Piedmont Airlines (1948)

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DC-3 der Piedmont Airlines

Die Regionalfluggesellschaft Piedmont Airlines wurde 1948 in Winston-Salem (North Carolina) von Thomas Henry Davis gegründet.

Dabei wurden die ersten Routen mit der bekannten Douglas DC-3 bedient. Im Gegensatz zu vielen anderen hatte die Gesellschaft ursprünglich keinen Hub, sondern flog mit ihren Flugzeugen kleinere Flughäfen diverser Städte an.

Nach der DC-3 wurden später in den 1960ern Fairchild F27, Fairchild-Hiller FH 227B und Martin 4-0-4 eingesetzt. In den 1970ern folgten seltene NAMC YS-11A Turboprops. Das Jetzeitalter begann mit der Boeing 737-200, die ab 1977 von der Boeing 727 ergänzt wurde.

Nach der Deregulierung Ende der 1970er Jahre wuchs die Airline rapide und begann dann doch ein Hub/Speichen-System aufzubauen. Nach Charlotte (North Carolina), begann man in Baltimore (Maryland), Dayton (Ohio) und Syracuse (New York) mit dieser erfolgreichen Art, die Ziele zu verbinden. Dabei bot man auch Anfang der 1980er erstmals Nonstop-Flüge zu der Westküste der USA an. Hierbei verwendete man die 727-200 mit Erster-Klasse-Bestuhlung. Schließlich begann man sogar London Gatwick mit mehreren neuen Boeing 767 zu bedienen. Diese Flugzeuge stehen heute noch bei US Airways im Dienst.

Im August 1989 ging die Piedmont Airlines in der US Air auf und der Name und das Logo gingen später an die ehemalige Henson Airlines (heute Piedmont Airlines) über.

Unfälle[Bearbeiten]

Am 19. Juli 1967 stieß eine Boeing 727 mit einer Cessna 310 über Hendersonville/North Carolina in der Luft zusammen. Die NTSB National Transportation Safety Board stellte fest, dass die Cessna vom Kurs abkam und die Flugroute der 727 kreuzte.

Weblinks[Bearbeiten]