Philippe Buc

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Philippe Buc (* 1961 in Paris) ist ein französischer Historiker.

Philippe Buc besuchte bis 1977 das Gymnasium École Active Bilingue in Paris und legte das mathematisch-naturwissenschaftliche Abitur ab. Von 1978 bis Juni 1981 absolvierte er ein Grundständiges Studium am Swarthmore College und schloss dies mit dem Bachelor of Arts in History ab. Von 1981 bis 1983 studierte er mittelalterliche Geschichte an der Université de Paris I Sorbonne. Von 1983 bis 1984 absolvierte er den Militärdienst als Assistent in Geschichte und Geografie an der Französischen Marineakademie. Von 1984 bis 1989 studierte Buc Geschichte an der École des Hautes Études en Sciences Sociales. Von 1985 bis Juni 1987 absolvierte er ein Graduiertenkolleg in Mittelalterlicher Geschichte an der University of California. 1988 erfolgte der Master in History. Buc promovierte in Geschichte mit der Dissertation Potestas: prince, pouvoir, et peuple dans les commentaires de la Bible (Paris et France du Nord, 1100–1330). Buc lehrte als Assistant Professor in Medieval History (1990 bis 1997), als Associate Professor in Medieval History (1997 bis 2003) und als Professor in Medieval History (2003 bis 2011) an der Stanford University. 2004 war er Gastprofessor an der Universität Heidelberg. Seit September 2011 lehrt er als Professor für Geschichte des Hoch- und Spätmittelalters an der Universität Wien.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Religion und Politik zwischen Spätantike und Mittelalter, die religiöse Gewalt (Terror, Heiliger Krieg und Martyrium) im europäischen Mittelalter, die Bibelexegese und Politik, die mittelalterliche Historiographie und Geschichtsschreibung sowie Revolutionen (z. B. die Pataria, und die Hussiten).

Schriften[Bearbeiten]

  • The dangers of ritual. Between early medieval texts and social scientific theory. Princeton 2001, ISBN 0-691-01604-6.
  • L'ambiguïté du livre. Prince, pouvoir, et peuple dans les commentaires de la Bible au Moyen Age. Paris 1994, ISBN 2-7010-1298-8.

Weblinks[Bearbeiten]