Phetchaburi (Provinz)

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Phetchaburi
เพชรบุรี
Siegel der Provinz Phetchaburi
Statistik
Hauptstadt: Phetchaburi
Tel.vorwahl: 032
Fläche: 6.225,1 km²
36.
Einwohner: 993.702 (2012[1])
58.
Bev.dichte: 74 E/km²
65.
Gouverneur:
Karte
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Über dieses Bild

Phetchaburi (Thai: เพชรบุรี, ausgesprochen: [pʰétt͡ɕʰáʔbùʔriː], umgangssprachlich [pʰétbùʔriː], übersetzt: „Diamantenstadt“) ist eine Provinz (Changwat) im südlichen Teil Zentralthailands. Die Hauptstadt der Provinz Phetchaburi heißt ebenfalls Phetchaburi.

Geographie[Bearbeiten]

Die Provinz liegt am nördlichen Ende der Malaiischen Halbinsel und etwa 170 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Bangkok. Landschaftlich ist das Territorium recht unterschiedlich gegliedert: im Osten liegt die Küste des Golfes von Thailand, zum Westen hin steigt es hinauf in das Tenasserim-Gebirge, das die natürliche Grenze zu Myanmar (Birma) bildet.

In diesem Gebiet liegt der 3000 km² große Nationalpark Kaeng Krachan. Er nimmt etwa die Hälfte der Provinz ein und ist Thailands flächengrößter Park. Er ist hauptsächlich mit Regenwald in den Bergen entlang der Grenze zu Myanmar bedeckt, außerdem liegt hier die Kaeng Krachan-Talsperre. In der Provinz gibt es zahlreiche Höhlen. Die eindrucksvollste heißt „Khao Luang“ und befindet sich nahe der Provinzhauptstadt. Durch ein Loch in der Höhlendecke werden die dort ausgestellten Buddha-Statuen in beeindruckender Weise beleuchtet.

Der Rest der Provinz ist flaches Land, auf dem Reis und Früchte angebaut werden.

Angrenzende Provinzen und Gebiete:
Norden Ratchaburi und Samut Songkhram
Osten Küste zum Golf von Thailand
Süden Prachuap Khiri Khan
Westen Landesgrenze zu Myanmar

Wichtige Städte[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist tropisch-monsunal. Im Jahr 2009 lag die Höchsttemperatur bei 37,2 °C, die tiefste Temperatur war 19,0 °C. An 99 Tagen gab es im gleichen Zeitraum Niederschläöge von insgesamt 871,3 mm.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bereits seit Jahrhunderten wird in der Provinz Zuckerrohr angebaut, das früher zur Produktion von Rohrzucker diente, heute aber auch für die Gewinnung von Öko-Kraftstoff genutzt wird.

Im Jahr 2009 betrug das „Gross Provincial Product” (Bruttoinlandsprodukt) der Provinz 55,318 Milliarden Baht[2].

Der Mindestlohn in der Provinz Phetchaburi beträgt 250 Baht (etwa 5,50 €; Stichtag 1. April 2012).

Daten[Bearbeiten]

Die unten stehende Tabelle zeigt den Anteil der Wirtschaftszweige am Gross Provincial Product in Prozent[2]:

Wirtschaftszweig 2006 2007 2008 2009
Landwirtschaft 21,2 22,0 23,4 24,7
Bergbau 02,8 02,9 04,1 03,1
Industrie[3] 28,1 26,2 24,6 23,9
Andere[4] 47,9 48,9 47,9 48,3

Für die Provinz ist die folgende Landnutzung dokumentiert:[2]

  • Waldfläche: 2.115.132 Rai (3384,2 km²), 54,4 % der Gesamtfläche
  • Landwirtschaftlich genutzte Fläche: 649.459 Rai (1039,1 km²), 16,7 % der Gesamtfläche
  • Nicht klassifizierte Fläche: 1.126.120 Rai (1801,8 km²), 28,9 % der Gesamtfläche

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte des Gebiets reicht zurück bis in die Zeit der Mon im 8. Jahrhundert, doch schon davor war hier ein wichtiges Handelszentrum.

