Philipp Bönig

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Philipp Bönig

Philipp Bönig im Juli 2009

Spielerinformationen
Geburtstag 20. März 1980
Geburtsort ErdingDeutschland
Größe 178 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
1986−1994
1994–1998
Eintracht Freising
FC Bayern München
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1999–2001
2001–2003
2003–2012
2012–
FC Bayern München A.
MSV Duisburg
VfL Bochum
Ferencvárosi TC
35 (0)
66 (2)
170 (0)
37 (2)
Nationalmannschaft
2003–2004 Team 2006 3 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 21. September 2014

Philipp Bönig (* 20. März 1980 in Erding) ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2012 beim ungarischen Erstligisten Ferencvárosi TC unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Philipp Bönig begann mit sechs Jahren bei Eintracht Freising mit dem Fußballspielen, bei dem er von seinem Vater trainiert wurde.[1]

Er stammt aus einer sportbegeisterten Familie, sein Bruder Sebastian war Profi und jüngerer Bruder Vincent spielt in Österreich beim WAF Brigittenau. Er wurde wie seine beiden Brüder in der Jugend des FC Bayern München ausgebildet und bestritt in jener Zeit 20 Spiele für Jugendnationalmannschaften. Im Sommer 2001 wechselte er zum MSV Duisburg, für den er zwei Jahre lang in der 2. Bundesliga spielte. Von 2003 bis 2012 stand er beim VfL Bochum unter Vertrag. Er musste den Verein im Sommer 2012 verlassen da der VfL Bochum den Vertrag nicht verlängerte.[2]

Mit dem VfL gelang ihm in der Saison 2003/04 auf Anhieb die Qualifikation für den UEFA-Pokal. Nach dem Abstieg des Vereins im Sommer 2005 trug Bönig in der Spielzeit 2005/06 mit 19 Ligaspielen zum direkten Wiederaufstieg bei. Sein Vertrag in Bochum wurde nach dem Klassenerhalt des VfL im Mai 2007 um drei weitere Jahre bis zum Ende der Saison 2009/10 verlängert. Seit dem Weggang von Thomas Zdebel im Januar 2009 war Bönig dienstältester Profi beim VfL.

Bönig bekleidet fast ausschließlich die Position des linken Außenverteidigers. Speziell in der Defensivarbeit besitzt er durch Kampfgeist und Einsatzwillen Qualitäten. In der Saison 2008/09 wurde er gelegentlich im Mittelfeld auf der linken Außenbahn aufgestellt. Seine bisher einzigen beiden Tore als Profi erzielte er im Trikot des MSV Duisburg in der 2. Bundesliga.

Am 8. November 2012 teilte Ferencvárosi TC mit, dass Bönig mit sofortiger Wirkung zum ungarischen Rekordmeister wechsele.[3] Sein Debüt in der Nemzeti Bajnokság, der höchsten Spielklasse im ungarischen Fußball, gab er bereits drei Tage später am 14. Spieltag, beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen Debreceni VSC. Bis zum Saisonende absolvierte er noch sieben Ligaspiele und gewann am 24. April 2013 mit Ferencvárosi TC mit einem 5:1-Sieg gegen Videoton FC den Ungarischen Liga-Pokal. Sein erstes Ligator erzielte Bönig am 10. Mai 2014 (28. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Heimspiel gegen Diósgyőri VTK mit dem Treffer zum 1:0 in der 29. Minute.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Im Nationaltrikot des DFB spielte er einzig für das Team 2006. Für dieses bestritt er drei Länderspiele: Am 4. September 2003 beim 3:2-Sieg gegen die Auswahlmannschaft Russlands in Aalen,[4] am 21. Oktober 2003 beim 1:0-Sieg gegen die Auswahlmannschaft Schottlands in Aberdeen[5] und am 27. April 2004 beim 1:1-Unentschieden gegen die Auswahlmannschaft Russlands in Moskau.[6] In allen drei Begegnungen spielte er jeweils eine Halbzeit lang.

Sonstiges[Bearbeiten]

Der ausgebildete Hörgeräteakustiker ist liiert und hat mit seiner Freundin zwei Töchter.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mein Erster Klub: Familienunternehmen (PDF-Datei; 3,24 MB); in: Mein VfL, Ausgabe vom 11. Februar 2007; S. 8
  2. Artikel auf bild.de
  3. Pressemitteilung auf fradi.hu (ungarisch)
  4. Bönigs 1. Länderspiel auf dfb.de
  5. Bönigs 2. Länderspiel auf dfb.de
  6. Bönigs 3. Länderspiel auf dfb.de