Posaunenchor und den Männergesangsverein und in Aach-Linz ein Akkordeonorchester.

Sport[Bearbeiten]

SC Pfullendorf[Bearbeiten]

Der auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Sportclub Pfullendorf spielt in der Fußball-Regionalliga Südwest. Seinen größten Erfolg feierte der Verein im Jahr 2000 unter dem damaligen Trainer Frank Wormuth, als er sich als Zweitplatzierter der Regionalliga Süd für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifizierte. Der Aufstieg wurde aber nach einem 1:1 zuhause gegen den späteren Aufsteiger LR Ahlen sowie einer 1:3-Niederlage beim 1. FC Union Berlin verpasst. Außerdem schlug der Verein den damaligen Bundesligisten Arminia Bielefeld in der 1. Runde des DFB-Pokals 2006/2007 mit 2:1 und zog dadurch in die zweite Runde ein.

Weitere Fußballvereine[Bearbeiten]

In der Teilgemeinde Denkingen gibt es den „SV Denkingen 1969 e. V.“, der seit Jahren in der Landesliga spielt und in Aach-Linz den „TSV Aach-Linz 1910 e. V.“ mit breitgefächertem Sport- und Freizeitangebot.

Deutscher Alpenverein e. V., Sektion Pfullendorf[Bearbeiten]

Der zweitgrößte Verein in Pfullendorf ist nach dem Turnverein der Deutsche Alpenverein e. V., Sektion Pfullendorf mit fast 1200 Mitgliedern (Stand: November 2009). Neben dem umfangreichen Jahresprogramm mit Wandern, Bergsteigen, Skibergsteigen, Langlauf, Ski- und Snowboardschule und Klettern wird auch ein Kletterturm mit Boulderwand im Tiefenthal betrieben.

Mit der Bergwald-Loipe verfügt Pfullendorf über einen, durch vereinseigenes Gerät gespurten Rundkurs für klassische Technik mit vier Kilometer Länge und einem Höhenunterschied von etwa 50 Meter und einer gewalzten Skatingstrecke für Langläufer, die den Schlittschuschritt bevorzugen, mit 1,2 Kilometer Länge und rund 25 Meter Höhenunterschied. Der Einstieg befindet sich am Stadtrand gegenüber der Flugplatz-Gaststätte, wo auch geparkt werden kann.[41]

Wassersport[Bearbeiten]

  • Schwimmverein: Der Schwimmverein in Pfullendorf hat sowohl im Hallenbad als auch im Waldbad Trainingsmöglichkeiten.
  • Ruderclub: Seit 2001 kann im Seepark das Rudern gelernt werden. Der anschließend gegründete Pfullendorfer Ruderclub 2002 e.V. trainiert vom Frühjahr bis Herbst größtenteils im Seepark, während der Wintermonate in einem Trainingsraum.
  • Bootschen: Jenische aus Pfullendorf gewannen in einer gemischten Mannschaft das weltweit erste Bootsch-Turnier 2005 in Singen
  • Wasserskipark Pfullendorf: Wasserski- und Wakeboardanlage im Seepark Linzgau

Weitere Sportvereine[Bearbeiten]

Des Weiteren gibt es in Pfullendorf noch den Tennisclub TC Pfullendorf, sowie den im Jahr 1860 gegründeten Turnverein TV Pfullendorf, der mit knapp 1600 Mitgliedern der größte Verein der Stadt ist.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Narrenfigur „Hänsele“ der Narrenzunft Stegstrecker
  • In Pfullendorf wird die schwäbisch-alemannische Fasnet durch die Narrenzunft Stegstrecker e. V. gepflegt. Der Vereinsbezeichnung „Stegstrecker“ ist ein übernommener Neckname, so sollen die Pfullendorfer einmal versucht haben, einen zu kurz geratenen Steg zu strecken.[42]
  • Die Schnellergilde der Stegstreckerzunft pflegt am Funkensonntag den Brauch des Funkenabbrennens im Seepark.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt ist an keine Bundesstraße angebunden. Auf der L 194 zwischen Pfullendorf und Aach-Linz beträgt die Verkehrsbelastung über 11.000 Fahrzeuge täglich mit hohem Transitanteil.[43]

Pfullendorf befindet sich im Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) und seit 1. Januar 2009 auch im Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo).

