Piazza Armerina
| Piazza Armerina | ||
|---|---|---|
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| Staat: | Italien | |
| Region: | Sizilien | |
| Provinz: | Enna (EN) | |
| Lokale Bezeichnung: | Ciazza/Chiazza | |
| Koordinaten: | 37° 23′ N, 14° 22′ O37.38333333333314.366666666667697Koordinaten: 37° 23′ 0″ N, 14° 22′ 0″ O | |
| Höhe: | 697 m s.l.m. | |
| Fläche: | 302 km² | |
| Einwohner: | 20.998 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 70 Einw./km² | |
| Postleitzahl: | 94015 | |
| Vorwahl: | 0935 | |
| ISTAT-Nummer: | 086014 | |
| Demonym: | Piazzesi | |
| Schutzpatron: | Santa Maria delle Vittorie | |
| Website: | Piazza Armerina | |
Piazza Armerina ist eine Gemeinde in der Provinz Enna in der Region Sizilien in Italien mit 20.998 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Lage und Daten
Piazza Armerina liegt 32 km südlich von Enna. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und der Industrie. In der Industrie werden insbesondere Bekleidung, Baumaterialien und Werkzeug produziert.
Die Ortsteile von Piazza Armerina sind Monte mit dem Colle mira[2], Floristella, Grottacalda, Polleri, Santa Croce, Ileano, Azzolina, Farrugio und Serrafina. Die Nachbargemeinden sind Aidone, Assoro, Barrafranca, Caltagirone (CT), Enna, Mazzarino (CL), Mineo (CT), Mirabella Imbaccari (CT), Pietraperzia, Raddusa (CT), San Cono (CT), San Michele di Ganzaria (CT) und Valguarnera Caropepe.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gegend ist seit der Vorgeschichte von Menschen bewohnt. Auf dem Gemeindegebiet wurden Reste von Siedlungen und einer Nekropole aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. gefunden.[2] Die Römer haben sich auch niedergelassen wie die Villa Romana del Casale erkennen lässt. Ab dem 14. Jahrhundert wanderten vor allem Lombarden ein und siedelten auf dem Berg. Die wachsende Stadt wurde mit einer Mauer umgeben, die jedoch bald nicht mehr alle neuen Wohnviertel fassen konnte. Die Stadt dehnte sich auf den Hügeln und Hängen der Umgebung weiter aus.
Das heutige Piazza Armerina wurde im Jahre 1080 gegründet. Im Jahre 1161 wurde die Stadt von den Normannen zerstört. Sie wurde dann im Jahre 1163 wieder aufgebaut. Im Mittelalter entwickelte sich dann die eigentliche Stadt. Im Jahre 1296 tagte hier das sizilianische Parlament. Seit 1817 ist die Stadt Bischofssitz.
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] In der Stadt
- Kathedrale Maria Santissima Assunta, ab 1604 erbaut mit einem Glockenturm, der von der Vorgängerkirche stammt.
Die Kirche auf dem Hügel beherrscht weithin sichtbar das Stadtbild. Ein kleines Museum (Muso Diocesano) ist der Kirche angeschlossen, in dem Gewänder, Monstranzen und Schreine der Erzbischöfe gezeigt werden.[2] - Palazzo Trigona am Domplatz mit der Gemäldegalerie
- Palazzo Senatoro an der Piazza Garibaldi
- Kirche Sant’Ignazio, eine Kirche im Barockstil
- Kastell Spinelli aus dem 14. Jahrhundert,
eine von Aragoniern errichtete Burg im Herzen der Stadt - Garibaldi-Theater
[Bearbeiten] Umgebung
- Villa Romana del Casale, 4 km südwestlich von Piazza Armerina gelegen.
Die hier vorhandenen gut erhaltenen Mosaik führten dazu, dass die Villa Romana del Casale zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. - Kirche Sant’ Andrea, im Jahr 1096 eingeweiht[2], mit Fresken aus dem 12. bis 14. Jahrhundert von Papst Pius II..
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
- ↑ a b c d Fabrizio Ardito, Christina Gambaro et al.: Sizilien. Antike Stätten, Tempel, Geschichte, Architektur, Strände, Vulkane. Reihe Vis-à-Vis. Verlag Dorling Kindersley 2007/2008; ISBN 978-3-928044-16-5; Seite 125
Agira | Aidone | Assoro | Barrafranca | Calascibetta | Catenanuova | Centuripe | Cerami | Enna | Gagliano Castelferrato | Leonforte | Nicosia | Nissoria | Piazza Armerina | Pietraperzia | Regalbuto | Sperlinga | Troina | Valguarnera Caropepe | Villarosa