Philipp Kochheim

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Philipp Kochheim (* 1970 in Hamburg) ist ein deutscher Regisseur, Autor und Bühnenbildner.

[Bearbeiten] Leben

Kochheim studierte Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaften in München. Er machte den Magister Artium 1995, danach war er Assistent von John Dew, unter anderem an der Wiener Staatsoper. Ab 1997 ist er bekannt durch eigene Inszenierungen und Bühnenbilder, u.a. die Uraufführung von Erkki-Sven Tüürs Holocaust-Oper Wallenberg am Dortmunder Opernhaus. Er arbeitete weiterhin am Staatstheater Oldenburg (Offenbach: Hoffmanns Erzählungen; Donizetti: L'elisir d'amore; Bizet: Carmen) und am Heidelberger Theater. Von 2004 bis 2008 war er Oberspielleiter der Oper am Staatstheater Darmstadt.

2003 erhielt er den Dr.-Otto-Kasten-Preis als bester Nachwuchsregisseur; 2004 den Götz-Friedrich-Preis für seine Heidelberger Inszenierung von Wagners Tannhäuser.

Eigene Stücke sind C.Q.D. (Uraufführung in Dortmund 1998) und Tschaikowsky (Uraufführung in Wilhelmshaven 2002), sowie das Libretto zur Willy-Brandt-Oper Kniefall in Warschau (Musik: Gerhard Rosenfeld). Er lebt in Berlin.

[Bearbeiten] Weblinks

http://www.opernregie.de/index.html

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