Pharrell Williams

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Williams bei einem Konzert von N.E.R.D

Pharrell Williams (* 5. April 1973 in Virginia Beach, Virginia) ist eine Hälfte des Hip-Hop- und Songwriterduos The Neptunes (mit Chad Hugo), seit Snoop Doggs Drop It Like It’s Hot ist er auch als Skateboard P bekannt. Pharrell hat eine große Anzahl an Titeln für andere Musiker produziert, wie z. B. für Daft Punk, Kelis, Snoop Dogg, Beyoncé, Justin Timberlake, Mystikal, Jay-Z, N’Sync, Britney Spears, Nelly und Madonna. Pharrell Williams singt bevorzugt in den oberen Registern und verwendet oft die Falsetttechnik. Außerdem ist er neben Chad und Shay ein Mitglied der Band N.E.R.D.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Pharrell Williams 2005 in Berlin
Pharrell Williams live im September 2008

Pharrell Williams wurde als Ältester von drei Söhnen von Pharaoh Williams und Carolyn Williams geboren. Sein Vater war ein afroamerikanischer Handwerker, seine Mutter war eine philippinische Lehrerin. In der siebten Klasse traf er seinen späteren Bandkollegen Hugo in einem Workshop für begabte Talente der Schule. Die Beiden fingen an zusammenzuarbeiten. Sie mischten Beats und spielten in verschiedenen Livebands, in welchen Pharrell Schlagzeug spielte. 1992, während beide verschiedene Oberschulen absolvierten, verkauften sie ihren ersten verfassten Vers, Rump Shaker, an Wreckx-n-Effect. Sie fingen an, eigene Titel zu schreiben und zusammen mit anderen populären Hip-Hop-Künstlern zu produzieren, beispielsweise mit Noreaga und Mase.

1999 gelang Pharrell als Musikproduzent der Durchbruch mit Kelis Debütalbum Kaleidoscope. Im August 2002 wurden The Neptunes zu den Produzenten des Jahres bei den Source Awards und bei den Billboard Music Awards ernannt.

2002 schrieben und produzierten Williams und Hugo Nellys Single Hot in Herre. Sie wiederholten diesen Erfolg mit der Hip-Pop-Single I’m a Slave 4 U von Britney Spears. Im Sommer 2003 folgte im Zuge der Veröffentlichung des Albums The Neptunes Present – Clones, auf der Pharrells erste Solosingle im Duett mit Kollege Jay-Z zu finden ist.

Frontin’ war ein Welthit und hielt Williams Schwungkraft bis zur Veröffentlichung von Hugos und Williams zweitem Funk-/Rock-orientierten N.E.R.D-Album, welches im März 2004 veröffentlicht wurde. Williams Rock/Britpop/Hip-Hop-Mischung wurde durch den Auftritt bei den Grammy Awards 2004 weiter verstärkt, wo er den Song I Saw Her Standing There von den Beatles mit Sting, Dave Matthews und Vince Gill vortrug. Er spielte bei diesem Auftritt Schlagzeug.

Am 24. Juli 2006 kam Pharrells Debütalbum In My Mind heraus, das sich zum einen aus souligen R&B-Songs und zum anderen aus reinen Hip-Hop-Tracks zusammensetzt. Dieses Album beinhaltet unter anderem Kooperationen mit Jay-Z, Slim Thug, Gwen Stefani, Kanye West, Nelly und Clipse.

Im August 2006 wurde Number One, eine Single aus In My Mind, veröffentlicht, welches er zusammen mit Kanye West aufnahm. Im September 2006 folgte in den USA That Girl, die dritte Singleauskoppelung vom Album, aufgenommen und produziert mit Snoop Dogg. Für den Soundtrack von Need for Speed: Carbon wurde 2006 unter anderen Show You How to Hustle aus seinem Album verwendet.

Im Juni 2007 gründeten Pharrell, Kanye West und Lupe Fiasco die Supergroup Child Rebel Soldier. Ihr erstes Album wird voraussichtlich God Unwilling heißen.

2008 arbeitete er mit Madonna für ihr elftes Studioalbum Hard Candy zusammen. Williams produzierte zusammen mit The Neptunes acht Stücke für das Album, wovon sieben auf der regulären Ausgabe des Albums zu finden waren, darunter der Erfolgshit Give It 2 Me. Im Jahr zuvor entstand in einer gemeinsamen Zusammenarbeit bereits Hey You, ein Charity-Projekt für Live Earth.

2009 arbeitete er mit Game an The R.E.D Album, welches im August 2011 erschien.

2010 arbeitete er gemeinsam mit anderen Musikern und Komponisten, wie Hans Zimmer, am Soundtrack von Ich – Einfach Unverbesserlich (Originaltitel Despicable Me).

Am 27. März 2013 bestätigte Nile Rodgers, dass Pharrell Williams mit Daft Punk an ihrem neuen Album Random Access Memories zusammengearbeitet hat. Es wurde bestätigt, dass Pharrell mit dem Duo und Nile Rodgers Vocals für drei Tracks des neuen Albums aufgenommen hat, unter anderem für die Vorab-Single Get Lucky.

