Philippe-François-Joseph Le Bas

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Philippe Le Bas

Philippe-François-Joseph Le Bas oder Lebas (* 4. November 1764 in Frévent; † 28. Juli 1794 in Paris) war ein Abgeordneter des Nationalkonvents während der Französischen Revolution.

Politik[Bearbeiten]

Er gehörte den radikalen Montagnards um Maximilien de Robespierre an und war in der Hochphase der Schreckensherrschaft Mitglied des Sicherheitsausschusses. In diesem Ausschuss galt er (neben Jacques-Louis David) als einer der wenigen bedingungslosen Anhänger Robespierres. Le Bas nahm sich am 28. Juli 1794 (10. Thermidor II des französischen Revolutionskalenders) mit einem Pistolenschuss das Leben, nachdem er und seine politischen Freunde vom französischen Nationalkonvent für vogelfrei erklärt worden waren und nur noch die Guillotine zu erwarten hatten.

Mit Louis Antoine de Saint-Just, der ebenfalls am 10. Thermidor II starb, verband ihn eine Freundschaft. Le Bas war verheiratet mit Elisabeth Duplay, der Tochter von Maurice Duplay, bei dem Robespierre in der Rue Honoré zur Untermiete wohnte. Aus dieser Ehe ging Philippe Le Bas (1794–1860) hervor, der spätere Präsident des Institut de France.

Sonstiges[Bearbeiten]

Le Bas spielt eine Rolle in dem Drama Robespierre von Romain Rolland.

Weblinks[Bearbeiten]