Der Bahnhof der Stadt war am 11. August 1873 eröffnet worden und lag an der Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute. Die Strecke nach Schwackenreute wurde 1983, diejenige nach Altshausen 2004 stillgelegt. Seit 1971 wird der Bahnhof nicht mehr für den Personenverkehr benutzt; bis ins Jahr 2002 wurden die Schienen nach Altshausen noch für Transporte der großen Firmen genutzt. Am 31. Dezember 2009 wurde die 6,5 Hektar große Bahnbrache für 2,4 Millionen € von der Stadt gekauft. Das geräumte Areal soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden.[2] Seit 2009 fungiert die Stadt als Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Strecke Altshausen – Ostrach – Pfullendorf,[44] was im Mai 2012 ihre Reaktivierung im Freizeitpersonenverkehr ermöglichte. An 15 Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober verkehrt der 3-Löwen-Takt Radexpress „Oberschwaben“ auf der Bahnstrecke. Beim Bahnhofsgebäude handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt.[45]

Südlich der Stadt liegt der Flugplatz Pfullendorf (!547.9088895509.250556547° 55′ N, 009° 15′ O47.9088888888899.2505555555556702) auf 702 m ü. NN. Der seit 1968 öffentlicher Verkehrslandeplatz Pfullendorf (ICAO: EDTP) verfügt über eine 609 Meter lange und 30 Meter breite Start- und Landebahn aus Gras. Sie ist fast genau von Nord nach Süd ausgerichtet (02/20).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Pfullendorf war bäuerlich geprägt, bis in den 1950er Jahren städtisches und spitalisches Vermögen eingesetzt wurde, um Industriebetriebe anzusiedeln. Alte Pfullendorfer Familien betrieben neben der Landwirtschaft auch Handwerksbetriebe. In Pfullendorf beträgt die Gesamtzahl der Beschäftigten 6.194 (Stand: November 2010). Das Mittelzentrum bietet gute Qualitäten für die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen. Das neue Industriegebiet „Mengener Straße“ verfügt über 13 Hektar.[2] Die größten Arbeitgeber vor Ort sind:

  • Geberit: Geberit entwickelt Systeme und Produkte für Bad und Sanitär. 1955 hier angesiedelten Standort werden vorwiegend Aufputz- und Unterputz-Spülkästen aus Kunststoff hergestellt. 2010 arbeiteten 1.460 Mitarbeiter in Vertrieb, Produktion und Logistik. 2009 wurden 25 Millionen Euro in den Bau eines europäischen Logistikzentrums investiert.[2]
  • Alno AG: Ursprünglich die Werkstatt des Möbelschreiners Albert Nothdurft, beschäftigt die Alno AG heute rund 750 Personen am Standort und fertigt Küchen, die in die ganze Welt exportiert werden. Im einstigen Vorzeigeunternehmen standen in den Glanzzeiten rund 2.500 Menschen in Lohn und Brot.[2]
  • Kramer Allrad: Seit 2008 ist der Baumaschinenhersteller Kramer in Pfullendorf mit einem riesigen rund 30 Millionen Euro teuren Gebäudekomplex ansässig.[2]
  • ESCAD: 2005 siedelte sich das Unternehmen in Pfullendorf an. Es ist Ingenieurdienstleister für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie, und ist in der Automatisierungstechnik, Medizin- und Solartechnik tätig. Escad beschäftigt international etwa 600 Mitarbeiter.
  • Extra Games Entertainment GmbH: Extra Games, ein Spielautomaten-Aufsteller in Gastronomiebetrieben und Betreiber von 210 Spielhallen in ganz Deutschland, hat in Pfullendorf seinen Verwaltungssitz. Das Unternehmen wurde im Dezember 2005 von der österreichischen Novomatic übernommen.[2]
  • Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch: Pfullendorf ist Hauptsitz des Kreditinstituts mit 15 Filialen.
  • Volksbank Pfullendorf eG: Die Stadt ist Hauptsitz der Genossenschaftsbank mit fünf Filialen.