Diskografie[Bearbeiten]

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Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2006 In My Mind 14
(6 Wo.)
41
(4 Wo.)
5
(8 Wo.)
7
(7 Wo.)
3
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. Juli 2006
(Weltweite Verkäufe: 900.000)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
2003 Frontin’
The Neptunes Present… Clones
61
(8 Wo.)
23
(13 Wo.)
6
(10 Wo.)
5
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2003
(feat. Jay-Z)
2005 Can I Have It Like That
In My Mind
37
(9 Wo.)
47
(6 Wo.)
28
(18 Wo.)
3
(11 Wo.)
49
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 2005
(feat. Gwen Stefani)
(Musikvideo: Paul Hunter)
2006 Angel
In My Mind
62
(5 Wo.)
15
(4 Wo.)
n.v. Erstveröffentlichung: 21. Januar 2006
(Musikvideo: 1. Version von ?, 2. von Hype Williams)
Number 1
In My Mind
31
(5 Wo.)
57
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. August 2006
(feat. Kanye West)
(Musikvideo: Hype Williams)
That Girl
In My Mind
65
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2006
(feat. Snoop Dogg)
als Gastmusiker
2013 Blurred Lines 1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 2013
Robin Thicke featuring T.I. & Pharrell Williams
Get Lucky
Random Access Memories
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
1
(… Wo.)
3
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 2013
(Daft Punk feat. Pharrell Williams)
Lose Yourself to Dance
Random Access Memories
59
(… Wo.)
86
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2013
(Daft Punk feat. Pharrell Williams)
Legende: „n. v.“ = nicht veröffentlicht; „–“ = kein Charteintritt

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2001
  • BMI Urban Music Awards[2]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
    • Songwriter des Jahres: “Got Your Money”, “I Just Wanna Luv U”, “Shake Ya Ass”
  • The Source Hip-Hop Music Awards[3]
    • Produzent des Jahres
2002
  • BMI Urban Music Awards[4]
    • Produzent des Jahres (with Chad Hugo)
    • Songwriter des Jahres: „Danger“, „Southern Hospitality“
  • Billboard R&B/Hip-Hop Awards[5]
    • Songwriter des Jahres (nominiert)
    • Produzent des Jahres (nominiert)
2003
  • Billboard R&B/Hip-Hop Awards[6]
    • Songwriter des Jahres (nominiert)
    • Produzent des Jahres
  • BMI Urban Music Awards[7]
    • Produzent des Jahres
    • Song des Jahres: „Hot in Herre“
  • The Source Hip-Hop Music Awards[8]
    • Produzent des Jahres
  • Vibe Awards[9]
    • Engste Musikpartnerschaft: N.E.R.D./The Neptunes
    • Wahrheitgetreuestes Video: „Beautiful“ (nominiert)
    • Modischstes Video (nominiert)
    • Beste Zusammenarbeit: „Beautiful“ (nominiert)
2004
  • Billboard R&B/Hip-Hop Awards[10]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
  • BMI Urban Music Awards[11]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
    • Songwriter des Jahres (mit Chad Hugo): „Beautiful“, „Excuse Me Miss“, „Frontin'“, „Luv U Better“, „When the Last Time“
  • Grammy Award[12]
    • Produzent des Jahres
    • Bester Gesang in einem Popalbum: Justified
    • Beste Rap/Gesang Zusammenarbeit: „Frontin'“ (nominiert)
    • Beste Rap/Gesang Zusammenarbeit: „Beautiful“ (nominiert)
    • Bester Rapsong: „Beautiful“ (nominiert)
    • Bester Rapsong: „Excuse Me Miss“ (nominiert)
2005
  • BMI Urban Music Awards[13]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
  • Grammy Awards[14]
    • Best Rap Performance von einem Duo oder einer Gruppe: „Drop It Like It’s Hot“ (nominiert)
    • Bester Rapsong: „Drop It Like It’s Hot“ (nominiert)
  • Vibe Awards[15]
    • Club Banger: „Can I Have It Like That“ (nominiert)
2006
  • BMI Urban Music Awards[16]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
  • Grammy Awards[17]
    • Produzent des Jahres (nominiert)
2007

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. http://www.bmi.com/news/entry/233026 BMI Urban Award Winners Announced
  3. The Source Hip-Hop Music Awards
  4. BMI Celebrates Urban Music at 2002 Awards Ceremony
  5. Finalists & Winners
  6. Finalists & Winners
  7. BMI Celebrates Urban Music at 2003 Awards Ceremony
  8. 2003 Source Award Winners
  9. Vibe Awards 2003: Winners
  10. Finalists & Winners
  11. BMI Celebrates Urban Music at 2004 Awards with Top Writers, Producers, Publishers
  12. 46th Grammy Awards – 2004
  13. Lil Jon, R. Kelly, Kanye West and EMI Take Top Honors at BMI Urban Awards
  14. 47th Grammy Awards – 2005
  15. 2005 Vibe Award Nominees & Winners
  16. BMI Salutes Top Urban Music Makers at Star-Studded Gala in NYC
  17. 48th Grammy Awards – 2006
  18. 49th Grammy Awards – 2007

Weblinks[Bearbeiten]