Philipp Lothar Mayring

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Philipp Lothar Mayring, auch Philip Lothar Mayring (* 19. September 1879 in Würzburg; † 6. Juli 1948 in Leipzig) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten]

Mayring machte 1898 Abitur am Wilhelmsgymnasium München[1] und trat im selben Jahr erstmals in Heidelberg als Schauspieler auf. In Görlitz, Augsburg und München verkörperte er in den nächsten Jahren bedeutende Theaterfiguren wie Franz Moor in Die Räuber, die Titelfiguren von Faust, Othello, Cyrano de Bergerac und Orest.

Frühzeitig arbeitete Mayring auch als Theaterregisseur und Filmregisseur. In den dreißiger Jahren fand er seine Hauptaufgabe im Schreiben von Drehbüchern. In den verschiedensten Filmgenres wie Heimatfilmen, Filmkomödien und Melodramen war er aktiv. Einige Male übernahm er auch die Regie wie bei dem Propagandafilm Blutsbrüderschaft. Nach dem Krieg wirkte Mayring beim Rundfunk Leipzig.

Drehbuch[Bearbeiten]

  • 1920: Das Geheimnis des Buddha (nur Regie)
  • 1921: Das Geheimnis der grünen Villa (nur Regie und Schauspieler)
  • 1930: Rosenmontag
  • 1930: Das gestohlene Gesicht
  • 1931: Meine Frau, die Hochstaplerin
  • 1931: Das verlorene Paradies (auch Regie)
  • 1932: Une idée folle
  • 1932: Strich durch die Rechnung
  • 1932: Es wird schon wieder besser
  • 1932: Der schwarze Husar
  • 1932: Stupéfiants
  • 1932: Ein toller Einfall
  • 1932: Der weiße Dämon / Das Rauschgift
  • 1932: Wenn die Liebe Mode macht
  • 1933: Ein gewisser Herr Gran
  • 1933: Des jungen Dessauers große Liebe
  • 1933: Unsichtbare Gegner
  • 1933: Heut' kommt's drauf an
  • 1933: Der Störenfried
  • 1933: Wie werde ich energisch?
  • 1934: Die kleinen Verwandten
  • 1934: Lockvogel
  • 1934: Lottchens Geburtstag
  • 1934: Die Freundin eines großen Mannes
  • 1934: Schloß Hubertus
  • 1934: Ein Mann will nach Deutschland
  • 1935: Einer zuviel an Bord
  • 1935: Der höhere Befehl
  • 1935: Der Mann mit der Pranke
  • 1935: Das Mädchen vom Moorhof
  • 1935: Endstation
  • 1935: Frischer Wind aus Kanada
  • 1935: Wenn die Musik nicht wär
  • 1936: Opernring / Im Sonnenschein
  • 1936: Fahrerflucht
  • 1936: Liebeserwachen
  • 1936: Die Julika
  • 1937: Und du mein Schatz fährst mit
  • 1937: Tango Notturno
  • 1937: Patrioten
  • 1937: Der Schauspieldirektor
  • 1937: Mutterlied
  • 1938: Rote Orchideen
  • 1938: Die Nacht der Entscheidung
  • 1938: Andalusische Nächte
  • 1938: Moritat vom Biedermann
  • 1938: Eine Frau kommt in die Tropen
  • 1938: Die fromme Lüge
  • 1938: Geheimzeichen LB 17
  • 1938: Träume sind Schäume
  • 1938: Die Umwege des schönen Karl
  • 1939: Aufruhr in Damaskus
  • 1939: Alarm auf Station III (auch Regie)
  • 1939: Maria Ilona (Buch mit Richard Billinger & Werner Eplinius nach einem Roman von Oswald Richter-Tersik)
  • 1939: Flucht ins Dunkel
  • 1939: Ziel in den Wolken
  • 1940: Donauschiffer
  • 1940: Die drei Codonas
  • 1941: Blutsbrüderschaft (auch Regie)
  • 1942: Fünftausend Mark Belohnung (auch Regie)
  • 1942: Himmelhunde
  • 1942: Der verkaufte Großvater
  • 1943: Wenn die Sonne wieder scheint
  • 1944: Ein schöner Tag (auch Regie)
  • 1945: Wir sehn uns wieder (nur Regie)
  • 1949: Münchnerinnen (nur Regie)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jahresbericht vom K. Wilhelms-Gymnasium zu München. ZDB-ID 12448436, 1897/98.