1952 übernahm der Buch- und Verlagsdruckmeister Ernst Anton Schmidt (1920–2008) die stillgelegte Druckerei List in Pfullendorf, und verlegte dort ab den 1970er Jahren unter anderem die Ortschroniken von Pfullendorf und andere lokalhistorische Werke von Josef Groner. (Siehe Literatur.) 2000 stellte Schmidt den Verlags- und Druckereibetrieb ein.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Das Krankenhaus Pfullendorf, das zu der 1996 gegründeten Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH gehört, ist der I. Versorgungsstufe (Krankenhaus der Grundversorgung) zugeordnet. Das Krankenhaus Pfullendorf, ein Bau aus dem Jahre 1963, wurde in den letzten Jahren vollständig saniert. Das Krankenhaus gehört anders als das Kreiskrankenhaus Sigmaringen und das Krankenhaus Bad Saulgau nicht dem Landkreis Sigmaringen, sondern dem Spitalfond Pfullendorf. Im Krankenhaus befindet sich die sogenannte Betesdakapelle.

Kaserne[Bearbeiten]

In der Staufer-Kaserne in Pfullendorf sind folgende Einheiten untergebracht:

Insgesamt sind dort rund 1000 Soldaten und Zivilisten stationiert oder angestellt. In den Hochzeiten waren es rund 2000.[2] Am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (bis 2003: Internationale Fernspähschule) werden Soldaten aus Deutschland – vor allem für die Division Schnelle Kräfte (DSK) und das Kommando Spezialkräfte (KSK) – sowie aus acht weiteren Nationen ausgebildet.

Bildung[Bearbeiten]

Das Bildungsangebot in Pfullendorf besteht aus folgenden Einrichtungen

  • Grundschule am Härle
  • Grund- und Hauptschule Sechslinden
  • Realschule zum Eichberg – mit Ganztagsangebot
  • Staufer-Gymnasium
  • Förderschule – mit Ganztagsangebot. Die offizielle Namensgebung erfolgte am 14. Mai 2010. Namensgeber ist Kasimir Walchner.[46]
  • Volkshochschule Pfullendorf

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Albert Nothdurft[47][48](1905–1997), Gründer der Alno AG (1927) und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Er zog 1957 von Wangen bei Göppingen nach Pfullendorf und errichtete damals Produktionsstätten für 300 Mitarbeiter.
  • Hans Ruck,[47][48] Jurist, ehemaliger Bürgermeister[49]
  • Josef Schreck[47][48](1853[50]–1931[51]), praktischer Arzt (1912),[52] Medizinalrat und Narrenpräsident
  • 1907:[53] August Ambros (1829–1915), großherzoglicher Medizinalrat,[47] Ritter des Zähringer Löwenordens 1. Klasse[54]
  • 1933: Paul Heilig,[47][48] Unternehmer und Stifter eines Kriegerdenkmals, genauer gesagt die Kunststeinerweiterung rings um ein schon bestehendes Bronzedenkmal im Hurra-Germania-Stil (Marmor-Umrandung).[55]
  • 1961:[56] Johann Schupp[48] aus Zell,[57] promovierter Pfarrer und Heimatforscher[58]
  • 1994:[59] Paul Kerle[48] (1922–2011),[60] langjähriger Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins, Ehrenzunftmeister der Stegstreckerzunft
  • 1995:[59] Elmar Hettler[48] (* 1921[61]), ehemaliger Stadtpfarrer
  • 1999:[59] Sigurd Lange[47][48] (1904–2000), Maler und Grafiker
  • 2002:[59] Hermann Löffler[47][48] (1907−2008[62]), Stadtkämmerer, Gemeinde- und Kreisrat (CDU/FW),[63] Geschäftsführer der Sozialstation St. Elisabeth und Träger des Bundesverdienstkreuzes (1988)[64]
  • 2002:[59] Walter Ott[47][48] (* 1924), Unternehmer, Aufsichtsratsvorsitzender,[63] Gemeinde- und Kreisrat (CDU)[65]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Otto I. (* um 1117; † 1183 in Pfullendorf), Herzog von Bayern

