Philipp Blom

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Philipp Blom (* 1970 in Hamburg) ist ein deutscher Schriftsteller, Historiker, Journalist und Übersetzer.

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Leben [Bearbeiten]

Philipp Blom studierte in Wien und Oxford, hat in London und Paris gearbeitet und lebt heute in Wien.

Er schreibt auf Englisch und Deutsch. Seine historischen Werke beschäftigen sich mit Ideengeschichte und der Geschichte von Mentalitäten: Sammelwunder, Sammelwahn ist eine Geschichte der Sammelkultur seit der Renaissance; Das vernünftige Ungeheuer: Diderot, d'Alembert, de Jaucourt und die Große Enzyklopädie referiert nicht nur die Geschichte eines zentralen Ereignisses der Aufklärung, sondern auch die persönlichen und intellektuellen Konflikte zwischen den Aufklärern selbst. In seinem Buch The Vertigo Years: Change and Culture in the West 1900–1914 (deutsch 2009: Der taumelnde Kontinent. Europa 1900–1914) beschäftigt sich Blom mit den sozialen, kulturellen und intellektuellen Umbrüchen am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Seine Romane Die Simmons Papiere und Luxor sind dem Genre der philosophischen Fabel zuzuordnen. 2000 veröffentlichte er außerdem ein Sachbuch über österreichische Weine (The Wines of Austria).

Als Journalist hat Blom in Zeitungen und Zeitschriften in Großbritannien (The Guardian, The Independent, Financial Times, Times Literary Supplement) und im deutschsprachigen Raum (Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, Der Standard) publiziert. Im österreichischen Kultursender Ö1 moderiert Blom regelmäßig die Diskussionssendung Von Tag zu Tag.

Auszeichnungen [Bearbeiten]

Schriften [Bearbeiten]

Übersetzungen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]