Philippe de Valois, duc d’Orléans

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Wappen Philipps von Valois

Philipp von Valois (* 1. Juli 1336 im Schloss Vincennes; † 1. September 1375 wohl in Orléans) war der jüngste Sohn – der zweite erwachsen gewordene – des Königs Philipp VI. von Frankreich.

Leben[Bearbeiten]

Philipp erhielt 1344 das eigens für ihn geschaffene Herzogtum Orléans, das Herzogtum Touraine und die Grafschaft Valois als Apanagen verliehen. Zusätzlich wurde er zu einem Pair von Frankreich ernannt. In der Schlacht bei Maupertuis (Poitiers), in der sein Bruder, König Johann II., in englische Gefangenschaft geriet, soll er angeblich mit seinen Truppen das Feld geräumt haben, ohne sich am Kampf beteiligt zu haben.

Philipp heiratete am 18. Februar 1345 die Prinzessin Blanka von Frankreich (* 1. April 1328 in Châteauneuf bei Orléans; † 7. Februar 1392 wohl in Orléans), Gräfin von Beaumont-le-Roger, eine Cousine und Tochter des Königs Karl IV. dem Schönen. Sie wurde in der Basilika Saint-Denis begraben.

Die Ehe blieb kinderlos. Allerdings hatte Philipp einen unehelichen Sohn, Ludwig († 1395), der 1391 Bischof von Poitiers und 1394 Bischof von Beauvais wurde.

Philippe wurde in der Kirche Saint-Croix in Orléans begraben.