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Groner: Die Chroniken der Stadt Pfullendorf. Schmidt, Pfullendorf 1982, DNB 840264747.
  • Josef Groner: Maria Schray Pfullendorf. Schmidt, Pfullendorf 1983, DNB 880135247.
  • Josef Groner: Pfullendorf im Linzgau. Dreißig Themen zur Geschichte einer ehemals freien Reichsstadt. Schmidt, Pfullendorf 1988, DNB 948819596.
  • Kasimir Walchner: Geschichte der Stadt Pfullendorf vom Jahre 916 bis 1811. Wallis, Konstanz 1825. (Digitalisat)
  • Charlotte Zoller: Nahaufnahme Pfullendorf. Kulturbüro Heygster, Pfullendorf 2009.
  • Peter Schramm: Geschichte der Reichsstadt Pfullendorf, Pfullendorf 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfullendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e f g h i j k l Siegfried Volk (siv): Pfullendorf. Geschichtsträchtige Industriestadt. In: Die Region stellt sich vor. Wir sind hier. Sonderbeilage des Südkurier vom 19. November 2010, S. 24.
  3. a b c d Wanderweg entlang der Europäischen Wasserscheide. Am Sonntag startet die Tour durchs Bodensee-Hinterland. In: Schwäbische Zeitung vom 20. November 2008
  4. Christoph Morrissey, Dieter Müller: Wallanlagen im Landkreis Sigmaringen. Theiss Verlag. 2007, ISBN 978-3-8062-2107-7.
  5. a b Quelle: Pfullendorfer Heimatheft. In: Zum Weitersagen! Wusste Sie eigentlich, dass… In: Südkurier vom 1. Februar 2012
  6. Michael Seelmann-Eggebert: Ab Dreikönig gibt Gilde den Ton an Südkurier Online 3. Januar 2009, abgerufen am 29. November 2012.
  7. Ursula Mallkowsky (sky): Im Jahr 2011 schuldenfrei. In: Südkurier vom 22. Mai 2010
  8. a b Siegfried Volk (siv): Anwohner im „Buchenwasen“ fürchten um Stabilität des Gewölbes. Geheimnisvoller Keller sorgt für Unruhe. In: Südkurier vom 14. November 2008
  9. Vgl. Josef Groner: Pfullendorfer Chronik
  10. Peter Herrmann: Tiefflieger behindern die Löscharbeiten an der brennenden Lagerhalle. In: Südkurier vom 23. Februar 2005
  11. Siegfried Volk (siv): Kein Ölrausch in Pfullendorf. Ein Jahrzehnt nach der Schließung wird das Förderfeld nicht reaktiviert – Spekulationen um Öffnung wegen hoher Ölpreise (PDF; 2,5 MB). In: PRO:FIT vom 18. September 2008
  12. Guy-Pascal Dorner: Nachsorgephase. Arbeit ist keineswegs zu Ende. In: Schwäbische Zeitung vom 10. November 2008
  13. Volker Knab: Die Gemeinschaft ist klein und trotzdem lebendig. Evangelische Christen in Ostrach und Wald bilden eine Einheit. In: Schwäbische Zeitung vom 9. September 2011
  14. Südkurier
  15. a b c Peter Herrmann: Auf den Spuren der Familien. In: Südkurier vom 12. Januar 2009
  16. Siegfried Volk (siv): „Nett, gut, arbeitsreich“. In: Südkurier vom 24. Juli 2004
  17. Klemens Stadler: Deutsche Wappen. Band VIII: Baden-Württemberg S. 85. Mit Zeichnungen von Max Reinhart. Angelsachsen-Verlag Bremen, 1971.
