Philipp I. (Piemont)

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Philipp I., auch bekannt als Philipp von Savoyen (frz. Philippe de Savoie, it. Filippo di Savoia-Acaia, * 1278; † 25. September 1334), war ab 1282 Herr von Piemont und von 1301 bis 1307 Fürst von Achaia. Er war der Sohn von Thomas III. von Piemont und Guyonne de Châlon.

Philipp heiratete am 12. Februar 1301 in Rom Isabelle de Villehardouin, Fürstin von Achaia, und wurde durch diese Ehe selbst zum Fürsten. Philipp betrieb nun die Rückeroberung Lakoniens von Byzanz, doch sein autoritärer Charakter brachte ihn schnell in Konflikt mit dem Adel des Landes. Nachdem er versucht hatte, sich gegen die Barone durchzusetzen, musste er 1304 nachgeben und ein Parlament akzeptieren. 1306 wurden Philipp und Isabelle nach Neapel gerufen, wo Philipp angeklagt wurde, sich nicht ausreichend an einem Feldzug Karls gegen das Despotat Epirus beteiligt zu haben; Isabella wiederum wurde vorgeworfen, für ihre dritte Ehe nicht die erforderliche Zustimmung Karls II. von Neapel eingeholt zu haben. Am 5. Mai 1306 wurde dem Paar Achaia weggenommen und Karls Sohn Philipp I. von Tarent gegeben. Philipp von Piemont gab seinen Anspruch auf Achaia am 11. Mai 1307 auf und erhielt die Grafschaft Alba (Piemont). Isabelle trennte sich von ihm und floh nach Hennegau, der Heimat ihres zweiten Ehemanns, von wo aus sie ihre Ansprüche weiter betrieb.

Kinder Isabelles und Philipps war:

  • Marguerite (* 1303; † nach 1371), ∞ 1324 Renaud, Graf von Forez († 1370)

Im Jahr 1312 (Isabelle war Anfang des Jahres gestorben) heiratete Philipp Catherine de la Tour du Pin († 1337), Tochter von Humbert I., Dauphin von Viennois, und Anne de Bourgogne. Kinder aus dieser Ehe waren:

Vorgänger Amt Nachfolger
Florenz von Hennegau
(de iure uxoris)
Fürst von Achaia
(de iure uxoris)

1301–1307
Philipp I. von Tarent