Philipp Schoch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Philipp Schoch (* 12. Oktober 1979 in Winterthur) ist ein Schweizer Snowboarder. Seine Jugendzeit verbrachte er zusammen mit seinem Bruder Simon Schoch im Zürcher Oberland, wo sein Vater einen Skilift betrieb. Sein heutiger Wohnort ist Steg bei Fischenthal.

Er gewann bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom, vor dem Schweden Richard Rikardsson. Vier Jahre später, bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin, konnte er seine Goldmedaille verteidigen und gewann knapp vor seinem Bruder Simon Schoch. Bei der WM 2007 in Arosa gewann er in derselben Disziplin sowie im Parallel-Slalom die Silbermedaille; diese Erfolge kamen aufgrund seiner starken Rückenschmerzen eher überraschend.

Nachdem er zweimal die olympische Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom holen konnte, verpasste er 2010 die Qualifikation für die Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver. Wegen Rückenproblemen konnte er erst spät in die Saison starten. Einen Rücktritt schliesst er derzeit jedoch noch aus.[1]

Inhaltsverzeichnis

Sportliche Erfolge [Bearbeiten]

  • Olympiasieger im Parallel-Riesenslalom in Turin 2006
  • Olympiasieger im Parallel-Riesenslalom in Salt Lake City 2002
  • WM-Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom und im Parallel-Slalom in Arosa 2007
  • Schweizermeister im Parallel-Riesenslalom 2002, 2003
  • Alpin-Weltcupsieger 2005
  • 5. Rang Weltrangliste 2003
  • 1. Lords of the Boards 2000

FIS-Weltcup [Bearbeiten]

ISF-Tour [Bearbeiten]

  • 2. Rang ISF-Tour Leysin 2002
  • 1. Rang ISF-Tour Stoneham 2001

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. zo-online.ch: Schoch: Rücktritt vorerst kein Thema, Abgerufen am 27. Januar 2010

Weblinks [Bearbeiten]