Phoinix (Sohn des Amyntor)

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Briseis and Phoinix, rotfiguriger Kylix, um 490 v. Chr., Louvre (G 152)

Phoinix (altgriech. Φοῖνιξ Phoînix) ist eine antike mythologische Gestalt. Er war ein Sohn des Königs Amyntor und dessen Ehefrau Kleobule. Weil Amyntor eine Nebenfrau liebte, verführte Phoinix auf Veranlassung seiner Mutter die Geliebte seines Vaters, um sie von ihm abzubringen. Als Amyntor seinen Sohn deswegen zur Kinderlosigkeit verfluchte, floh er nach Phthia zu Peleus.[1]

Er nahm an der Kalydonischen Jagd teil[2] und wurde Achilleus’ Erzieher (neben dem Zentauren Cheiron), später war er sein Berater.[3] Er fuhr mit Odysseus nach Skyros, um Achilleus zur Teilnahme am Trojanischen Krieg zu veranlassen. Vor Troja hatte er allerdings keinen Erfolg, als er als Mitglied der Bittgesandtschaft (Presbeia) Achilleus bewegen wollte, wieder in den Kampf einzugreifen.[4] Er ist auf der Rückfahrt von Troja, zusammen mit Neoptolemos, dem Sohn des Achilleus, verstorben.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Phoinix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homer: Ilias, 9. Gesang, Vers 447–482.
  2. Ovid: Metamorphosen, 8. Buch, Vers 307.
  3. Homer: Ilias, 9. Gesang, Vers 485–622.
  4. Homer: Ilias, 9. Gesang, Vers 432 ff.