Pichincha

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Pichincha (Begriffsklärung) aufgeführt.
Pichincha
Rucu Pichincha und die Zona Norte in Quito

Rucu Pichincha und die Zona Norte in Quito

Höhe 4794 m
Lage Ecuador
Gebirge Anden
Dominanz 49,59 km → Sincholagua
Schartenhöhe 1642 mfd2
Koordinaten 0° 10′ 38″ S, 78° 35′ 56″ W-0.17722222222222-78.5988888888894794Koordinaten: 0° 10′ 38″ S, 78° 35′ 56″ W
Pichincha (Ecuador)
Pichincha
Typ Stratovulkan
Letzte Eruption 2009
pd5

Der Pichincha ist der „Hausberg“ von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der Vulkan besitzt zwei Gipfel, von denen der Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4690 m) wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha), der ungefähr fünf Kilometer westlich liegt, von Quito aus aber nicht sichtbar. Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen. Dieser Ausbruch brachte es mit sich, dass ein großer Teil des westlichen Kraterrandes abbrach. Auf Grund der geografischen Lage Quitos wird angenommen, dass eventuelle Lavaflüsse keine Gefahr für die Stadt bedeuten.

Rucu Pichincha ist leicht in einer Tagestour zu besteigen. Besonders seit der Fertigstellung der Seilbahn TelefériQo ist die Besteigung schnell und einfach geworden: Touristen können eine Distanz von 800 m an der Flanke Cruzloma zurücklegen, die sie bis auf 4100 m Höhe befördert. Frühere Sicherheitswarnungen werden von lokaler Polizei und Reiseveranstaltern nicht mehr bestätigt; die Besteigung beider Gipfel gilt heute als sehr sicher.

Einer der ersten und prominentesten europäischen Besteiger war Alexander von Humboldt, der 1802 verschiedene Messungen auf beiden Gipfeln durchführte.

Nach der Schlacht am Pichincha am 24. Mai 1822 wurde Ecuador bzw. die Real Audiencia de Quito von Spanien unabhängig.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pichincha – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien