Pians

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Wappen Karte
Wappen von Pians
Pians (Österreich)
DEC
Pians
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Tirol
Politischer Bezirk Landeck (LA)
Fläche 2,9 km²
Koordinaten 47° 8′ N, 10° 31′ O47.13444444444410.510555555556856Koordinaten: 47° 8′ 4″ N, 10° 30′ 38″ O
Höhe 856 m ü. A.
Einwohner 791 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 273 Einwohner je km²
Postleitzahl 6551
Vorwahl 05442
Gemeindekennziffer 7 06 18
AT334
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hnr. 47
6551 Pians
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Peter Rauchegger (Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter)
Gemeinderat (2004)
(11 Mitglieder)
5 Allgemeine Liste Gert Pfeifer, 6 Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter
Lage der Gemeinde Pians
Karte

Pians ist eine Gemeinde im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich).

Pians mit dem ÖBB EC 662 im Vordergrund

Pians liegt an der Bundesstraße zum Arlberg am Hang. Mit der Fertigstellung eines Tunnels der Arlbergschnellstraße wurde der Ort vom Durchzugsverkehr entlastet. Ortsteile sind Pians und Quadratsch. Westlich von Pians treffen die Flüsse Rosanna aus dem Stanzer Tal und Trisanna aus dem Paznauntal zusammen und vereinigen sich zur Sanna.

Das klimatisch günstige Gebiet war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Der Name Pians leitet sich vom lateinischen "Pedaneus" ab, was so viel wie Brücke oder Steg bedeutet. Quadratsch ist ebenfalls lateinischem Ursprung und leitet sich von "ager quadratus", ausgedienten römischen Soldaten, die hier eine Veteranensiedlung angelegt haben, ab. Die Bevölkerung Pians' nennt man Pianner, nicht Pianser. Grund ist der rätoromanische Ursprung des Ortsnamens. Dieser endet mit der lateinischen Nominativendung -s, deshalb wird der Genitiv ohne -s gebildet.[1]

Im Mittelalter war Pians ein Straßenkreuzungspunkt, es ließen sich mit der Zeit viele Gewerbetreibende wie Wagner und Sattler nieder. 1849 wütete eine Brandkatastrophe, der etliche Häuser zum Opfer fielen. 1880-1884 wurde die Arlbergbahn erbaut, Pians erhielt einen Bahnhof. Der Personennahverkehr im Stanzer Tal ist mittlerweile eingestellt.

Eine Sehenswürdigkeit ist die Margarethenkapelle, erhöht am oberen Dorfrand gelegen. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und enthält Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Den Altar schnitzte der Bildhauer Michael Lechleitner aus Grins um 1650.

Bedeutendster Arbeitgeber ist der Speck- und Wurstproduzent Handl Tyrol, dessen Produkte auch überregional vermarktet werden. Daneben gibt es noch kleinere Handwerksbetriebe und etwas Tourismus. Die Landwirtschaft ist im Rückgang begriffen.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Grins, Landeck, Tobadill

[Bearbeiten] Quellen

  1. Bild_Diskussion:102-0215_IMG.JPG

[Bearbeiten] Weblinks

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