Khao Wang

Im Zuge der Eroberungen von König Ramkhamhaeng kam Phetchaburi im 13. Jahrhundert als Vasall zu Sukhothai, dem ersten Reich der Thai. Nach dessen Übernahme durch Ayutthaya blieb die Gegend unter siamesischem Einfluss. 1350 wurde sie mit der Krönung von König Ramathibodi I. dem Reich einverleibt.

Im 17./18. Jahrhundert war hier offenbar ein künstlerisches Zentrum, wie die besonders schönen Malereien im Wat Yai Suvannaram und im Wat Kaeo Sutharam zeigen.

König Mongkut (Rama IV.) ließ nahe der Stadt Phetchaburi einen Palast errichten, der im Allgemeinen als Khao Wang bekannt ist und heute Teil des Geschichtsparks Phra Nakhon Khiri ist.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Provinz Phetchaburi zeigt im Hintergrund den Palast Khao Wang, davor sind Reisfelder zwischen zwei Palmenbäumen angeordnet. Dies symbolisiert die wichtigsten Erzeugnisse der Provinz.

Der lokale Baum ist Jambulbaum (Eugenia cumini).

Der Wahlspruch der Provinz Phetchaburi lautet:

„Khao Wang ist ein wohlbekannter Palast in den Bergen,
Süße Desserts werden überall angeboten,
Die Provinz der religiös Ergebenen und ausgezeichneter Künstler,
Die wunderschöne See schlägt Wellen, langsam, manchmal auch schneller.“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Verwaltungseinheiten[Bearbeiten]

Die Provinz ist in 8 Kreise (Amphoe) unterteilt. Diese sind weiter in 93 Gemeinden (Tambon) und 681 Dörfer (Muban) unterteilt.

In der Provinz gibt es zwei Städte (เทศบาลเมือง – Thesaban Mueang): Petchaburi (เทศบาลเมืองเพชรบุรี) und Cha-Am (เทศบาลเมืองชะอำ). Daneben gibt es 13 Kleinstädte (เทศบาลตำบล – Thesaban Tambon).[5]

Nr. Amphoe-Name Thai
1 Amphoe Mueang Phetchaburi   อำเภอเมืองเพชรบุรี
2 Amphoe Khao Yoi อำเภอเขาย้อย
3 Amphoe Nong Ya Plong อำเภอหนองหญ้าปล้อง
4 Amphoe Cha-am อำเภอชะอำ
5 Amphoe Tha Yang อำเภอท่ายาง
6 Amphoe Ban Lat อำเภอบ้านลาด
7 Amphoe Ban Laem อำเภอบ้านแหลม
8 Amphoe Kaeng Krachan อำเภอแก่งกระจาน
Administrative Gliederung der Provinz Phetchaburi

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://stat.bora.dopa.go.th/stat/pk/pk_55.pdf
  2. a b c Thailand in Figures (2012), S. 129
  3. Zu „Industrie” zählen: Manufacturing; Electricity, gas and water supply; Construction
  4. Zu „Andere” zählen unter anderem: Wholesale and retail trade; Hotels and restaurants; Transport, storage and communication; Real estate; Education; Health and social work, …
  5. Department of Provincial Administration: Stand 2012 (auf Thai)

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Smithies: Early Accounts of Phetchaburi. The Siam Society, Bangkok 1987, ISBN 974-8298-10-8
  • Thailand in Figures, Vol.II: Region and Province. 16th edition 2012-2013, Alpha Research Co., Ltd., Nonthaburi, Thailand 2012, ISBN 978-616-7256-12-6 (formal falsche ISBN)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Phetchaburi – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien


13.11055555555699.946388888889Koordinaten: 13° N, 100° O