  18. Ferienstraßen. In: Schwäbische Alb! hin-reisend natürlich the nature place to go. hrsg. von Schwäbische Alb Tourismusverband. Bad Urach 2010; S. 10f.
  19. Gemeinsam für den Tourismus. In: Südkurier vom 5. Dezember 2011
  20. Strobel: Pfullendorfer Henkerschwert beeindruckt nur noch Touristen. In: Südkurier vom 2. August 2010
  21. Kurt Schrem: Ein Stück Geborgenheit. In: Südkurier vom 24. Juli 2010
  22. „PopArt Now“ startet in der Galerie. In: Südkurier vom 10. Mai 2010
  23. Falko Hahn (fah): Friedhofsbesuch: An Allerheiligen und Allerseelen gedenken Angehörige der Verstorbenen. Ein Blick in den Garten der Toten. In: Südkurier vom 31. Oktober 2008
  24. Werner Fischer (wf): 100 Jahre – das wird gefeiert! In: Südkurier vom 12. Juni 2010
  25. a b 100 Jahre Christuskirche In: Südkurier vom 12. Juni 2010
  26. Zum Weitersagen. Wussten Sie eigentlich, dass…. In: Südkurier vom 6. Oktober 2010
  27. Volker Knab: Projekt: Im Alten Haus wird Stadtgeschichte lebendig. Im April 2012 soll das neue Museum in dem bislang leer stehenden Kulturdenkmal eröffnet werden. In: Schwäbische Zeitung vom 17. Februar 2011
  28. Informationen auf der Platte bei der Skulptur
  29. Siegfried Volk (siv): “Ein Appell zur Humanität”. In: Südkurier vom 9. April 2005
  30. “Stolperstein” in Pfullendorf. In: Wochenblatt, Ausgabe Bad Saulgau vom 14. April 2005
  31. Siegfried Volk (siv): Ewiges Ruherecht für Gedenkstein. In: Südkurier vom 17. Januar 2013
  32. Edwin Ernst Weber: Gedenkstätten für Jan Kobus in Pfullendorf. In: Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben (Hrsg.): Denkorte an oberschwäbischen Erinnerungswegen in den Landkreisen Bodenseekreis und Sigmaringen. 2012. S. 33.
  33. Edwin Ernst Weber: Von der Diktatur zur Besatzung. Das Kriegsende 1945 im Gebiet des heutigen Landkreises Sigmaringen. Das Kriegsende in der Stadt Pfullendorf und Umgebung. Sigmaringen 1995. S. 219–225.
  34. Robert Reschke: Eigentümer blockieren Wege. In: Südkurier vom 15. November 2010
  35. a b Seepark Linzgau. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 19.
  36. Pfullendorf und Umgebung. S. 27–29. In: Wanderbar …die schönsten Routen. Erlebnis Kreis Sigmaringen. Landratsamt Sigmaringen, Druckerei Schönebeck, Meßkirch
  37. Abenteuer-Golfanlage. In: Bodensee Ferienzeitung. Ausgabe 2/2009. Südkurier GmbH Medienhaus, Konstanz 2009, S. 19.
  38. Michael Hescheler (fxh): Kleine Landesgartenschau. Zwei kämpfen um Fußballgolf-Anlage. In: Schwäbische Zeitung vom 11. Juni 2010
  39. Kugelbahn für die Abenteuergolfanlage. In: Südkurier vom 2. August 2010
  40. Siegfried Volk (siv): Pächterwechsel im Erlebnistierpark. In: Südkurier vom 11. Juni 2010
  41. Kirsten Johanson (kaj): Loipenspurgerät im Einsatz. In: Südkurier vom 15. Dezember 2010
