Pico del Veleta

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Pico del Veleta
Pico del Veleta von Norden

Pico del Veleta von Norden

Höhe 3396 msnm
Lage Andalusien, Spanien
Gebirge Sierra Nevada
Koordinaten 37° 3′ 2″ N, 3° 20′ 54″ W37.050555555556-3.34833333333333396Koordinaten: 37° 3′ 2″ N, 3° 20′ 54″ W
Pico del Veleta (Andalusien)
Pico del Veleta
Normalweg von Norden

Der Pico del Veleta ist mit 3396 msnm der zweithöchste Berg der Sierra Nevada in Spanien und der dritthöchste der Iberischen Halbinsel.

Morgendlicher Blick vom Gipfel des Pico del Veleta

Zugang[Bearbeiten]

Eine Besonderheit stellt die bis zum Gipfel führende höchstgelegene Straße Europas dar. Sie wird als Herausforderung für Fahrradfahrer und als Teststrecke von Automobilherstellern verwendet. Die Wahrscheinlichkeit, auf der Passstrecke Erlkönige anzutreffen, ist recht hoch. Kurz vor dem Gipfel zweigt ein Weg zum höchsten Berg der Sierra Nevada, dem Mulhacen (3482 m) ab.

Pico del Veleta im Frühling (Blick aus den Bergen von Quéntar)

Die Straße zum Pico del Veleta beginnt im unteren Tal in der Nähe des Ortes Cenes de la Vega. In rund 1600 m Höhe befindet sich das Verwaltungs- und Informationszentrum des Natur- und Nationalparks. Rund 900 m höher mündet die Straße vom Wintersportzentrum Solynieve ein. In 2550 m schließlich ist die Straße für den motorisierten Verkehr nach einem Schlagbaum ohne Sondergenehmigung nicht befahrbar. Auf dieser Höhe liegt dann auch das höchstgelegene Hotel Spaniens (2550 msnm), Souvenirläden und kleine Snackshops befinden sich auf einem Parkplatz etwas unterhalb.

Blick vom Gipfel des Pico del Veleta auf Granada bei Nacht

Fahrradfahrer dürfen aber die weitere Straßenführung benutzen. Im Winter kann der Gipfel zudem durch Skilifte, welche auch von Solynieve aus beginnen, erreicht werden.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Informationsmaterial über die Flora (wie z.B. Disteln) und die Fauna (wie z.B. Schlangen) liegen sowohl im Nationalparkhaus als auch in einer Hütte neben dem Schlagbaum aus. Einige Bereiche des Berges sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen und für Touristen nicht zugänglich. Besonders eindrucksvoll sind die großen Herden von Iberiensteinböcken die ab etwa 2900 Höhenmetern die kargen Schieferhänge bewohnen und sich auch von Wanderern und Radfahrern keineswegs stören lassen.

Weblinks[Bearbeiten]