Philipp Karl Franz (Arenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Philipp Karl Franz von Arenberg (französisch Philippe Charles François d'Arenberg; * 10. Mai 1663; † 25. August 1691 in Peterwardein) war der dritte Herzog von Arenberg und neunter Herzog von Aarschot. Er diente als Oberstfeldwachtmeister in der kaiserlichen Armee.

Philipp Karl Franz von Arenberg

Leben[Bearbeiten]

Er war Sohn von Karl Eugen von Arenberg. Er selbst heiratete 12. Februar 1684 Maria-Henriette von Alcaretto, Marquise von Grana y Savona (1671–1744). Er war Vater von Leopold Philipp und eine Tochter.

Bereits im Alter von fünfzehn Jahren wurde ihm 1678 vom Generalgouverneur der Spanischen Niederlande Herzog Carlos de Gurrea das Kommando über ein deutsches Infanterieregiment übertragen. Im Jahr 1678 übernahm er das Kommando über ein Kavallerieregiment. Karl II. ernannte ihn im selben Jahr zum Hauptmann einer Gardeeinheit. Seit 1685 war er Ritter des Golden Vlies. Wie sein Vater war er Grand-Bailli und Generalkapitän des Hennegau. Arenberg wechselte 1691 als Oberstfeldwachtmeister in die kaiserliche Armee über. In den Türkenkriegen kämpfte er in der Schlacht bei Slankamen (19. August 1691) gegen die Osmanen. Er wurde verwundet und verstarb ein paar Tage später an den Folgen seiner Verletzungen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Karl Eugen Herzog von Arenberg
1681–1691
Leopold Philipp