  42. Alfred Th. Heim: Von Wasserfürsten, Schilpen und Hornasen. In: Südkurier vom 13. Juni 2003
  43. Karlheinz Fahlbusch (kf): Neuer Alno-Investor setzt auf Bahn. In: Südkurier vom 26. Januar 2011
  44. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEisenbahninfrastrukturunternehmen in der BRD. Eisenbahn-Bundesamt, 6. Juli 2012, abgerufen am 12. Juli 2012 (Excel-Dokument, 90 kB).
  45. Siegfried Volk (siv): Bahnhof und „Knast“ werden verkauft. In: Südkurier vom 29. Dezember 2011
  46. Förderschule wird Kasimir-Walchner-Schule. In: Südkurier vom 7. Mai 2010
  47. a b c d e f g h Falko Hahn (fah): Ein Blick in den Garten der Toten. In: Südkurier vom 31. Oktober 2008
  48. a b c d e f g h i j Aufgelistet. Die 10 Ehrenbürger, die vom Gemeinderat der Stadt Pfullendorf zuletzt ernannt wurden. In: Südkurier vom 9. April 2010
  49. WAHL-ANFECHTUNG. Der Dipl-Ott In: Der Spiegel. Ausgabe 52/1957 vom 25. Dezember 1957
  50. Heinz Kühnlenz: Große, ernste Spiele der spaßigen Narren. In: Südkurier vom 8. Februar 2006
  51. Ein Freund der Kultur. In: Südkurier vom 15. November 2003
  52. Herrmann/Middelhoff/Peschke: „Arthur Josef Schreck – Versuch einer Anhäherung“ in Schriftenreihe des Arbeitskreises „Die Heil- und Pflegeanstalt Wiesloch in der Zeit des Nationalsozialismus“, Heft 3, S. 49, Wiesloch 1995
  53. Durch einstimmigen Beschluss des Bürgerausschusses Pfullendorf vom 18. November 1907 wurde Medizinalrat August Ambros das Ehrenbürgerrecht der Stadt verliehen. Vgl. Peter Herrmann: Arzt und Wohltäter der Kranken. In: Südkurier vom 12. September 2003
  54. Peter Herrmann: Arzt und Wohltäter der Kranken. In: Südkurier vom 12. September 2003
  55. Peter Herrmann: Ehren-Bürgerrecht für Germania-Denkmal. In: Südkurier vom 20. Januar 2005
  56. Er erhielt am 18. Mai 1961 aus den Händen von Hans Ruck die Ehrenbürgerwürde der Stadt Pfullendorf verliehen. Vgl. Sandra Häusler (sah): 1961: Pfarrer Schupp wird Ehrenbürger. In: Südkurier vom 24. April 2009
  57. Julia Lutz: Sanierung geht mühsam voran. In: Südkurier vom 25. August 2007
  58. Peter Herrmann: Bild lag lange Zeit in der Rumpelkammer. In: Südkurier vom 29. Juni 2005
  59. a b c d e Siegfried Volk (siv): Viele Visionen und Projekte. In: Südkurier vom 29. September 2006
  60. Todesanzeige Paul Kerle. In: Südkurier vom 23. März 2011
  61. Kirsten Johanson (kaj): Im Jakobussaal geht's hoch her. In: Südkurier vom 5. Februar 2010
  62. „Ehrenbürger Hermann Löffler ist tot“, Schwäbische Zeitung Online, 2. April 2008
  63. a b Siegfried Volk (siv): „Um die Heimat verdient gemacht“. In: Südkurier vom 18. Oktober 2002
  64. Siegfried Volk (siv): Ein Mann inmitten seiner Mitbürger. In: Südkurier vom 16. Juli 2007
  65. Peter Schramm: Wie Phönix aus der Asche. In: Südkurier vom 20. Februar 2010