Phantombild

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Ein Phantombild ist ein polizeiliches Hilfsmittel zur Ermittlung des Straftäters und wird auch bei der Rekonstruktion von Gesichtern von Verbrechensopfern oder archäologischer Funde eingesetzt.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfangs wurden aus Zeugenaussagen möglichst realistische Bilder eines Täters durch entsprechend geschulte Zeichner erstellt. Durch die Entwicklung eines sogenannten Identikits wurde die Arbeit erleichtert. Bei diesem Verfahren gibt es von allen Gesichtsmerkmalen unterschiedlich ausgeprägte Skizzen auf Folien, die übereinandergelegt und so zu einem kompletten Gesicht zusammengesetzt werden können. Diese Folien enthalten unter anderem die Gesichtsform, verschiedene Haartypen, Augenbrauen, Augen, Ohren, Nasen, Münder, Kinnformen und so weiter.

Weitere Vereinfachung für die Erstellung von Phantombildern ergab sich nach der Entwicklung des Computers mit Software, die fotorealistische Darstellungen ermöglichen.

Erbgutanalyse der DNA wird auch als Genetisches Phantombild bezeichnet.

Profiler erstellen aus psychologischen Erkenntnissen auch ein sogenanntes psychologisches Phantombild von Tätern.

Beispiele[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Phantombilder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien