Philibert de Lavigne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Philibert de Lavigne (* um 1700; † um 1760) ist ein französischer Komponist der Barockzeit.

Über sein Leben ist wenig bekannt, selbst Geburts- und Todesjahr können nur ungefähr angegeben werden. Philibert de Lavigne soll um 1730 als Maître de Musique (Musikmeister) beim Comte d'Agen gearbeitet und in Paris gelebt haben. Später ist er möglicherweise am Hofe Ludwigs XV. tätig gewesen.

Werke[Bearbeiten]

Erhalten sind nur Op. 1, 2 und 4:

Op.1 (gedruckt 1731 in Paris): Sammlung von sechs Suiten.

Op.2: Sammlung von sechs Sonaten (1739/40 in Paris): "Sonates pour la Musette, Vielle, Flute a Bec, Traversiere, Hautbois etc. avec la Basse"

  • 1. "La Baussan" (C Dur)
  • 2. "La d'Agut" (C Moll)
  • 3. "La Dubois" (C Dur)
  • 4. "La Beaumont" (C Dur)
  • 5. "La Persan" (G Dur)
  • 6. "La Simianne" (G Dur)

Op.4: Sammlung von 24 Stücken "Les Fleurs, pièces pour les Musettes".

Ausgaben[Bearbeiten]

  • Edition Peters Nr. 9663: Lavigne, Sechs Sonaten für Altblockflöte (Querflöte, Oboe, Violine) und Basso Continuo (hg. von Willi Hillemann)